Samhain Vorbereitungen fertig

Suka ist zufrieden, endlich kehrt Ruhe ein. Den ganzen Tag wurde hier geputzt, gesaugt, gewischt, dass es eine Art hatte. Schließlich ist Samhain und die AhnInnen könnten vorbei gucken. Ich will ja nichts riskieren, dass Muttern, auf ihre unnachahmliche Art die Lippen zusammenkneift und zischt: “Du hättest ja wenigstens mal durchsaugen können.” Nun ist jedenfalls alles schön sauber. Der Altar ist neu gemacht, das Geschnetzelte in Paprikasauce schmorgelt vor sich hin und duftet wundervoll. Frisch geduscht bin ich auch und ich habe schon meine Karten gezogen. Einen Artikel zu meinen Samhain Traditionen habe ich auch geschrieben, ist im Witchstuff Blog

Wie ich bereits vermutet habe, wird die Bärin mich durchs neue Jahr begleiten. Da kann ich gut mit leben, auch wenn ich noch nicht so richtig weiß, wie ich mich ihr nähere. Aber wir haben ja Zeit.

Bevor wir uns den Festivitäten hingeben, werde ich noch mein NaNoWriMo-Projekt ändern. Komisch wie plötzlich das manchmal geht. Ich dachte dafür wäre die Zeit noch lange nicht reif. Ist aber. 

Habt ein schönes Samhain oder was immer ihr feiert. 

Vitamine und Rosa Punsch

… sollten mir eventuell helfen zu überleben. Watt’n Scheiß, nun auch noch erkältet. Heute morgen bin ich mit Schmerzen überall aufgewacht. Muskeln, Gelenke, Haare, alles. Gegen Nachmittag dann Schnupfen, Husten, Heiserkeit. 

Das Morgen Feiertag ist, habe ich mehr oder weniger durch Zufall mitbekommen. Daher war es wohl gut, dass ich noch mal in die Apotheke gehoppelt bin und mir Prospan und dieses rosa Zoigs (Kirsche/Acerola) besorgt habe. Weiß gar nicht warum ich das haben wollte, normalerweise steh ich gar nicht auf so einen künstlichen Scheiß, aber heute brauchte ich das … und denn noch Rosa. Wahrscheinlich sind die Barbie Viren in mich gefahren oder moch hat ein Einhorn gebissen.

Jedenfalls bin ich arg gebeutelt und nutze dies, um ausführlich zu jammern. Viktor macht nun Pfannkuchen, damit ich mir was in den Mund stopfen kann und er ein paar Minuten Ruhe hat. Krank, also noch mehr als sonst, bin ich eine ziemliche Zumutung. 

Neue Woche, neues Glück

Die letzte Woche steckt sowohl Viktor, als auch mir und Suka noch arg in den Knochen. Aber unser Mädchen erholt sich und auch wir sind gerade nicht ganz so streng zu uns, was Yoga und so weiter betrifft. Das ist aber in Ordnung, auch werde ich aufhören mich fertig zu machen, weil ich nicht konzentriert genug arbeite. Dazu habe ich heute morgen einen Runenarschtritt bekommen. Kenaz, habe ich gezogen und dazu im Witchstuffblog geschrieben. 

Überhaupt habe ich es gerade mit Runen und Tarot und es zieht mich zum Malen. Werde ich mal angehen, sowie ich das Hundefutter gebastelt habe. Viktor ist gerade vom Einkaufen zurück und räumt gerade die Küche auf, damit ich in Ruhe werkeln kann. Dieser mehr als merkwürdige Monat, ist bald rum. Samhain, das Hexenneujahr, steht vor der Tür und ich stecke bereits in den Raunachtsvorbereitungen.

Wahrscheinlich bin ich meiner Zeit wieder viel zu weit voraus, was aber auch an der Sehnsucht nach dieser ruhigen Zeit liegt. Wenn es ginge, würde ich wohl in den Winterschlaf gehen. Vielleicht ist mein Krafttier 2019 eine Bärin. Da fällt mir dieses Teil wieder ein:

Gonna be a bear

In this life I’m a woman. In my next life, I’d Like to come back as a bear. When your a bear, you get to hibernate. You do nothing but sleep for six months. I could deal with that.

Before you hibernate, your suppose to eat yourself stupid. I could deal with that too.

When your a girl bear, you birth your children (who are the size of walnuts) while your sleeping and wake up to partially grown, cute, cuddly cubs. I could definatley deal with that.

If your a mama bear, everyone knows you mean business. you swat away anyone who bothers your cubs. If your cubs get out of line, you swat them too. I could deal with that.

If your a bear, your mate EXPECTS you to wake up growling. He EXPECTS that you will have hairy legs and excess body fat.

