La Braun und der Rollokauf

Diese Woche soll nun endlich mein Arbeitszimmer renoviert werden. Also eine Gelegenheit in den Baumarkt zu gehen. An dieser Stelle muss ich ein Geständnis machen. Ich liebe Baumärkte und besonders das Bauhaus. Das ist auch in Laufnähe von meiner Wohnung und so sind wir heute dort hin gewandert. Schließlich brauchten wir nicht nur Moltofill, sondern auch noch zwei Rollos. Ich wohne Souterrain und die bisherigen Maßnahmen neugierige Blicke auszusperren, waren leider nicht so erfolgreich. Also habe ich mir zwei blickdichte, aber lichtdurchlässige Rollos gekauft. Auf dem Rückweg sind wir denn noch in Futterhaus und haben eine neue Leine für unsere Prinzessin besorgt. Wunderschön, knallrot. Das undankbare Biest hat sich allerdings eher für die Kauknochen interessiert.

Soweit war es also ein recht erfolgreicher Tag, allerdings gibt es auch einen Wermutstropfen. Meinem Fuß hat das Laufen nicht gut getan und ich werde ihn gleich mal wieder hochlegen.

Das Abendessen wird heute italienisch. Es wird Spaghetti mit Tomatensauce geben und dazu Tomaten mit Mozzarella und Basilikum.

Schlange im Paradies

Es ist wahrlich merkwürdig. Gestern machten wir einen schönen langen Spaziergang, den ich, auch wenn er zum Ende recht anstrengend war, so genossen habe und heute kann ich nur sehr schlecht laufen. Fühlt sich nach einer Bänderdehnung in der rechten Ferse an. Zur Kommunalwahl habe ich mich noch geschleppt, aber die Silent Writing Geschichte im Godot ist abgesagt.

Ich weiß wirklich nicht, was das ist. Irgendwas blockiert meinen Bewegungswunsch. Heute morgen habe ich trotzdem Yoga gemacht, allerdings eine abgespeckte Form, bei der ich meinen Fuß nicht zu sehr belasten muss.

Natürlich würde ich im Café nur sitzen, aber hin käme ich nur mit dem Taxi und ehrlich gesagt, ist mir das zu teuer. Silent Writing geht schließlich auch zu Hause, aber erst einmal ist Chatty Iceeating angesagt, mit dem Liebsten. Heute habe ich mich für eine traditionelle Mischung entschieden. Schoko, Erdbeer, Vanille, also Fürst Pückler. Seit ich auf ARTE eine Dokumentation über diesen Tausendsassa gesehen habe, drängt es mich ihm eine Referenz zu erweisen.

Wanderschuhe angezogen

Heute hat es mich mit Macht hinaus gezogen. Schönes Wetter und Bewegungsdrang luden zu einem längeren Spaziergang ein. Mit Mann und Hund habe ich mich gen Gaarden aufgemacht. Lokalkolorit für eine Geschichte schnuppern. Und da wir schon mal da waren, haben wir im Subrosa Station gemacht und sind dann in den Werftpark.

Dort grünt und blüht es, dass es eine Pracht ist. Fast drei Stunden sind wir herumgewandert, haben uns mit veganem Schokoladen-Rumrosinen-Kuchen im Subrosa gestärkt, Notizen gemacht und uns in Gaarden umgeschaut. Ach war das schön. Allerdings bin ich nun fertig mit Jack & Büx und muss meine Beine hochlegen. Morgen soll es ja zum Silent Writing ins Godot gehen. Allerdings, wenn das Wetter so schön wie heute ist, würde ich lieber nicht irgendwo drinnen sitzen. Aber schaun wir mal, wie die Stimmung morgen ist und ob die alten Knochen schon wieder Lust zum Wandern haben.

 

Endlich Frühling

Ach ist das schön. Blauer Himmel, überall blüht und sprießt es, dabei ist es nicht zu warm. Ideal für mich. Jedenfalls habe ich die heutige Einkaufsrunde sehr genossen. Zwischendrin war ich noch schnellt beim Friseur. Meine Haarschneidemaschine ist verreckt und ich werde keine neue kaufen. Also zu Star Friseur um mich neu scheren zu lassen. Das ist ein kleiner Laden gleich bei mir ums Eck. Die Leute sind nett, man braucht keine lange Anmeldung und die Preise sind zivil. Außerdem ist es lustig dort, weil sich bei denen alles trifft, der Eisdealer von der Ringstraße, der Anwalt aus dem Haus nebenan und der Bettler (ich weiß nicht, wie ich politisch korrekter ausdrücken soll), den Suka so liebt, sitzen dort in trauter Eintracht und reden über das Leben am Südfriedhof. Immer spannend.

Heute morgen gab es wieder Yoga und prompt bin ich wieder besser drauf, der Abzess heilt und heute gibt es Birnenquiche. Also ein schöner Tag … bis jetzt.

