Stilles Vergnügen

Ach ja, das Leben verläuft gerade recht angenehm im Bruchbudenparadies. Sicher gibt es immer etwas, das besser sein könnte, aber warum sich mit Klagen aufhalten. Wir kommen trotz Viktors derzeitiger Terminflut gut zurecht. Wir planen einfach besser. Die Narrensprünge ist in Gang und füllt sich so langsam mit Beiträgen und Bildern.  Es gibt noch einiges zu feilen, unter anderen an den Zeiten, an denen ich erreichbar sein will. Da werde ich mich gleich mal drum kümmern. Mir ist aufgegangen, dass ich gerne doch den Samstag und den Sonntag frei hätte.  Allerdings bin ich froh, dass ich die Seite schon online habe, denn diese Angleichungen sind immer schlecht, wenn der Laden, so zu sagen, läuft.

Kochtag war auch, und Fotosortiertag. Kochtag aber eher für Suka, Aber ich hatte noch ein wenig Zeit und habe diese genutzt, um einen Käsestreuselkuchen zu backen. Diese Woche ist recht kuchenlastig, aber watt mutt, datt mutt.  Das Fotosortieren musste unbedingt sein. Ich habe die nach Themen gesichert. War aber spannend noch mal zu sehen, was ich dieses Jahr so alles fotografiert habe.

So, nun werde ich mir mal einen Tee machen.  Ein schönes Wochenende euch allen.

Samstag und alles ist gut

Jedenfalls hier im Bruchbudenparadies, wenn ich an den Zustand unserer Welt denke, liegt vieles im Argen, darum bin ich um so dankbarer, dass hier, heute, alles gut ist. Geplant ist ein gemütlicher Tag. Gleich werde ich  Hundefutter kochen und einen Hefekranz backen. Ansonsten lasse ich es mir einfach mal gut gehen. Der gestrige Tag klingt noch nach. Ich muss wirklich mehr unter Leute, also richtige, so in 3-D. 

Nun haben wir also schon Dezember und in 30 Tagen war es das mit 2018. Ich bin nicht traurig, dass dieses Jahr vorbei, wage aber kaum zu hoffen, dass 2019 alles besser wird. Habe ich 2016 und 2017 gedacht und es wurde immer schlimmer. Ich werde nun einfach jeden Tag so nehmen, wie er kommt. Was bleibt einem auch anderes übrig? Ohne die Erwartungshaltung, dass alles besser wird, nur weil die Jahreszahl wechselt, werde ich dann auch nicht so enttäuscht sein, wenn es halt nicht besser wird.

Genervt

Wir warten auf das Holz. Ab 13:00 Uhr sollte es kommen, nun ist es gleich 15:00 Uhr. Die Straße ist dicht geparkt, wir konnten nur eine kleine Lücke freihalten, wo abgeladen werden kann. Der Mitbesteller hat sich mit den Worten “Ihr könnt mich ja anrufen, wenn es da ist”, vom Acker gemacht, was wohl bedeutet, dass Viktor und ich alleine davor stehen, weil von der Straße, muss es ja. So gerne wie ich im Bruchbudenparadies wohne, dies Geschiss mit den Brennstofflieferungen macht mich fertig. 

Und wo wir schon mal dabei sind, das Wetter nervt mich auch. Neben der Winterheide sprießen die Frühlingsblumen. Es regnet zu wenig und es ist zu warm. Da mag es noch so schön sein noch etwas draußen sitzen zu können … Hab ich schon erwähnt, dass ich auch Kopfschmerzen habe? 

Ofen bollert

Heute habe ich zum ersten Mal den Ofen angefeuert. Die Heizsaison 2018/19 ist damit offiziell eröffnet.

Und da Ofenfeuer, Tee trinken und Harry Potter zusammengehören, habe ich mir einen mystischen Hexentee gekocht und werde gleich Harry Potter and the Order of the Phoenix hören, während ich mich weiter im Nadelbinden übe. Es lebe die Sturheit. Kleine Fortschritte sind zu verzeichnen, aber so richtig rockt es noch nicht. 

