Man sollte nicht zu laut sagen, dass es ruhiger wird

Es wird Zeit zurück zu schießen. Heute morgen bin ich erneut mit Krämpfen, Blähungen und allerlei ungemach aufgewacht. Da ich ja sagte, wenn es nach einer Woche nicht weg ist, dann gehe ich zum Arzt. Genau das habe ich getan. Es ist also eine Divertikulitis und das ist nicht gut. Also Blutabnahme und dann heim und auf die Werte warten. Nachdem ich den Nachmittag in Angst verbracht habe, dass ich in die Klinik muss, erwies es sich als nicht so schlimm. Die Entzündungswerte sind erhöht und ich muss Antibiotika nehmen. Die gute Nachricht ist, dass ich mit meiner Ernährungsumstellung nicht falsch gelegen habe und weitermachen soll.

Donnerstag muss ich noch einmal zum Blutabnehmen und wenn die Werte sich verbessert haben, dann kann ich erst einmal aufatmen. Dann im neuen Jahr eine Darmspiegelung und hoffen, das dort nichts Schlimmes bei rauskommt.

Ruhe kehrt ein

So kurz vor Weihnachten und während in der Stadt der Wahnsinn tobt, habe ich es gemütlich im Bruchbudenparadies und abseits der Einkaufswelten. Heute hatte ich noch ein gemütliches Treffen mit Hannah Steenbock im Fresco, was wir wohl irgendwann als zweiten Wohnsitz anmelden müssen. Es ist aber auch zu kommod dort. Jedenfalls haben wir gemütlich geratscht und uns gefreut, dass bei uns Beiden die Weihnachtstage schön ruhig werden wird.

Erfreulich ist auch, dass es sowohl Suka, als auch dem Liebsten und auch mir gut geht. Hoffentlich bleibt das erst einmal so. Viel Heckmeck dürfte also nicht mehr sein. Geschenke gibt es nicht, das Einkaufen ist so gut geplant, dass wir Freitag nur noch einmal frisches Obst holen müssen. Hundefutter ist bis zum Jahreswechsel vorgekocht und Viktor und ich sind mehr als bereit es uns gemütlich zu machen.

Was ich besonders spannend finde, sind die Leute, insbesonders die Frauen, die jedes Jahr ein Riesenbohai um das Fest machen, sich aber permanent beschweren, dass sie alles nicht mehr schaffen, dass alles zu viel ist, dass keiner aus der Familie hilft. Ihnen sei zugerufen, weniger ist mehr. Sollte nun als Antwort kommen, ja aber die Oma, Opa, Mann und Kinder erwarten doch das alles ist wieder so wird wie immer, kann ich nur sagen. Tja, dann sollen die sich auch alle an den Arbeiten beteiligen. Wenn sie es nicht tun, ist es wohl nicht so wichtig. Ich habe es gehasst, wenn meine Mutter sich am Heiligabend erschöpft in den Sessel sinken ließ und jammerte, was sie alles für uns getan hat und das ihr nie jemand hilft und sie immer alles alleine wuppen muss, damit wir ein schönes Weihnachten haben. In dem Fall war es auch noch ungerecht, weil meine Schwester und ich ja helfen wollten, mein Vater sowieso, sie aber nichts aus der Hand geben konnte.

In diesem Sinne “Frohes Fest”.

Es nimmt kein Ende

Es ist nahezu 05:00 und ich bin seit 03:00 auf, denn kaum geht es mir besser, geht es Suka wieder schlechter. Eine neue Runde Durchfall. Also vertreibe ich mir die Zeit mit Blogschreiben und Gassigehen. Tolle Sache. Mit der Zeit geht es arg an die Substanz.

So langsam, aber sicher fallen mir auch die Augen zu. Wird Zeit das ich mich hinlege. Kann ja nicht die ganze Nacht mit Bildbearbeitungsprogrammen spielen. Und essen ist auch keine Option, weil ich ja noch immer Intervallfasten mache und daher erst um 12:00 mit der nächsten Mahlzeit rechnen darf.

Die Versuchung mich mit diesem leckeren Schoko-Kokos-Kirsch-Kuchen, übrigens vegan, vollzustopfen ist allerdings groß. Aber ich bleibe tapfer.

