3 Arschlochjahre sollten doch genügen

Man sollte meinen, dass 3 Arschlochjahre genügen. 2016 fing es an. Dauernd war irgendwas, dauernd war ich krank oder irgend etwas klappte nicht. Damals habe ich immer gesagt: Wenn das Jahr doch bloß rum wäre. Dann war es rum und 2017 gab sich von Anfang an Mühe 2016 noch zu toppen. Dann 2018, Achillessehne, Furunkel am Busen, Zahnklinik, Divertikulitis, Geldprobleme (die zählen eigentlich nicht, weil chronisch), Verdacht auf Gebärmutterkrebs, Verdacht auf Brustkrebs, dann schien ich durch, dafür wurde Suka ein Lebertumor diagnostiziert. Diesmal dachte ich, besser du hoffst nicht auf 2019. Wozu auch. Schon die ersten Wochen waren kabbelig, wenn auch nicht so wirklich furchtbar. Doch kaum der zweite Monat und es summiert sich schon wieder.

Heute Morgen war ich bei der Ärztin und das erste Mal seit Jahren muss ich Medikamente nehmen. Gut, davon war ich, so wie es mir die letzten beiden Tage ging, bereits ausgegangen. Diagnose ist auch nicht unerwartet: Mittelschwere depressive Episode bei bipolarer Störung und dann noch F 40. Eine Überweisung zwecks Psychotherapie gab es auch gleich. Nur eine*n Therapeut*in finden erweist sich als schwierig. Das muss auch nicht heute sein. Ich bin ganz schön geschafft. Da ich ohne Termin war, musste ich 2 1/2 Stunden im Wartezimmer ausharren.

Jetzt werde ich erst einmal halblang machen und morgen mache ich mich auf TherapeutInnen-Jagd und wenn das nicht klappt verfüge ich mich uns ZIP.

7 Kommentare zu „3 Arschlochjahre sollten doch genügen

      1. Heide ist leider viel zu weit weg, gell? Ich drücke dir die Daumen, dass du fündig wirst.
        Ach Karin, du Liebe, wenn ich dir nur ein bisschen Last von der Seele abnehmen könnte. Nur, ein bisschen, dass du durch illern kannst durch das Loch und noch anderes wieder sehen kannst. Ich glaube es dir, dass du es gerade verdammt schwer hast.

        1. Tja, ich habe immerhin ein Dach über dem Kopf und Viktor. ich komme mir sehr Jammerlappig vor, weil ich so durchhänge. Ich werde dem ZIP eine Chance geben, glaube ich. Heide ist wahrlich zu weit weg. Aber Danke

          1. Nein, jammerlappig bist du nicht. Wahrlich nicht. Ich finde es gut, wenn du darüber schreibst, was mit dir ist. Man kann sich auf dich einstellen, liebe Karin. Gut so, denn du bist nicht nur mir wichtig.
            Wenn alle Stränge reißen, dann gehe dahin. Es muss möglich sein, dass dir jetzt geholfen wird.
            Ich drücke die Daumen.

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