Zurück zu Zitrone und Ingwer

Nu bin ich von der Psyche her wieder recht gut davor, da schlägt die Erkältung wieder zu. Aber okay, Zitrone und Ingwer werden helfen, dass ich das Wochenende auf den Füßen bleibe.

Jetzt geht es aber zu Bett und zwar mit Lesestoff. Ein Buch auf das ich sehr gespannt bin. Für Informationen auf das Bild in der Seitenleiste klicken.

Der Geldkomplex

Als ich meiner Freundin G. von der Empfehlung meiner Ärztin schrieb, eine Therapie zu machen, schrieb sie zurück: Meinst du wirklich, dass du eine Therapie brauchst, wäre dir nicht mit einem sicheren Einkommen für das nötigste und etwas wenig darüber hinaus mehr geholfen? So wie Franziska zu Reventlow schon in der Geldkomplex schreibt.

Da mir der Gedanke nicht aus dem Kopf ging, habe ich gestern nachmittag also Franziska zu Reventlows Gesammelte Werke vorgenommen, habe die Geschichte Der Geldkomplex herausgesucht und noch einmal gelesen. Ich muss gestehen G. hat da einen Punkt getroffen. Sicher nicht den einzigen, aber doch einen wichtigen. Die schwersten depressiven Phasen hatte ich immer dann, wenn ich meine materielle Sicherheit gefährdet sah.

Überhaupt ist mein Verhältnis zum Geld ein sehr merkwürdiges und schon lange habe ich das Gefühl, ich sollte mich einmal näher damit beschäftigen. Was ich auch tun werde, nicht zu letzt auf Grund der letzten Krise.

Ansonsten kann ich berichten, dass es mir deutlich besser geht. Ich habe ohne pharmazeutische Mittel sehr gut geschlafen, bin ruhiger und konzentrierter. Gestern habe ich zwei Stunde gearbeitet und heute war ich auch schon fleißig. Von Facebook habe ich mich abgemeldet (mal wieder). Hoffentlich diesmal nicht nur für ein paar Stunden, sondern für einen längeren Zeitraum. Überhaupt werde ich meine Internetzeiten deutlich reduzieren und wieder mehr offline arbeiten. Was Tore betrifft habe ich so einiges an Sachbüchern liegen, mit denen ich mich dringend beschäftigen sollte, um die Geschichte weiter zu bringen. Also ist der Rechner ab so fort ab Nachmittag einige Stunden aus.

Ach ja und ich werde noch einmal einiges von Franziska zu Reventlow lesen, das lohnt sich nämlich.

Vom Sinn und Unsinn des Tagebuchschreibens

Jeden Morgen, zwischen Meditation und Rechner anschalten, schreibe ich Tagebuch. Schreibe auf, welche Tageskarten ich gezogen habe und dann einfach drauflos. Ich nenne es: den Müll raus bringen! Was anderes ist es nicht. Wer glaubt, beim Lesen meiner Tagebücher auf irgendwelche dunklen Geheimnisse zu stoßen, wird enttäuscht werden. Oft handelt mein Schreiben am Morgen davon, was ich gerade für einen belanglosen Mist schreibe. Und doch möchte ich es nicht missen. Es hilft mir klarer zu sehen, wenn der Müll erst einmal aus dem Weg ist. Ich lese so gut wie nie in früheren Aufzeichnungen, was auch daran liegt, dass meine Handschrift, selbst für mich, kaum leserlich ist.

Wirklich Neues gibt es nicht. Ich bin erkältet und werde gleich ins Fresco gehen, um mich mit Hannah Steenbock zu treffen. Dann wieder nach Hause und früh ins Bett.

Beim Stricken höre ich gerade “Der Herr der Ringe”, mein allerletzter Versuch heraus zu bekommen, was an diesem Buch so besonders sein soll. Mit “Die Gefährten” bin ich fast durch und dachte mehrfach: Ich hätte dem Stoff einen besseren Schriftsteller als Tolkien gewünscht. Dann frug ich mich, ob es vielleicht an der Neubersetzung von Wolfgang Kreuel liegen könnte, denn da ist einiges unstimmig. Zu heutig für den Stoff, zu flapsig, am schlimmsten auszuhalten sind die Lyrikpassagen. Also werde ich mir die englische Fassung noch einmal vornehmen und das überprüfen.