Suka machte mir allerdings große Sorgen. Die ganze Zeit ging es recht gut und nun wieder das. Ich sag ja, es nimmt kein Ende.

An der Kante

Der Tag fing nett an, wurde dann aber schlechter und schlechter. Genaugenommen hat er sich nicht mal die Mühe gemacht, das Starttempo zu halten. Ein Nerverei nach der Nächsten. Die Schamottplatte vom Ofen ist wieder kaputt und so werde ich gleich nach dem Abendessen wieder ins Bett gehen. Dort ist es wenigstens halbwegs warm. Sicher ich werde eine neue Platte kriegen, die alte kann geflickt werden, aber es bringt wieder Nerv und Unruhe ins Ganze. Dazu noch die Ernährungsumstellung und das genauere Bedenken, was eingekauft wird. Das nervt gerade sehr, obwohl es mir wirklich gut tut. Aber es ist wieder ein Stück Unbekümmertheit perdu. Essen konnte ich eigentlich immer soviel und was ich wollte. Nun das also auch nicht mehr. Toll. Heute Nachmittag hatte ich eine kleine Indoorfotosession geplant, die einiges an Ruhe und Aufbau brauchte. Aber wie es so ist, dazu kam es nicht, denn in einer Tour klingelte es an der Tür und nun stapeln sich hier Pakete für die ganze Nachbarschaft.

Bis morgen!

Veränderungen

Zur Zeit weiß ich wirklich nicht, was in meinem Körper vorgeht. Erst diese Unverträglichkeit von Milchprodukten, jetzt mag ich keinen Kaffee mehr. Da ich zur Zeit auch so ein Intervallfasten mache, Frühstücke ich erst gegen 12:00. Also dachte ich, gute Sache, trinkst du morgens halt Grünen Tee und machst dir denn zum Frühstück einen Kaffee. Schon gestern habe ich weiter Tee getrunken. Heute morgen hatte ich starke Kopfschmerzen, also wahrscheinlich Koffeinentzug, dass kenne ich schon vom Heilfasten her, also gab es heute Nachmittag einen Kaffee, den ich nach der Hälfte weg geschüttet habe. Dafür mag ich auf einmal Tee, was sonst so gar nicht meines war. Man könnte meinen jemand hat meine Innereien, samt Geschmacksnerven ausgetauscht oder ich bin schwanger … was nun wahrlich nicht sein kann.

Alles scheint im Umbruch zu sein, was sehr anstrengend, aber auch interessant ist. Bin gespannt was noch kommt, ich jedenfalls bin gespannt.

Das gesunde Leben

Seit gestern also mal wieder vegan, gesund und lecker. Irgendwie gefällt es mir, warten wir mal ab, wie lange es anhält. Im Moment schwelge ich in Obst, Nüssen, Gemüse und Zitronen-Ingwer-Tee. Zwar muss ich alle fünf Minuten auf Klo, aber was soll es. Mir geht es jedenfalls deutlich besser, was ja schon mal zu begrüßen ist.

Ein Teil meines Frühstück bestand aus hausgebackenem Sonnenblumenkernbrot, Cheesana Jalapeno Aufstrich von Sauchon, Kaki und Kresse. Gleich gibt es Abendessen. Erbsen & Wurzel, mit Süßkartoffelbratlingen und Kartoffeln, danach Obstsalat. 

Ansonsten lasse ich es weiter ruhig angehen. Die Schmerzen der letzten Tage haben mich reichlich geschlaucht und so gönne ich mir Erholung. Erst einmal ist eine Woche vegan geplant. Mal sehen, ob ich danach Lust habe weiter zu machen.

Vegan, die Nächste

… jedenfalls für die nächste Woche erst einmal. Ich habe das starke Bedürfnis mal ein wenig kürzer zu treten in Sachen Ernährung. Mich nervt es ja schon lange, dass ich da nicht so richtig die Kurve kriege. Doch meine Leiden der letzten Tage haben mir gezeigt, dass es nötig ist, dort etwas zu verändern und wenn ich schon auf Milchprodukte verzichten muss, ist es auch nicht weiter schlimm gleich auf den Rest tierischen Kram zu verzichten. Wie gesagt, erst einmal für eine Woche, dann sehen wir weiter. 

Heute kam feine Post, die neue Liederjan CD. Wundervolle Musik, feine Texte. Gefällt mir. Das Buch in der Seitenleiste war auch dabei und dazu noch das neue von Kersten Flenter.

