Langer Spaziergang

Das erste Mal seit langer langer Zeit habe ich einen wirklich langen Spaziergang gemacht und zwar ohne zickende Achillessehne. Ich schrieb ja schon, dass ich mir das neue Parklett in der Medusastraße in Gaarden ansehen wolle. Da das Wetter so schön war, beschlossen wir durch den Ida-Hinz-Park und den Brook zu gehen. Musste ich ohnehin mal wieder hin, weil meine Eleonora Schabowski auf so einer ähnlichen Ecke wohnen soll. Da ich sehr lange nicht in Gaarden war, habe ich die Gelegenheit genutzt ein wenig Lokalkolorit zu schnuppern. 

Es ist ein tolles Gefühl, wieder gut laufen zu können. Zwar werde ich es immer noch ruhig angehen, also morgen nicht gleich den nächsten 2 Stunden Spaziergang machen, sondern ausruhen. Vielleicht einmal zum Widerhaken hoppeln und ein paar Möhren kaufen. Das muss reichen. 

Wir waren für diese Runde gut gerüstet. Zum Frühstück gab es das Ergebnis meines gestrigen Backwahns. Den Spontan-Rumfort-Schokokuchen. Boah, ich hoffe, den kriege ich noch einmal hin. 

So, nun brauche ich aber eine Mittagsstunde und dann werde ich meine Eindrücke in die Schabowski-Files einpflegen. 

Das Umsetzen von Erkenntnissen

Heute morgen dachte ich so über das zu viel in meinem Leben nach. Da werde ich besonders im Technikbereich fündig. Drei Computer müssen nicht, eine Kamera weniger täte es auch und last but not least habe ich festgestellt, dass ich kein Smartphone brauche. Nun könnte mensch mich natürlich fragen, warum hast du dir denn eins gekauft? Tja, die Sache ist die (und der Fall der), dass, hätte ich es nicht getan, ich immer zu gejammert hätte, dass ich doch gerne eines hätte und auch bräuchte. So habe ich das Ding und die meiste Zeit liegt es auf dem Schreibtisch. Zur Zeit brauche ich es eigentlich nur, wegen der Zazen App. Was sich ja auch anders regeln ließe, schließlich habe ich ja auch noch ein Tablet. 

Also wird wieder einmal überdacht und unsortiert. Was auch gut und richtig ist. Das Überdenken das eigenen Verhaltens ist sehr heilsam. Mir jedenfalls tut es immer gut. 

Noch etwas ist in Veränderung. Früher habe ich kaum Sachbücher gelesen, doch seit einiger Zeit ist da mein Interesse geweckt. Viktor hat sich gerade sechs Bücher gebraucht von Hans-Peter Dürr bestellt und eines davon habe ich mir gleich unter den Nagel gerissen.  Das Lebende lebendiger werden lassen. Gefällt mir der Titel. 

Im Wolkenkukusheim

Dieser Tage habe ich den Kopf doch sehr in den Wolken. Was ja fein ist, muss nur aufpassen, dass ich nicht jede Bodenhaftung verliere. Das wäre nicht so gut. Aber es ist schön sich in Geschichten zu tummeln, seien es die eigenen oder die von anderen.

Was die von anderen betrifft, freue ich mich auf Ketil  Bjørnstad “Die Welt die meine war” in der Übersetzung von Gabriele Haefs, Kerstin Reimers und Andreas Brunstermann. Was nun meine eigenen Geschichten betrifft, so ist gerade Eleonora Schabowski sehr aktiv. Allmählich träume ich schon von ihr. folglich wird es Zeit sich wieder mit ihr zu beschäftigen. 

Kochen brauche ich nicht. Viktor backt Brot und wenn das der Fall ist, gibt es gerne mal Pizza. Immer lecker. Habt es schön.

Gemütlich erkältet

Es gibt ja Erkältungen und Erkältungen. Ich habe diesmal eine wundervoll gemütliche. Also mir geht es nicht gut, aber eben auch nicht so schlecht, dass ich gar nichts mehr machen kann. Sanftes Yoga geht, meditieren auch und da ich ansonsten nicht viel auf dem Zettel habe, bleibt auch nicht zu viel liegen. Also daddel ich hier gemütlich vor mich hin, gehe ab und an mal zu Bett und schlafe eine Runde, lese viel und freue mich auf Kässpätzle hausgemacht. 

Dazu gibt es lecker Zitronen-Limonen-Ingwer-Tee und ab und an etwas Pfefferminzöl auf die Schläfen, denn die Kopfschmerzen, sind das einzig unangenehme, obwohl auch die sich in Grenzen halten. Habe auch nicht so das Gefühl, dass die wirklich von der Erkältung kommen, sondern eher von der Plackerei. Also alles gut. 

Holz, Kohlen … fertig

Nach den gestrigen Holzarbeiten also heute die Kohlen und Briketts. Da brauchte ich nicht mitschleppen, musste aber trotzdem früh aufstehe und den Tageseinkauf übernehmen. Die Gelegenheit habe ich genutzt und bin gleich in die Bib gehüpft und habe mein vorbestelltes Buch abgeholt. Das alles durch diesen feinen Nieselregen, der durch und durch geht. Jedenfalls war ich gut feucht, als ich wieder zu Hause war.

Auf “Die potente Frau” von Svenja Flaßpöhler bin ich schon sehr gespannt.  Aber viel mit lesen ist heute nicht. Ich bin müde und erkältet und werde früh zu Bette gehen.  Heiße Zitrone mit Chilli und Ingwer habe ich schon getrunken. 