Kleinkramgepuzzel

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Heute bin ich einfach nicht dazu gekommen am Buch zu arbeiten. Lauter Kleinkram lag an. Rechtstexte für den Shop erstellen. Denn es wird demnächst einen Shop geben. Ja, ich bastle am Kabra Imperium. Doch dazu später. Neben den Rechtstexten, eine Rezension zu Trude Teiges “Die Frau, die verschwand” geschrieben. Rezensionen, unter anderem für die neue CD der Arbeitsgruppe Zukunft “Das nächste große Ding” geschrieben und meine Beiträge fürs Folkmagazin abgeschickt und zwischendrin Hund verarztet, die hatte sich etwas in die Pfote getreten. Nun ist Feierabend. Viktor ist zur Probe und ich habe mir zur Feier des Tages Pommes bestellt. Das Wochenende kann beginnen. Habt es schön.

Wintermüde

Von mir aus kann der Winter nun gerne vorbei sein. Ist ja eh nichts halbes und nichts ganzes. Auch geht das Holt zur Neige und das gefällt mir gar nicht. Doch was hülft es zu jammern? Gar nichts! Wahrscheinlich bin ich auch nur so verdrießlich, weil ich eine Erkältung habe. Auch daran lässt sich nichts ändern, außer mit Propolis gurgeln und Ingwertee trinken. Gut dass ich wenigstens genug zu lesen habe.

Es ist also alles nicht so furchtbar schlimm. Ein wenig arbeiten werde ich auch, allerdings in Maßen. Die nächstens Tage ist nichts besonderes geplant. Ich habe zwar einige Pläne an den Strand zu fahren, um ein wenig zu recherchieren, aber das kann auch noch einige Tage warten. Auf alle Fälle geht es morgen in die Bücherei. Es wird Zeit, dass ich meinen Leseausweis verlängere. Einige sehr leckere Bücher möchte ich mir von dir mitnehmen und vielleicht kann ich mich zu einem Cappucino im Stattcafé überreden.

Sonntag mit Regenspaziergang

Hier ist nichts mit Schnee und Winter, es ist grau und nieselig, manchmal sogar richtig regnerisch. Allerdings habe ich unseren Spaziergang trotzdem genossen. Seit ich wieder eine richtig gute Regenjacke habe (ja, eine mit dieser Wolfspfote drauf) gehe ich gerne im Regen spazieren und fotografiere auch gerne in diesem Licht. Auch im Monochromen steckt Vielfalt.

Ansonsten werde wir es ruhig angehen lassen. Heute ist nichts besonderes geplant. Beim Frühstück kam ein lieber Anruf. Meine Enkelin Selena hat berichtet, dass sie das Buch, das ich ihr geschickt habe toll findet. Mir hat Prinzessin Kiranmala – Das Geheimnis des Schlangenkönigs auch gut gefallen. Da ich meine Kinder nur selten sehe, bin ich dazu übergegangen 1 – 2 Mal im Monat einen Brief an Selena und Melinda zu schreiben und wenn ich passende Bücher oder gestrickte Socken habe, lege ich die bei. Manchmal schreiben sie sogar zurück.

06.01.2019 – Perchtentag

Heute ist also der letzte Tag der Raunächte, der Perchtentag. Ich begehe diese Zeit zwischen den Jahren bereits seit vielen Jahren und jedes Mal waren sie anders. Diesmal sogar ganz besonders. Die letzten Jahren haben mich die jeweiligen Themen arg gebeutelt und ich bin erschöpft und müde, allerdings auch klarer daraus hervorgegangen. Diesmal waren diese 12 Nächte ein wahrer Wellnessurlaub … und noch nie hat sich so viel gelöst und in Bewegung gesetzt. Ein Grund dankbar zu sein.

Es zieht mich auch wieder mehr zum Schreiben, also nicht nur Blog, sondern so richtig. Mir geht eine Krimigeschichte im Kopf herum und so habe ich mir noch einmal Das Wort zu Mord – Wie schreibe ich einen Krimi herausgesucht und meinen alten Kaffeebecher. Es geht nichts über die richtige Atmosphäre.