Auf “Wie wir uns besiegten” freue ich mich schon sehr. Der Herr Flenter hat sehr viel Sinn für skurilles und einen sehr hintergründigen Humor. Seine Geschichten haben mir schon oft den Tag gerettet. Hier einmal ein kleiner Ausschnitt.

Neue Woche, neues Ungemach

Das war es denn wohl mit Käsekuchen. Wie es aussieht habe ich eine Laktoseintoleranz entwickelt. Schon seit einigen Tagen stelle ich fest, dass ich nach Käse Bauchschmerzen, Blähungen und leicht Durchfall bekomme. Gestern gab es sowohl Käse wie auch Käsekuchen und ich hatte eine sehr unangenehme Nacht. Schmerzen, Schlaflosig- und Übelkeit. Heute morgen leichte Besserung. Nun mache ich den Test. Einige Tage keine Milchprodukte und mal sehen, wie es dann ist, dann mal mit Käse probieren. Ich muss gestehen, ich bin genervt.

Das Wetter lädt auch nicht gerade zum Rausgehen ein. Heute morgen bin ich nur schnell zur Apotheke gehoppelt und habe mich mit Lefax und Kirsch-Aronia-Getränk eingedeckt. Wenn das so weitergeht, kriege ich bald Rabattmarken in der Apotheke und ein Abo der Rentnerbravo. 

Es nervt mich gerade sehr. Für heute mache ich mal Schluss, ich bin müde und will zu Bett. 

Kein Stricken für Karin

Es ist recht ungemütlich draußen. Nach der Hunderunde habe ich nicht mehr das geringste Verlangen noch einmal vor die Tür zu gehen. Aber ich werde nicht übers Wetter klagen, das habe ich mir nach diesem Sommer geschworen. Wozu auch? Es wird sich ja nicht ändern nur, weil ich jammere.  Hier drinnen ist es angenehm warm. Der Ofen (toi toi toi) bullert und gleich gibt es Käsestreuselkuchen.

Eigentlich hatte ich ja vor den freien Samstag mit Stricken zu verbringen, aber da hat mir mein Arm einen Strich durch die Rechnung gemacht. Von der Schulter bis zum Handgelenk schmerzt er und so ist ausruhen angesagt. Komischerweise kann ich schreiben und das habe ich auch. Ein weiteres Kapitel im Raunachtsbuch. Also einen Entwurf dafür. Muss alles noch überarbeitet werden, aber immerhin.

Aber auch hier hilft kein Klagen. Ich werde es mir einfach gemütlich machen. Nach dem Kuchen verziehe ich mich mit einem Buch ins Bett und tauche in die Welt des Regency ab. Lesetechnisch ist immer noch Georgette Heyer angesagt. Genau das richtige, für einen entspannenden Lesetag. 

Stilles Vergnügen

Ach ja, das Leben verläuft gerade recht angenehm im Bruchbudenparadies. Sicher gibt es immer etwas, das besser sein könnte, aber warum sich mit Klagen aufhalten. Wir kommen trotz Viktors derzeitiger Terminflut gut zurecht. Wir planen einfach besser. Die Narrensprünge ist in Gang und füllt sich so langsam mit Beiträgen und Bildern.  Es gibt noch einiges zu feilen, unter anderen an den Zeiten, an denen ich erreichbar sein will. Da werde ich mich gleich mal drum kümmern. Mir ist aufgegangen, dass ich gerne doch den Samstag und den Sonntag frei hätte.  Allerdings bin ich froh, dass ich die Seite schon online habe, denn diese Angleichungen sind immer schlecht, wenn der Laden, so zu sagen, läuft.

Kochtag war auch, und Fotosortiertag. Kochtag aber eher für Suka, Aber ich hatte noch ein wenig Zeit und habe diese genutzt, um einen Käsestreuselkuchen zu backen. Diese Woche ist recht kuchenlastig, aber watt mutt, datt mutt.  Das Fotosortieren musste unbedingt sein. Ich habe die nach Themen gesichert. War aber spannend noch mal zu sehen, was ich dieses Jahr so alles fotografiert habe.

So, nun werde ich mir mal einen Tee machen.  Ein schönes Wochenende euch allen.