Rest 2018

Mögen wir alle im neuen Jahr über ruhiges Wasser gleiten.

Witzig, in meinem Kitz ist es total ruhig. Nur zwei drei vereinzelte Böller in den letzten Tagen. Das hatten wir schon ganz anders. Mir ist so wundervoll unsilvestrig, nur einfach gut. Gleich heute Morgen um 09:00 bin ich zum Erdkorn gehoppelt und habe Ciabatta, Salat und Berliner gekauft. War eine gute Entscheidung, es war kaum was los und so war ich bald wieder zu Hause. Da war mein Bett allerdings von einer gewissen Dame occupiert.

Da drehst du dich einmal für fünf Minuten um und schon ist der Platz im ehelichen Bett besetzt. Der Gatte guckt aber recht seelig, also sei es ihm gegönnt. So nahe kommt er nie wieder an eine langbeinige Blondine.

Albern sind wir übrigens heute Morgen. Frage mich schon die ganze Zeit was im Kaffee gewesen ist … oder ob es am Druidentrank liegt? Who knows. Auf alle Fälle ist es schön zusammen zu lachen. Hab ihr es auch schön. Bis nächstes Jahr denn.

Sonntagsspaziergang und positives Resümee

Heute war das Wetter so schön, dass wir uns mal eine längere Runde gegönnt haben. Es ging in den Schrevenpark. Einen der schönsten Parks in Kiel.

Es ist zwar kalt, aber so schön. Hat Spaß gemacht und so fünfzig Bilder sind auch entstanden. Das gefällt mir besonders, dass ich wieder richtig Spaß am Fotografieren habe und am Laufen.

Die Runde habe ich wirklich genossen. Endlich wieder weitere Strecken laufen zu können, danach habe ich mich wirklich gesehnt, als ich achillessehnentechnisch ausgebremst war.

Während wir so gingen, dachte ich über das letzte Jahr nach und was ich hier so über mein Leben und Erleben geschrieben habe. Da war viel Gejammer. So kam die Frage auf, aber was war gut? Klar, du hast es nicht leicht gehabt, aber es hat sich doch auch eine Menge verändert und zwar zum Guten. Eines davon ist, dass ich regelmäßig Yoga mache und meditiere, ich gehe wieder mehr nach draußen und habe Spaß mich zu bewegen. Wichtig in diesem Zusammenhang auch noch, ich nähere mich mehr und mehr einer Ernährungsweise an, die ich für zeitgemäß und richtig halte. Es gibt noch Ausrutscher, aber deswegen mache ich mich nicht mehr fertig. Ich betrachte es als Weg zum Ziel und lasse bewusst los. Was mich mehr gebeutelt hat, als ich selber wahrhaben wollte, ist die Aufgabe des Verlages. Doch es war der richtige Zeitpunkt und die Entscheidung hat auch eine gewisse Erleichterung mit sich gebracht. Die Hoffnung nun mehr zu schreiben hat sich nicht ganz erfüllt. Ich schreibe zwar, aber eigentlich so Querbeet, doch das wird sicher auch noch werden. Es gibt also eine ganze Menge für das es sich dankbar zu sein lohnt.

Schön, einfach nur schön

Ich mag diese kleinen Kunstwerke, die irgendwer in Park, Wald oder Flur zurückgelassen hat. Es ist erinnert mich an den schamanischen Kreis, dem ich eine Zeit angehörte. Wenn wir uns trafen, setzten wir uns erst einmal in den Kreis und jede gab etwas in die Mitte, einen Stein, eine Feder, eine Rassel, vielleicht auch ein Schmuckstück und erzählte für was es stand. So kommt es mir vor, wenn ich solche kleinen Kunstwerke unterwegs finde, jemand hat etwas beigetragen zur Gesamtatmosphäre.

Heute ist ein ruhiger Tag. Der Hefeteig für den wochenendlichen Hefekranz ist in Arbeit und geht hoffentlich gut auf. In einer Stunde geht es an die nächste Runde kneten. Die Paprikasauce für heute Abend ist gekocht und der Endiven-Orangensalat schnell gemacht. Ich werde mir es gleich mit Suka gemütlich machen, während Viktor zur Probe geht und sich mit seinem Kumpel Jan amüsiert. Für den Abend steht nur Lesen auf dem Programm.