Dieses Wochenende gestaltet sich schön ruhig. Wir haben lange geschlafen und während ich Wikinger-Häkeln übe, wird der Liebste sich nachher an die Produktion von Kässpätzle machen. Rezept schreibe ich nachher im Rezepteblog. Brauche erst einmal ein Foto. 

Habt einen schönen Restsonntag. 

Vorbereitungen auf dem Winter

Auch wenn es noch relativ warm ist, der Winter kommt. Daher habe ich schon mal meine Ofenecke aufgeräumt und den Ofen bereit gemacht. Noch tut es nicht nötig und wenn es gegen Abend zu kalt wird, kann ich mich ins Bett verkrümeln, aber lange dauert es nicht mehr. Viktor ist schon dabei Kohlen und Holz zu bestellen. Das kostet immer einige Vorbereitungen, weil wir das mit den Nachbarn gemeinsam machen. Also mit denen, die noch Ofen haben. Einige Wohnungen haben ja bereits Heizungen. Nur wir, die wir schon so lange hier wohnen, sind noch rustikal. 

Ansonsten gibt es wenig Neues. Ich bin früh hoch, um 05:30 war ich wach und konnte nicht mehr schlafen, also habe ich mich an die Arbeit gemacht und tatsächlich ein ordentliches Stück geschrieben. Nun werde ich langsam müde. Noch schnell den Teig für einen Hefezopf ansetzen und dann geht es erst einmal ins Bettchen. 

Schönes Gefühl, wenn die Arbeit bereits getan ist. Habt es fein. 

Grisselig

… ist es heute. Der Himmel ist grau und so dann und wann regnet es. Trotzdem haben wir auf der Terrasse gefrühstückt. Sehr zu Sukas Entzücken, die wir gar nicht mehr überreden können nach drinnen zu kommen. Es ist so eine Freude zu sehen, wie sehr sie es genießt. Auch mir tut es sehr gut. Meine Mails habe ich heute via tablet und bluetooth-Tastatur beantwortet. Diese moderne Technik … ein Quell des Entzückens und Verdrusses. Facebook bin ich immer noch abhold und das ist auch gut so. Endlich komme ich wieder zum Stricken und Häkeln. Dabei ein nettes Hörbuch. Wunderbar.

Gestern bin ich nicht mehr rausgegangen. Mir war so gar nicht nach Gesellschaft. Stattdessen habe ich lange und ausführlich gelesen und es mir auch sonst wohl sein lassen. Gerade habe ich mir Tee gemacht und nun werde ich mal die Armstulpen zu dem neuen Scchal anschlagen

Die Kiste auf der der Löwenzahn steht, habe ich übrigens gerettet. Die soll jetzt schön austrocknen und im nächsten Jahr werde ich darin Kräuter pflanzen. Dieses Jahr gibt es noch Sparprogramm in Sachen Gärtnern.

Horrowoche mit Highlights

Diese Woche hatte es wahrlich in sich. Ich fühle mich reichlich gebeutelt und habe darum heute meine Teilnahme an der Beerdigung eines Freundes abgesagt. Geplant ist, dass ich wenigstens heute abend zum Gedenksaufen in den Club gehe, aber so richtig ist mir nicht danach. Eigentlich hatte ich das Gefühl, dass ich alles recht gut verpackt bekommen habe, was es diese Woche so passiert ist. Doch pöltzlich habe ich das Gefühl ich brauche Einsamkeit und Ruhe. Mal sehen, wie es heute Abend ist. Es wäre natürlich eine Gelegenheit einige Leute zu treffen, die ich lange nicht gesehen habe. Ich warte mal ab, was Viktor sagt.

Bis eben haben Suka und ich auf der Terrasse gesessen. Ich mit einem Tee und sie hat sich mit einer Kaustange amüsiert. Nun zieht es sich zu und wird langsam kalt, ich glaube ich lege mich ein wenig hin. Suka hat es sich bereits auf der Couch bequem gemacht. Mit der müssen wir Montag zum Tierarzt, habe bei ihr einen Knoten in der Höhle vom linken Vorderlauf getastet. Fühlt sich teuer an.