YUP, GONNA BE A BEAR

Slow Motion Sonntag

In jungen Jahren konnte ich ganze Nächte durchmachen, morgens arbeiten gehen und dann noch vor dem Einschlafen, die eine oder andere Runde vögeln. Heute bin ich nach einer Woche mit wenig Schlaf so kaputt, dass ich mich zu nix aufraffen kann. Also geht heute alles in Slowmotion. 

Allerdings habe ich mir ein paar Gedanken über Pläne und Vorhaben gemacht, und warum ich mir für 2019 nix vorgenommen habe. Könnt ihr im Witchstuff Blog lesen.

Zum Frühstück gab es übrigens den wundervollen Polenta-Zitronen-Kuchen, zu dem ich doch nach das Rezept aufgeschrieben habe. Habe sogar die ungefähren Mengen eruieren können. Den werde ich demnächst noch einmal backen. Allerdings in abgewandelter Form, mit Orangen und mit Früchten obendrauf. 

So, nun wünsche ich einen schönen Restsonntag. 

Entwarnung

Wie es aussieht, haben das Gesundschmusen und die gute Pflege geholfen. Suka geht es fürs erste wieder gut. Wir sind nicht so naiv zu glauben, dass es so bleiben wird, aber erst einmal ist sie wieder auf den Beinen. Alle Drei haben wir so richtig ausgeschlafen und den Tag ruhig angehen lassen. So wird er wohl auch ausklingen. Im Ofen gedeiht ein weiterer Spontan-Rumfort-Kuchen, diesmal Polenta-Zitrone, zu dem es in dem Sinne kein Rezept gibt, da ich ihn aus Bordmitteln und ohne abwiegen zusammengerührt habe. Ich werde aber berichten, ob er schmeckt oder nicht und im Kochbuch eine grobe Rezeptanleitung geben, sollte er gelingen.

Die letzte Woche war ja nahezu komplett von der Sorge um das kranke Kind absorbiert. Dauernd mussten wir rausgehen, die Bude wischen und experimentieren, welches Essen sie ab kann. Da war wenig Zeit und Lust ins Wolkenkukusheim zu steigen. Nun ist es ruhiger und es beginnt mich wieder in die Ideenwerkstatt zu ziehen. Heute will ich mich allerdings noch ausruhen und die Seele baumeln lassen. 

Auf dem Foto sieht man eine Installation der Kieler Künstlerin Katharia Kierzeck, die man in der Kieler Zentralbibliothek bewundern kann. 

Wieder einmal eine kurze Nacht

Für mich war die Nacht um 05:00 zu Ende. Suka vermeldete, dass sie raus wollte. Also schnell anziehen und die nötige Frührunde machen. Immerhin hatte sie vier Stunden durchgehalten und ich war schon recht zuversichtlich … bis sie ihr Frühstück wieder ausgekotzt hat. In wachen Momenten diskutieren wir immer noch, ob wir nicht doch zum Tierarzt gehen sollen, können uns aber nicht durchringen, weil wir befürchten, dass es, außer einem Haufen Kosten, nichts bringen wird. Im Grunde wissen wir ja was los ist. Sie hat einen Lebertumor, der sich wahrscheinlich in seine nächste Wachstumsphase begeben hat. Sie hat keine Schmerzen, so weit ich es beurteilen kann, also wozu die Prozedur? Mal ganz abgesehen davon, und das trifft mich besonders bitter, dass wir uns noch so einen Untersuchungs- und Therapiemarathon, wie vor einigen Wochen, finanziell nicht leisten können. Also bleibt es wohl dabei, wenn sie wirklich Schmerzen hat, geht es zum Tierarzt. Ansonsten wird sich einfach gut um sie gekümmert und Pfote gehalten.

Alles andere bleibt gerade liegen, da wir eigentlich rund um die Uhr mit der Ernährung, der Verdauung und der Sorge um Suka beschäftigt sind. In den wenigen Pausen fallen wir um, weil wir einfach zu müde sind, um uns zu irgendwelchen Arbeiten aufzuraffen. Ein wenig Lesen ist da schon das Höchste der Gefühle. 

Nachtschicht

Unser krankes Kind bedarf der Aufmerksamkeit. Auch Nachts. So bin ich denn gestern Abend früh ins Bett und habe bis 02:00 geschlafen und bin eine Runde mit Suka gegangen. Immer noch Durchfall. Zwei Stunden vorher war Viktor mit ihr draußen und wenn ich gleich ins Bett gehe, wird er aufstehen und gucken, dass unsere Maus raus kann, wenn es nötig ist.

Auch wenn der Anlass wach zu sein, kein schöner ist, so war es doch eine produktive Nacht. Ich habe geschrieben und bin ein Stück weiter gekommen. Doch langsam bin ich müde. Also noch einmal um den Block und dann ins Bett. 