Gestern Abend habe ich noch “Das Geheimnis der Welt” von Jesse Falzoi ausgelesen. Zu meiner Rezension geht es hier: http://kabras-literarischer-salon.de/?p=103

Zum Abschluss des Perchtentages und somit der Raunächte ist ein Abendspaziergang um die Hörn geplant. Der wird auch in der Richtung gut tun, dass ich seit gestern auf das Melatonin als Einschlafhilfe verzichte. Da sollen nun frische Luft, Bewegung und Mondatmung helfen.

Vegan, die Nächste

… jedenfalls für die nächste Woche erst einmal. Ich habe das starke Bedürfnis mal ein wenig kürzer zu treten in Sachen Ernährung. Mich nervt es ja schon lange, dass ich da nicht so richtig die Kurve kriege. Doch meine Leiden der letzten Tage haben mir gezeigt, dass es nötig ist, dort etwas zu verändern und wenn ich schon auf Milchprodukte verzichten muss, ist es auch nicht weiter schlimm gleich auf den Rest tierischen Kram zu verzichten. Wie gesagt, erst einmal für eine Woche, dann sehen wir weiter. 

Heute kam feine Post, die neue Liederjan CD. Wundervolle Musik, feine Texte. Gefällt mir. Das Buch in der Seitenleiste war auch dabei und dazu noch das neue von Kersten Flenter.

Auf “Wie wir uns besiegten” freue ich mich schon sehr. Der Herr Flenter hat sehr viel Sinn für skurilles und einen sehr hintergründigen Humor. Seine Geschichten haben mir schon oft den Tag gerettet. Hier einmal ein kleiner Ausschnitt.

Kein Stricken für Karin

Es ist recht ungemütlich draußen. Nach der Hunderunde habe ich nicht mehr das geringste Verlangen noch einmal vor die Tür zu gehen. Aber ich werde nicht übers Wetter klagen, das habe ich mir nach diesem Sommer geschworen. Wozu auch? Es wird sich ja nicht ändern nur, weil ich jammere.  Hier drinnen ist es angenehm warm. Der Ofen (toi toi toi) bullert und gleich gibt es Käsestreuselkuchen.

Eigentlich hatte ich ja vor den freien Samstag mit Stricken zu verbringen, aber da hat mir mein Arm einen Strich durch die Rechnung gemacht. Von der Schulter bis zum Handgelenk schmerzt er und so ist ausruhen angesagt. Komischerweise kann ich schreiben und das habe ich auch. Ein weiteres Kapitel im Raunachtsbuch. Also einen Entwurf dafür. Muss alles noch überarbeitet werden, aber immerhin.

Aber auch hier hilft kein Klagen. Ich werde es mir einfach gemütlich machen. Nach dem Kuchen verziehe ich mich mit einem Buch ins Bett und tauche in die Welt des Regency ab. Lesetechnisch ist immer noch Georgette Heyer angesagt. Genau das richtige, für einen entspannenden Lesetag. 

Diesmal sind es die Arme

Es wäre ja auch zu schön gewesen, wenn ich einmal einen Monat nix hätte. Also einfach mal alles gut. Fing ja auch fein an. Ich kann wieder laufen, schreiben läuft gut und alles andere ist zufällig auch mal im Lot. Sogar die Finanzkrise, naja, ist nicht ausgestanden, aber die Situation hat sich gelockert und es wird nicht allzu knapp. Doch bevor mir zu wohl wurde, kam das nächste Zipperlein. Ich habe Schmerzen in beiden Armen und Schultern und eine Sehnenscheidenentzündung im rechten Arm. Also wieder Quarkumschläge und ausruhen, was ein wenig schwer ist, weil ich nun mal zum Schreiben meine Hände brauche. Aber ich habe mein Pensum minimiert, ob ich allerdings das NaNoWriMo-Ziel erreiche, ist ein wenig fraglich. Nützt ja aber nichts. Es ist so schlimm, dass ich die Dampfnudeln zum Abendessen canceln musste, weil ich es so nicht schaffe, den Hefeteig zu kneten. Also gibt es Waffeln. Auch lecker. 

Schön ist allerdings, dass ich wieder Laufen kann. Auch wenn es heute nicht so herrlich sonnig wie gestern war, habe ich mir doch eine feine Runde mit Mann und Hund gegönnt. Wir sind einmal durch den Schützenpark und es sind einige schöne Fotos dabei entstanden. Ansonsten werde ich den Restsonntag damit verbringen mich zu pflegen und zu lesen. Was aktuell dran ist, ist in der Seitenleiste zu sehen.