Auch heute habe ich mein Bewegungsprogramm absolviert. Yoga, Meditation und eine schöne Runde durch den Schützenpark. Nicht ganz so lang, aber es reicht. Morgen werden wir einen längeren Spaziergang machen.

tapfer in die schlacht

Statt der üblichen Spazierrunde ging es heute Morgen in die Stadt um Vorräte auszustocken. Der Widerhaken hat geschlossen, der wohlverdiente Weihnachtsurlaub, also zu DM und Erdkorn. Da ich befürchtete, dass es voll werden wird, habe ich Viktor überredet gleich nach dem Aufstehen auf zu brechen. Eine weise Entscheidung. Einen Einkaufszettel hatte ich gestern schon gemacht, also Geld holen, DM und dann Erdkorn. DM-Einkäufe im Rucksack verstaut, die Erdkorngeschichten in den Hackenporsche und schnell nach Hause. Als wir den Laden verließen wurde der Laden voll. Also gut geplant. Nun haben wir alles im Haus und müssen Montag nur noch Ciabatta kaufen, es soll Croque geben.

Maracuja mag ich wirklich gerne. Normalerweise kaufe ich die aber nicht, weil einfach zu teuer. Viel Schale, wenig Frucht. Doch heute haben wir uns jeder eine zum Frühstück gegönnt. Eine schöne Abwechselung.

Heute steht sonst nicht viel an. Gleich werde ich einen Tomaten-Paprika-Rahmsauce für Morgen vorkochen. Ansonsten gibt es heute Reste. Morgen dann noch einen Hefekranz fürs Wochenende. Den Hefekranz backe ich jetzt mit Dinkel 630 und mit gerösteten Hanfsamen. Sehr lecker.

Diese ruhigen Tage tun mir sehr gut. Viktor und ich haben viele schöne Spaziergänge unternommen, gemeinsam gekocht, geschmust und gelesen. Doch ich merke wie der Alltag langsam wieder zieht. Ich habe Lust was zu arbeiten und Viktor geht morgen zur Probe und ich werde schreiben. Sonntag, Montag und Dienstag sind dann wieder Ferien. Vielleicht gehe ich da mal im neuen Hallenbad schwimmen.

Auch den grisseligen Tagen

… lässt sich etwas abgewinnen.

Auch heute habe ich dem schlechten Wetter getrotzt und bin hinaus in die Welt. Viktor wäre auch alleine mit Suka gegangen, aber ich möchte gar nicht erst wieder aus dem Tritt kommen. Also die Regenjacken angezogen und los. So richtig Regen war gar nicht, aber feucht und, na ja grisselig halt, war es.

Ich muss sagen, auch fototechnisch kann ich diesen Tagen immer mehr abgewinnen.

Interessant ist, dass sich zur Zeit an den verschiedensten Orten der Stadt Krähen sammeln und dort eine Art Ting halten. Wer Daphne du Mauriers Die Vögel gelesen hat, geht da nicht so ganz unbeschwert vorbei. Ich verweise gezielt auf das Buch, besser gesagt die Geschichte, denn die ist bedeutend gruseliger als der Film. Viktor und mir fiel schon gestern auf, als wir an so einer Ansammlung vorbeikamen auf, dass sich etwas im Verhalten der Krähen verändert hat, es sind mehr, sie sind nicht so schreckhaft, sondern behaupten ihren Platz selbstbewusst. Würde gerne wissen, was dahinter steckt.

Heute werde ich mal wieder ein wenig arbeiten. Nicht zu viel, ich will mich ja nicht verwöhnen. Morgen ist denn Einkaufen angesagt, dass wird anstrengend.

Habt es fein.

