Haushalts- und Lesetag

Heute war ein arbeitsreicher Tag, obwohl ich zu meiner eigentlichen Arbeit nicht gekommen bin. Was wohl diese Woche auch nur in kleinen Häppchen der Fall sein wird. Aber das macht nichts. Es ist auch schön die Bude einmal wieder sauber zu haben. Ein Kuchen, Applecrumble, ist gebacken, denn morgen kommt das Holz und das bedeutet viel Arbeit und hungrige Helfer.

Am Nachmittag habe ich mich denn ins Bett verzogen und Fräulein Nettes kurzer Sommer von Karen Duve zu Ende zu lesen.  Über 566 Seiten breitet Karen Duve das Leben von Annette von Droste-Hülshoff aus und ich habe mich nicht einmal, über die ganze Strecke, gelangweilt. Zu meiner Rezension einfach auf den Link klicken. 

Nun werde ich mal den Feierabend einläuten. Der Liebste bereitet das Abendessen und ich habe schon mal das Strickzeug und ein neues Buch bereit gelegt. 

Habt es schön. 

Holzaktion

Seit zwei Tagen ist Viktor am Holzssägen. Der Gute. Nachbar Bernd hatte von einem Laden gehört, der zumacht und unbehandelte Regale loswerden wollte. Die hat er mit jemanden abgebaut und hergebracht und Viktor macht sie nun klein. Das bedeutet, dass wir einen ganzen Teil unseres Winterholzes schon einmal haben. Was fein ist. Allerdings habe ich dafür Hund und Küche quasi alleine an der Backe. 

Mir hat es viel Spaß gemacht, mal wieder zu backen und zu kochen, also mehr als das was unbedingt muss. Dem perfekten Hefekranz bin ich sehr nahe gekommen. Der Teig muss noch ein wenig saftiger. Dann ist es das. 

Wie nötig ich “Raus aus der Demenzfalle” brauche, hat sich gerade gezeigt. Ich hatte völlig vergessen, dass ich es bestellt hatte. Doch gut, nun ist es da und ich bin gespannt. Dass ich das Buch holen musste, bedeutete gleich einen schönen Spaziergang für Suka. Allerdings macht die mir wieder Sorgen. Sie nimmt ab, obwohl sie gut frisst und sie ist wieder sehr antriebslos, pinkeln ist auch wieder mehr. Ich habe schon mal sicherheitshalber Harnwegmix bestellt. 

Chillen

Nachdem ich mich die ganze Woche mit schweren Themen herumgeschlagen habe, muss ich gestehen, dass ich rechtschaffen erschöpft bin. Daher habe ich beschlossen, heute mal der Lust am Schönem zu frönen und mir nicht die Laune von meiner eingeschränkten Bewegungsfähigkeit verhageln zu lassen. Das Wetter ist prachtvoll und ich würde gerne eine Fototour einlegen, aber das geht nun mal nicht, also puzzele ich hier im Haus herum, setze mich ein wenig auf die Terrasse und zwischendrin koche ich neues Hundefutter. Suka tut das selbst gekochte so gut, dass ich es beibehalten werde, zu mal ich die Zutaten, nahezu alle unverpackt im Widerhaken bekomme.

Doch nicht nur Suka soll kulinarisch schwelgen. Für uns habe ich gestern noch einen Kuchen gebacken. Schokoladenkuchen mit Birne und Makronenkruste. Ein Knaller. Rezept folgt später auf dem Kochblog. Ansonsten gibt es Nudelauflauf. 

Besonders hinweisen möchte ich noch auf obiges Buch, welches sich mit dem Thema Gewalt und deren Folgen befasst. Ich habe es mit so einer Begeisterung gelesen. Meine Rezension ist hier zu finden:  http://rezensionen.writresscorner.de/das-groessere-verbrechen-von-anne-goldmann/

Das war es erst einmal von mir. Habt einen schönen Restsonntag und eine wundervolle Woche.

Ofen bollert

Heute habe ich zum ersten Mal den Ofen angefeuert. Die Heizsaison 2018/19 ist damit offiziell eröffnet.

Und da Ofenfeuer, Tee trinken und Harry Potter zusammengehören, habe ich mir einen mystischen Hexentee gekocht und werde gleich Harry Potter and the Order of the Phoenix hören, während ich mich weiter im Nadelbinden übe. Es lebe die Sturheit. Kleine Fortschritte sind zu verzeichnen, aber so richtig rockt es noch nicht. 

Dieses Wochenende gestaltet sich schön ruhig. Wir haben lange geschlafen und während ich Wikinger-Häkeln übe, wird der Liebste sich nachher an die Produktion von Kässpätzle machen. Rezept schreibe ich nachher im Rezepteblog. Brauche erst einmal ein Foto. 