Mich zerrt es förmlich nach Innen. Ich bin so froh, dass wir das Heizmaterial für den Winter eingelagert haben, nicht nur, weil es ein beruhigendes Gefühl ist, zu wissen, dass wir es im Winter warm haben werden, sondern auch, weil die Holzlieferung immer einen Punkt setzt. Nun können wir uns einmummeln, die Außentermine auf das Allernötigste reduzieren und die Sache angehen, die im Inneren anstehen. 

Genervt

Wir warten auf das Holz. Ab 13:00 Uhr sollte es kommen, nun ist es gleich 15:00 Uhr. Die Straße ist dicht geparkt, wir konnten nur eine kleine Lücke freihalten, wo abgeladen werden kann. Der Mitbesteller hat sich mit den Worten “Ihr könnt mich ja anrufen, wenn es da ist”, vom Acker gemacht, was wohl bedeutet, dass Viktor und ich alleine davor stehen, weil von der Straße, muss es ja. So gerne wie ich im Bruchbudenparadies wohne, dies Geschiss mit den Brennstofflieferungen macht mich fertig. 

Und wo wir schon mal dabei sind, das Wetter nervt mich auch. Neben der Winterheide sprießen die Frühlingsblumen. Es regnet zu wenig und es ist zu warm. Da mag es noch so schön sein noch etwas draußen sitzen zu können … Hab ich schon erwähnt, dass ich auch Kopfschmerzen habe? 

Haushalts- und Lesetag

Heute war ein arbeitsreicher Tag, obwohl ich zu meiner eigentlichen Arbeit nicht gekommen bin. Was wohl diese Woche auch nur in kleinen Häppchen der Fall sein wird. Aber das macht nichts. Es ist auch schön die Bude einmal wieder sauber zu haben. Ein Kuchen, Applecrumble, ist gebacken, denn morgen kommt das Holz und das bedeutet viel Arbeit und hungrige Helfer.

Am Nachmittag habe ich mich denn ins Bett verzogen und Fräulein Nettes kurzer Sommer von Karen Duve zu Ende zu lesen.  Über 566 Seiten breitet Karen Duve das Leben von Annette von Droste-Hülshoff aus und ich habe mich nicht einmal, über die ganze Strecke, gelangweilt. Zu meiner Rezension einfach auf den Link klicken. 

Nun werde ich mal den Feierabend einläuten. Der Liebste bereitet das Abendessen und ich habe schon mal das Strickzeug und ein neues Buch bereit gelegt. 

Habt es schön. 

Anstrengender schöner Montag

Heute war es wahrlich anstrengend. Viktor musste gleich nach dem Yoga und der Meditation zur EKS. Danach Frühstück, Einkaufen, Hundefutter kochen, Brot backen und und und. Aber ist ein schöner Tag. Jetzt bin ich frisch geduscht und freue mich auf das Abendessen. Heute nochmal Bolognese mir mexikanischem Einschlag. Für morgen habe ich Sauerkraut für mich vor gekocht. Das habe ich für mich alleine. Viktor mag es nicht. Kein Problem, kann er seine geliebten Linsen essen, die mag ich nicht.

Es ist schon merkwürdig. Es ist noch immer viel zu warm, dabei schon Laub in Mengen. Meinetwegen kann es langsam mal ein wenig kühler werden. Obwohl das Wetter eher nach Salat und ähnliche sommerlichem schreit, habe ich Appetit auf eher deftiges, Sauerkraut, Kohlrouladen und so. Auch wenn ich mich nach Kühle sehe, bis Mittwoch kann es noch gut bleiben, da bekommen wir Holz. 

Das erste Mal seit langem

Das erste Mal seit langem habe ich einen längeren Sonntagsspaziergang ohne Schmerzen geschafft. Einmal um die Hörn ging es bei wundervollem Wetter. Recht kurios. fast Sommersonnenschein und Herbstlaub. Aber es war wirklich fein. So langsam scheint sich mein Fuß zu erholen und die Spazierrunden mit Mann und Hund haben mir wahrlich gefehlt.

Nun bin ich wieder gemütlich zu Hause und werde gleich mal unter die Dusche hüpfen. Die nächste Woche wird anstrengend. Morgen muss Viktor zum Jobcenter für die letzte EKS, Mittwoch kommt Holz und auch sonst liegt so einiges an. Mir geht es zum Glück sehr viel besser. Ich hoffe nach wie vor ohne Medikamente klarzukommen. Falls es nicht klappt. dann kann ich immer noch sehen. 

Es ist schön, dass alles wieder ein wenig ruhiger geht. Ich mache mich auch nicht mehr fertig, weil ich nicht voll funktioniere. Es ist halt wie es ist. 

Ruhe kehrt ein

Nach einigen recht aufregenden Tagen wird es langsam ruhiger. Ich schlafe wieder besser, meditiere wieder mehr und rede mit Viktor. Nicht über alles, aber doch so weit es eben geht. Auch die Lust zum Schreiben ist wieder da. Also ein guter Zeitpunkt den Schreibtisch neu einzurichten. Der linke Rechner ist rein zum Schreiben und für Fotobearbeitung, das Thinkpad ist für Internet und Recherche. Also ein richtiges Cockpit. 

Ich bin nun nicht so blauäugig zu glauben, dass ich mit allem durch bin. Aber ich habe die Hoffnung, es ohne Medikamente zu schaffen. Wie es denn letztendlich aussieht, wenn ich in Therapie bin, wird sich zeigen. Zur Zeit ist es so und eine meiner Übungen ist ja im Hier und Jetzt sein. 

Suka lässt es auch ruhig angehen und genießt die nahezu sommerlichen Temperaturen auf der Terrasse. Es ist so schön, dass es ihr soviel besser geht. 

Zu essen gibt es heute eine Art Bolognese mit mexikanischen Einschlag. Also es ist Mais drin und Schwarzkümmel. 

Habt es schön und danke für eure lieben Worte zu meiner Krise.