Spazifotofieren

Auch heute bin ich unterwegs gewesen. Sogar eine lange Runde. Gut 1 1/2 Stunden waren wir Drei auf Tour. Einmal um den Kleinen Kiel, normalerweise eine Stundentour, aber mit Fotoapparaten halt länger. Das Wetter ist nicht überwältigend, aber wenigstens hat es nicht geregnet und ein paar schöne Bilder sind entstanden.

Zur Zeit habe ich wieder große Lust zum Fotografieren und Laufen, was ja nur gut ist. Suka und Viktor tut es auch wohl und so haben alle etwas davon. Nun sind die Feiertage schon wieder vorbei und das Außen beginnt sich zu melden. Morgen lassen wir es noch einmal ruhig angehen, aber Freitag müssen wir uns ins Getümmel stürzen und Vorräte auffüllen, obwohl wir diesmal fast frugal gelebt haben. Ich bin immer noch verblüfft, wie leicht mir die Ernährungsumstellung fällt. Gleich werde ich mich mal in die Küche verfügen und eine weiße Sauce bauen. Es gibt Erbsen und Wurzeln in Petersiliensauce mit Reis und Süßkartoffelbratlingen. Also höchst nobel. Danach wird gelesen und geschmust. Zur Zeit ist das Leben schön.

Bewegungsreiche Tage

Meine Güte, wer hätte das gedacht, dass man solches im Hause Braun einmal erleben würde. Relativ kalorienarme Festtage mit viel Bewegung. Das hat es noch nicht oft gegeben.

Gestern gab es Maultaschen und Kartoffelsalat zum Abendessen, aber auch keine größere Portion als seit der Ernährungsumstellung üblich. Auch genascht wurde nicht viel. Es gab ein wenig Marzipan, aber sonst alles wie üblich. Nicht ganz so üblich war es mit der Bewegung. Spazierengehen und Yoga fanden reichlich statt und auch für heute Abend ist noch eine Runde geplant.

So dann und wann denke ich, ich hätte Viktor nicht mit zu Arzt nehmen dürfen. Er war dabei, wie dieser mir mehr Bewegung verordnet hat und ist nun dabei mich zu unterstützen. Im Grunde bin ich ja froh darüber, nur wenn mein Ruhebedürfnis übermächtig wird, kommen mir so frevelhafte Gedanken.

Es war aber sehr schön draußen und die Runde hat gut getan. Gleich wollen wir noch GO spielen. Also Viktor will es mir beibringen. Wollte ich mich schon immer mal mit beschäftigen, Wir haben auch schon mal Schach gespielt, aber … sagen wir mal so. Hätten wir Strip-Schach gespielt, wäre ich in 15 Minuten nackig gewesen.

Ich wünsche allseits einen schönen Rest 1. Feiertag

Morgenspaziergang

Erst einmal möchte ich allen ein Frohes Fest wünschen, was immer ihr auch feiert. Viktor und ich haben ja bereits Yul gefeiert, sind also erst einmal durch. Allerdings freuen wir uns auf die ruhigen Tage, ohne Termine und mit viel Zeit füreinander.

Heute morgen habe ich die Gelegenheit genutzt, dass ich nichts dringendes zu erledigen habe und bin mit Suka auf Fototour gegangen. Ein gute Stunde waren wir unterwegs. Haben uns Zeit gelassen, sie hat ausführlich Zeitung gelesen, ich habe fotografiert und gemeinsam haben wir uns gefreut, dass wir das Jahr bis dato überlebt haben und zusammen sind.

Auf dem Rückweg sind wir am Südfriedhof vorbei und entdeckten eine Müllsammelkrähe. Immer was los in der Gegend.

Im Großen und Ganzen bin ich guter Dinge. Heute und morgen muss ich noch Antibiotika nehmen, fühle mich aber recht gut und habe auch wieder Lust mich zu bewegen. Mit der Facebookabstinenz hat es mal wieder nicht geklappt, aber darum kümmere ich mich ein anderes Mal. Wie schon öfters erwähnt, ich lebe ganz gut mit meinen Brüchen, auch wenn meine dramatischen Ankündigungen Facebook zu entsagen, allmählich lächerlich wirken.