Habt einen schönen Restsonntag. 

Vorsichtiger Sonntagsspaziergang

Obwohl meine Achillessehne noch immer leicht angeschlagen ist, wollte ich bei dem schönen Wetter nicht den ganzen Tag drinnen sitzen oder auf der Terrasse. Also bin ich mit Mann und Hund durch den Schützenpark. Langsam und bedächtig, wie es sich für eine ältere Dame geziemt und mit vielen Pausen, auf der einen oder anderen Bank.

Suka und ich passen da gut zusammen. Sie ist wieder recht gut drauf, aber man merkt, dass sie ihre alte Form noch nicht wieder hat. Wir sind schon froh, wenn es so bleibt, falls eine wirkliche Besserung nicht möglich ist. Sie genießt die kleinen Runden, die diversen Vitamine, die Tante Birgit ihr geschickt hat und die Terrasse. Dort liegt sie viel und freut sich über die Sonne. 

Ich allerdings brauche nun eine Mittagsstunde. Suka kommt sicher mit. Wir hören gerade noch einmal Jonathan Strange & Mr. Norrell von Susanna Clarke.

Essen nach Zahlen

Suka und ich nehmen zur Zeit die selben Fitmachen. B-Komplex- und Magnesium Kapseln und  B12, D3 und K2-Tropfen. Danke noch mal an Birgit, die uns gut bevorratet hat. Was soll ich sagen, es wirkt. Suka geht es deutlich besser und auch meine Verfassung war heute nahezu normal. Habe sogar vor dem Haus das Unkraut vom Gehweg entfernt und ordentlich an Tore gearbeitet. Nun allerdings wird es Zeit mich zur Ruhe zu begeben. Nicht unbedingt schlafen, obwohl ich da nachzuholen habe. Heute Morgen bin ich erst früh eingeschlafen, so gegen 03:00. Ich musste unbedingt Land der Söhne von Milena Moser zu Ende lesen. Meine Rezension findet sich hier:

Land der Söhne von Milena Moser

Gerade haben wir den gestern Inspirationskuchen von gestern aufgegessen. Gestern bin ich aus dem Mittagschlaf erwacht und das erste Wort, das mir in den Sinn fuhr, war Apple Crumble. Ich habe das mal für ein göttliches Zeichen gehalten und einen gebacken. Rezept hier:

Apple Crumble

So nun aber Feierabend und ausruhen. Der Liebste wird gleich zur Session gehen und sich richtig beim Musizieren auspowern, während ich stricken und dann lesen werde. 

Mal wieder Samstag

Heute morgen bin ich freudig auf die Hunderunde gestartet. Es ist kalt. Endlich. Obwohl, es soll noch einmal warm werden. Doch darüber ärgere ich mich später. Heute ist es schön. Der Himmel bewölkt, es regnet manchmal und vor allem, es ist kühl. 

Auch der Gingko beginnt sich bereits zu verfärben. Also ein Tag um den beginnenden Herbst zu feiern. Daher gibt es heute noch einmal Zwetschgen-Streusel-Kuchen. Lecker.

Was liegt sonst an? Nicht besonders viel. Ich werde gleich mal die blöde EKS machen. Hat zwar noch ein paar Tage Zeit, da ich erst Anfang September zum Amt, aber ich will es weg haben, denn nächsten Sonntag fahre ich zu den Kindern.

Gestern Nacht habe ich noch “Wo Rauch ist” von Gudrun Lerchbaum ausgelesen und heute morgen die Rezension geschrieben. Tolles Buch, wer genau wissen möchte, was ich davon halte, kann es hier nachlesen. 

Wo Rauch ist von Gudrun Lerchbaum

Talent ist eine andere Sache

Heute habe ich mich ans Werk gemacht. Bevor ich mit dem Skizzieren angefangen habe, habe ich alle Stifte gesichtet. Ich erliege immer wieder der irrigen Ansicht, dass der Ankauf von vielen vielen Stiften zeichnerisches Talent in mir erweckt. Bis dato hat es sich nicht eingestellt. Jedenfalls ist das heutige Produkt meiner Bemühungen eher so 2. Klasse Grundschule. Aber es soll ja auch nicht gerahmt in irgendeiner Ausstellung hängen, sondern mir nur einen groben Überblick geben. 

Komisch, meine Mal- und Bastelergebnisse sind nicht so schlecht, aber Zeichnen … nee, geht gar nicht. Dass ich in dem Bereich keine Fortschritte mache, hat wohl damit zu tun, dass ich ein Bild im Kopf habe und wenn das, was denn auf dem Papier landet, nicht so aussieht, habe ich keine Lust mehr. Also zu hohe Erwartungen. Diesmal bleibe ich dran und wenn dabei nur eine halbwegs verständliche Vorlage rauskommt, die ich der lieben Gudrun schicken kann, die mir das Angebot gemacht hat, mir unter die Arme zu greifen.