Guten Morgen, Gute Nacht. 

Runde zum Besinnen

 

Ich muss gestehen, ich fühle mich gerade sehr hilflos. Es ist wie früher, wenn Jenni krank war und nicht sagen konnte was ihr fehlte. Es scheint Suka ein wenig besser zu gehen. Der Hüttenkäse und ein wenig Schonkost sind drinnen geblieben, allerdings hat sie immer noch Durchfall. Was ich ziemlich sicher weiß ist, dass es keinen Zweck hat zum Tierarzt zu gehen, zwei Stunden mit der kranken Maus dort warten und dann etwas Ähnliches wie Perenterol zu einem horrenden Preis vertickt zu bekommen, plus ein hilfloses Achselzucken, müssen wir uns nicht geben. Und doch drängt es mich irgendwie dorthin, nur um was zu tun … nur damit jemand sagt: “Es wird alles gut.” Dabei weiß ich sehr genau, dass es das nicht wird. Die Krankheitsphasen häufen sich. Sicher zwischen drin geht es ihr gut und sie hat Spaß, aber diese Pausen sind immer kürzer und die Krankheitsperioden immer länger. Heute haben wir beschlossen, dass wir sie nicht mehr alleine lassen. Also für einen längeren Zeitraum. Das bedeutet im Klartext, dass wir erst einmal nicht gemeinsam zu den Kindern fahren werden. Was sehr schade ist, stehen doch gerade jetzt diverse Geburtstage an.

Da es mich immer beruhigt, wenn ich Bücher um mich habe, sind wir zur Bücherei. Musste ich eh hin, weil meine Vorbestellung Mittagsstunde von Dörte Hansen da war. Ein Buch auf das ich mich schon sehr freue und welches ich sofort in Angriff nehmen werde, sobald ich die letzten 500 Seiten von, Ketil Björnstads Die Welt die meine war – die 60ziger Jahre, durchhabe. Ein Buch, das ich bereits jetzt uneingeschränkt empfehlen kann. 

Meine eigene Erkältung hält sich in Grenzen. Die Hühnersuppe und die heiße Zitrone haben gewirkt. Jedenfalls hoffe ich, dass es so ist und die Erkältung sich nicht nur einen Tag frei genommen hat. Die Runde zur Bücherei und zum Widerhaken hat gut getan. Nicht nur mir, auch Suka und Viktor. Den nimmt unser krankes Kind auch sehr mit. 

Alles Scheiße

… aber auch mit Kotze dabei. So sah heute morgen unsere Wohnung aus. Um 06:30 ging Viktor auf die Toilette und gab Alarm. Suka hatte wohl eine schlimme Nacht. Also haben wir erst einmal eine Grundreinigung gemacht, die Dame gelüftet und dann noch einmal Hüttenkäse mit Ei und diesmal Perenterol (Durchfallmittel) gekocht. Nun ist es kurz nach 09:00 und ich muss wieder zu Bett. So langsam weiß ich nicht mehr weiter. Jetzt warten wir heute ab, ob das Perenterol anschlägt, aber ich habe das Gefühl, dass wir in die nächste Phase treten. Allerdings bringt auch der Gang zum Tierarzt nicht viel. Denn der steht ja auch nur da und zuckt die Achseln. 

Wackelig

Es ist so verdammt anstrengend, dieses ewige Auf und Ab. Gestern noch in ich fröhlich und ohne große Anstrengung spazieren gegangen und heute liege ich flach. Erkältet, müde, erschöpft, nur zum Hühnersuppe kochen werde ich mich aufraffen, obwohl die eigentlich finanziell nicht mehr drin ist. Muss eben alles andere ein wenig knapper ausfallen. Jedenfalls wird meine Suppe aus einem Bio-Huhn gekocht. Suka kriegt auch was ab. Die macht uns wieder Sorgen.

Gestern hatte sie wieder gekotzt und auch Durchfall, alles natürlich hier in der Bude. Das kam so plötzlich, da konnte sie wirklich nichts für. Also gestern Abend mehrfach raus und heute Morgen gleich als erstes. Es scheint besser zu sein, aber sicherheitshalber haben wir sie noch einen Tag auf Diät gesetzt, Hüttenkäse mit gekochtem Eigelb, Honig, Öl und etwas Salz und nachher ein wenig Huhn mit Reis.

Auch wenn sie nicht mehr spuckt, richtig fit ist sie nicht. Liegt sehr zusammengerollt und drängelt nicht auf Futter, auch wenn sie es frisst, wenn es da steht. Wie es aussieht werden wir wohl beide nach dem Suppe kochen zu Bett gehen und uns pflegen.