Bruchbudenparadies de luxe

Heute war ein richtiger Terrassentag und auch Suka wusste es zu schätzen. Erst war sie ja misstrauisch, ob das draußen sein ohne viel laufen was für sie ist, aber dann. Sie ist so begeistert, dass sie den ganzen Nachmittag mit uns draußen war. Wir hatten Besuch von einem Studienkollegen Viktors und haben es uns draußen gemütlich gemacht.  Gab Erdbeeren und Sahne und ich bin heute mal schnell ins Blumengeschäft gehoppelt und habe einen Lavendel und eine Ampel mit allerlei Zoigs erstanden und einen kleinen Strauß mit Sonnenblume für den Altar.

Den Tag im Freien konnte ich gut gebrauchen. Es war/ist eine sehr anstrengende Woche. Die vielen Arzttermine und zwischendrin Besuch. Was ja einerseits sehr schön ist, andererseits aber eben auch ein Termin. Morgen geht es noch auf eine Beerdigung und dann abends zum gemeinsamen Gedenken in den Club68.

Nächste Woche soll es deutlich ruhiger werden. Allerdings muss ich am Donnerstag noch einmal in die Zahnklinik, für die Abdrücke der oberen Prothese. Ansonsten werde ich mich mir viel Raum zum Erholen suchen.

Ich kann gar nicht sagen, wieviel Freude mir die Terrasse macht. Heute morgen habe sogar von dort meine E-mails beantwortet. So ein Luxus.

Terrasenfroiden und medizinisches Vorgeplänkel

Nun ist sie fertig. Meine Terrasse. Gestern abend hat der Hausbesitzer sie freigegeben und mir auch gleich eine Pflanze dazu geschenkt, weil ich so geduldig gewartet habe. Ein Löwenmäulchen. Heute morgen, bevor ich ins Krankenhaus bin, habe ich dort auf der Bank Kaffee getrunken und den Vögeln gelauscht. Ist schon schön.

Dann ging es zum weniger schönen Teil des Tages über. Das Anästhesiegespräch und die Voruntersuchung im Krankenhaus. Es war nicht so nervig, wie erwartet, aber anstrengend. Schon fast lustig, die konnten kein Blut in der Gebärmutter feststellen, dafür aber so einen pilzartigen Auswuchs an der Gebärmutter. Das haben sich denn drei Ärzte angeguckt und rätselten anschließend herum, was das denn wohl sein könnte. Kamen aber nicht so recht weiter. Fanden allerdings meinen Bemerkung: “Tja, einmal Sex mit Darth Vader und schon entsteht in mir ein neuer Todesstern”, sehr witzig und kriegten sich gar nicht mehr ein. Scheint, die kommen nicht oft unter Leute.

Jedenfalls ist die OP am 11.7.18. Das ist gut so. Denn von 04.07. – 10.7. kommt Enkelin Selena und da möchte ich fit sein.

Terrassentür und Schilksee

Gestern hat mich Freundin Anja zu einem Ausflug nach Schilksee abgeholt. Das war sehr schön. Herrliches Wetter und lecker Essen, mal ganz abgesehen von der anregenden Gesellschaft. Schilksee ist eigentlich nicht so mein bevorzugter Ort, jedenfalls nicht die Ecke am Olympiahafen. Da ist mir immer zu viel Gewusel, aber man soll sich ja neuen Erfahrungen nicht verschließen.

Als ich zurückkam hatte Achim die Terrassentür eingebaut. Morgen wird noch die Schwelle gebaut und die Wand verputzt. Es ist wirklich schön nun einen direkten Zugang zum Garten zu haben. Zur Zeit ist er noch die reinste Baustelle, aber das bleibt ja nicht für immer so. Wenn meine Hütte nun noch eine Heizung hätte, dann wäre es das reinste Nobelappartment. Aber das ist wohl nicht machbar, solange die Wohnung bewohnt ist. Denn hier soll ja Fußbodenheizung rein … irgendwann einmal … wenn ich ausziehe … oder sterbe. Je nachdem, was zu erst geschieht.