Stifte zur eventuellen Talentförderung zu kaufen entfällt eh fürs Erste. Ich habe beschlossen meine Börsenbänder fest zu zu schnüren. Audible ist gekündigt, Yogaeasy und die Flatrate fürs Handy (brauche ich eh nicht) auch. Auch habe ich mir vorgenommen, nun einmal Nägel mit Köpfen zu machen und weniger Bücher zu kaufen. Hier liegt massenhaft Ungelesenes herum, dass wird nun erst einmal aufgearbeitet. Es ist übrigens kein Ausbruch von Geiz, der mich zu diesen Schritten treibt, sondern eher die Besorgnis um Suka. Da werden wohl noch einige Kosten auf uns zukommen. 

Herbstlicher Chill

Arbeitssam wie ich bin, bin ich auch am Samstag früh hoch. Man kann nicht sagen, dass Viktor davon begeistert ist, obwohl er sich natürlich freut, dass ich mit dem Schreiben gut voran komme. 

Als ich heute morgen, so um kurz vor 07:00 auf die Terrasse trat, verzeichnete ich mit einer gewissen Befriedigung, dass ein herbstlicher Chill in der Luft lag und auch das Licht sich leicht verändert, auch, wenn es tagsüber noch recht warm ist. Mir gefällt es sehr. Endlich wieder durchatmen und rausgehen, ohne das Gefühl zu haben mit heißen Tüchern gezüchtigt zu werden. 

Doch es gibt weitere Hinweise auf den nahenden Herbst. In zwei Monaten ist Buchmesse in Frankfurt und die ersten Neuerscheinungen sind zu haben. Heute kam schon mal der neue Roman von Levi Henriksen, einen meiner Lieblingsautoren. Ist der Titel nicht schon bezaubernd? Ich jedenfalls bin hingerissen. Die Übersetzung aus dem Norwegischen stammt von Gabriele Haefs und das Buch ist unter anderem hier zu beziehen.  https://www.genialokal.de/Produkt/Levi-Henriksen/Wer-die-Goldkehlchen-stoert_lid_34575492.html?storeID=zapata

Es stehen noch einige weitere sehr interessante Bücher ins Haus, die ich nach und nach vorstellen werde. Natürlich wird es auch eine Besprechung auf dem Rezensionsblog geben. 

Von der Sukafront gibt es leider nicht so Gutes zu berichten. Heute morgen hat sie ihr Frühstück wieder ausgekotzt und kriegt nun noch schonendere Schonkost, wenn die nicht drin bleibt, müssen wir Montag wieder zum Tierarzt. Ich hatte so gehofft, dass sie sich ein wenig erholen kann, aber anscheinend ist nicht einmal vorübergehend alles in Ordnung.

Zahnklinik – Kein Ende in Sicht

Heute also Kontrolle in der Zahnklinik. Oben musste noch ein wenig geschliffen werden und da passt es. Doch ich komme nicht mit der merkwürdigen Konstruktion unten zurecht. Da wurde ja nur eine Erhöhung gemacht, damit es sich angleicht. Das nervt irgendwie. Jedenfalls haben wir uns dazu entschieden auch unten alles neu zu machen. Juchuu, das wird doch ein Spaß. Ich fürchte ich werde den Rest meiner Tage in dem Laden verbringen. Aber wenn ich durch bin, werde ich bestimmt froh sein, dass ich es auf mich genommen habe.

Der Rückweg mit Bus und zu Fuß führte dazu, dass ich hier total durch geschwitzt und fertig ankam. Also ins Bett und ein wenig ruhen. Dann habe ich mit meiner Tochter telefoniert und ihr von dem Buch erzählt, dass ich für die Kinder angeschafft habe,

Marc-Uwe Kling ist nicht nur ein Garant für Lesespaß, wenn es um seine Bücher für ältere Leser*innen geht, auch seine Kinderbücher gefallen mir sehr sehr gut. Nicht nur mir. Meine beiden Enkelinnen lieben Prinzessin Popelkopf und ich bin davon überzeugt, dass sie auch Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat zu schätzen wissen. Mir jedenfalls hat es sehr gefallen. Wer es übrigens im Shop von Marc-Uwe Kling bestellt, tut auch gleich noch ein weiteres gutes Werk. Kling spendet alle Erlöser aus seinem Shop für einen guten Zweck. Für welchen kann man bei dem jeweiligen Produkt lesen. Zu obigen Buch geht es hier:

https://marcuwekling.reimkultur-shop.de/marc-uwe-kling-der-tag-an-dem-die-oma-das-internet-kaputt-gemacht-hat-kinderbuch-6400391.html