An der Kante

Der Tag fing nett an, wurde dann aber schlechter und schlechter. Genaugenommen hat er sich nicht mal die Mühe gemacht, das Starttempo zu halten. Ein Nerverei nach der Nächsten. Die Schamottplatte vom Ofen ist wieder kaputt und so werde ich gleich nach dem Abendessen wieder ins Bett gehen. Dort ist es wenigstens halbwegs warm. Sicher ich werde eine neue Platte kriegen, die alte kann geflickt werden, aber es bringt wieder Nerv und Unruhe ins Ganze. Dazu noch die Ernährungsumstellung und das genauere Bedenken, was eingekauft wird. Das nervt gerade sehr, obwohl es mir wirklich gut tut. Aber es ist wieder ein Stück Unbekümmertheit perdu. Essen konnte ich eigentlich immer soviel und was ich wollte. Nun das also auch nicht mehr. Toll. Heute Nachmittag hatte ich eine kleine Indoorfotosession geplant, die einiges an Ruhe und Aufbau brauchte. Aber wie es so ist, dazu kam es nicht, denn in einer Tour klingelte es an der Tür und nun stapeln sich hier Pakete für die ganze Nachbarschaft.

Bis morgen!

3 Kommentare zu „An der Kante

  1. Liebe Karin, ich wünsche dir sehr, dass dein Ofen bald wieder richtig bullern kann. Gerade jetzt muss es doch ein bisschen gemütlich sein. Ich drück dich mal aus der Ferne.
    Liebe Grüße in den Norden.

  2. Das mit dem Ofen ist bei dem Wetter echt Scheiße…. sorry, aber schön reden kann man das ja nicht. Und dann noch die Einschränkungen beim Essen… würde mich auch extremst ankäsen. Ich esse ja auch gerne und gut und eigentlich fast alles. Für mich wäre das ein Grund mehr, das sicher ärztlich abklären zu lassen, bevor ich mich auf Verdacht selbst kasteie. Ich hoffe, Ihr habt trotzdem noch einen schönen 3. Advent

    1. Der Ofen geht erst einmal wieder. Der Hauswirt bringt einen neuen Schamottstein. Was das Essen betrifft, so bin ich da ja anscheinend auf dem richtigen Weg. Denn die Beschwerden sind ja weg. Output ist wieder normal. Was mich nervt ist, dass mir in sehr vielen Bereichen die Unbekümmertheit flöten geht. Das betrifft ja nicht nur das Essen. Wie gesagt, wenn ich über die Ernährung etwas regeln kann, dann mache ich das. Der Arzt würde sich meine Beschwerden anhören, dann irgendein Medikament aufschreiben, welches zwar die Beschwerden lindert, aber nichts an den Ursachen ändert. Zum anderen ist es zwar nervig umdenken zu müssen, aber ich habe nichts dagegen vegan oder wenn das nicht klappt hauptsächlich vegetarisch zu leben. Von Kasteien kann auch nicht die Rede sein. Heute gibt es ein Gemüsecurry, gestern gab es einen Mallorquinischen Salat (Feldsalat, Apfel, Birne, Tomate, Granatapfel, Zwiebel und Gurke mit Zitrone-Öl-Dressing und Backkartoffeln, zum Nachtisch Kirsch-Schoko-Kokoskuchen. Es ist mehr Aufwand, aber das ist auch alles.

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