Die Unlust Weihnachtskarten zu schreiben

Dieses Jahr habe ich keine Lust Weihnachtskarten zu schreiben. Es ist nicht, dass mir die Leutchen, die ich sonst bedacht habe, nicht mehr wichtig sind. Ganz und gar nicht. Ich habe einfach keine Lust. Nur warum habe ich deswegen ein wenig ein schlechtes Gewissen? Keine Ahnung. Jedenfalls habe ich dies Jahr darauf verzichtet, also bitte ich darum, dass sich niemand vernachlässigt fühlt.

Hier wird es langsam ruhig. Viktor ist gerade noch zur Probe und ich habe gestern bereits alles abgeschlossen. Die Rezensionen für das nächste Folkmagazin sind raus und damit habe ich frei. Außer mir ist danach was zu tun. Ist mir aber nicht. Ich finde rumdümpeln gerade fein. Meine Leiden lindern sich, was ich besonders daran merke, dass ich das erste Mal vergessen habe meine Tablette zu nehmen. Wurde aber nachgeholt und ich bin noch im grünen Bereich. Gleich werde ich es mir mit meinem Strickzeug bequem machen und wenn Viktor zurück ist, gibt es Linguini mit Champignons in Schnittlauchsahnesauce.

Das Rezept stelle ich später in den Rezepte Blog. Gestern habe ich dort schon mal Rezepte für meinen momentanen Lieblingssalat, Endivie Orange, und für die vegane Erbsensuppe gestellt. Was letztere betrifft, so gab es eine Überraschung, ich mag plötzlich Räuchertofu. Konnte ich früher gar nicht haben.

Yul und Facebookfasten

So, nu ist also Yul, aber nicht ganz. Heute Abend um 23:23 ist die Wintersonnenwende. Ich freue mich darauf. Gegen 22:30 werde ich zu einem Spaziergang starten und Mehlkreise ziehen, zum Geister füttern, denn satte Geister sind glückliche Geister. Ich glaube aber der wichtigste Schritt wird sein, dass ich beschlossen habe, inspiriert durch Blogkumpel Martin –tageweise unsortiert -, mal wieder eine Facebookpause einzulegen. Ich glaube es ist nötig und es ist eine gute Zeit. Denn in den Raunächten geht es ja darum, mal ein wenig Abstand von der Alltagsroutine zu nehmen. Einen Schritt zurück zu treten und auf das zu lauschen, was einer so zugeraunt wird. Die Blogs allerdings werde ich auch in diesen Tagen weiterschreiben.

Arg zerzaust bin ich von den Wirrnissen und den Veränderungen meines Körpers. Sicher die Antibiotika helfen, die Entzündung geht zurück, die Blutuntersuchung von gestern ist recht erfreulich, wenn auch nicht perfekt, doch es ist klar, dass ich diverses ändern muss in meinem Leben. Einmal hat die Laktoseintoleranz sich nicht als Irrtum erwiesen, zum anderen ist es an der Zeit deutlich Gewicht zu reduzieren, wenn ich weiterhin ohne Diabetes-Medikamente auskommen will. Komischerweise fällt mir die Ernährungsumstellung gar nicht so schwer und auch mit dem Intervallfasten komme ich gut zurecht. Es hapert noch ein wenig an einem effektiven Bewegungsplan. Doch auch das wird werden. Es ist also alles auf dem Weg, der hoffentlich zum gewünschten Ziel führen wird.

Dieser Tage habe ich viele Hiob-Gedanken gewälzt. Warum ich? Warum nun auch noch diese Darmgeschichte? Warum komme ich nicht zur Ruhe? Und und und. Dabei habe ich ganz vergessen dankbar zu sein. Ich habe ein Dach über dem Kopf, der Ofen bollert, ich habe gut und lecker zu essen und sehr viele liebe Menschen, real und virtuell, um mich und was die Krankheiten betrifft: ich lebe in einem Land in dem ich auf ärztliche Hilfe zurückgreifen kann, wenn es nötig ist. Also Schluss jetzt mit dem Klagen und einfach mal Danke sagen.

Hab es schön.