Yoga loser Tage

Heute war ein sehr verworrener Tag. Viktor musste in die Zahnklinik, wir hatten verschlafen, sind nicht mehr zum Yoga gekommen und ich war die ganze Zeit neben de Schuh, wie man so sagt. Heute nachmittag war ich auf einmal so unruhig, konnte aber nicht groß rausgehen, weil ich auf Post warten musste. Die kam, der Gatte war zurück und ich überlegte, was nun. Kam aber nicht richtig weiter. Arbeiten war auch nicht, also bin ich doch noch einmal in die Stadt gehüpft und in ein größeres Büchergeschäft, eigentlich kaufe ich nicht beim Hugenteufel, aber mein sonstiger Dealer hatte fast schon zu und so habe ich diesmal dort gekauft. Komischerweise fanden sich noch ein paar Kröten in der Bücherkaufkasse.

64 von Hideo Yokoyama wurde am Sonntag bei Druckfrisch vorgestellt und seit dem ging es mir nicht aus dem Kopf. Ich habe denn im Geschäft auch sehr mit mir gerungen, konnte es letztlich aber nicht lassen und habe zugeschlagen. Nun bin ich im Besitz dieses prächtig aufgemachten Buches und hoffe, dass sein Inhalt mit dem Äußeren mithalten kann.  Hier mal, was der Herr Scheck dazu zu sagen hat.

http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/druckfrisch/videos/hideo-yokoyama-64-video-100.html

So ganz ohne

… geht es anscheinend doch nicht. Daher ein neuer Facebook-Account.

Allmählich macht mich diese Facebooksucht total fertig. Aber ich wollte wenigstens noch mal anders anfangen. Was ja auch damit zu tun hat, dass sich gerade alles verändert. Obwohl der endgültige Abschied vom Verlag noch ein wenig hin ist, macht sich schon so einiges an Auflösung bemerkbar. Was ja auch gut ist.

Heute war ich noch mal beim Frauenarzt. Die Wunde heilt und am 22.5. kann ich zur Mammographie. Am 23.5. hat denn der Gatte Geburtstag und am 25.5. geht es in die Zahnklinik mein Esszimmer renovieren lassen. Es ist also gut was los diesen Monat. Komischerweise bin ich immer noch recht guter Dinge und freue mich an den kleinen Dingen im Leben.

Zum Beispiel ist mir dieser Rucksack über den Weg gehüpft. Und, nur falls jemand fragt, nein, ich brauchte keinen neuen Rucksack, ich wollte ihn einfach haben, weil er so eine schöne Farbe hat und weil er Perfect Day heißt und ich es verdient habe.

 

 

Social Media müde

 

Flickr habe ich schon vor einigen Tagen verlassen und heute habe ich meinen Facebookaccount deaktiviert. Wollte ich eigentlich noch nicht, sondern erst in einigen Tagen, aber ich dachte, wenn ich schon am Aufräumen bin, dann mach ich doch mal den ganzen Schritt. Ob ich es durchhalte mal eben reinzuklicken, weiß ich nicht, hoffe es aber. Die Abnabelung habe ich ja langsam begonnen. Auf Tablet und Telefon habe ich die App schon seit einigen Tagen deinstalliert und vermisse sie nicht.

Ich habe das Gefühl, dass sich durch das regelmäßige Yoga nicht nur körperlich einiges verändert, ich bin auch wieder sensitiver in meiner Wahrnehmung geworden und daher schnell reizüberflutet. Aber ich lese weiter meine Blogs und schreibe hier. Bleibe also mit einem Bein in der virtuellen Welt. Was ja auch fein ist.

Heute nachmittag war Tatee hier und hat uns die Geschichte vom Tod ihres Mannes und allem darauffolgenden Geschehen erzählt. Sie ist wirklich tapfer und ich habe keinerlei Zweifel, dass sie es auch alleine schaffen wird. Abgesehen davon, dass sie ja nicht auf Dauer alleine bleiben muss. Aber eher das aktuell wird … da wird sie wohl noch ein wenig brauchen.

So, nun muss ich unter die Dusche. Ausmisten, Betten überziehen und so weiter bringen ganz nett ins Schwitzen. Schönen Rest-1. Mai wünsche ich euch.

Ruhig vergnügt

Das sind so Zeiten, wie ich sie selten habe. Aber tatsächlich bin ich ruhig, vergnügt und lasse es mir einfach wohl sein. Die Erleichterung über die Verlagsaufgabe ist immer noch da, wozu auch beiträgt, dass sich die Autor*innen, alle sehr nett und verständnisvoll gezeigt haben. Auch Viktor wirkt deutlich gelöster. Das komische ist, dass sich ja nicht alle Probleme in Luft aufgelöst haben. Mein Abzess ist immer noch nicht richtig abgeheilt, die Mammographie steht noch aus und finanziell wird es wieder knapper werden. Aber was soll es, wir leben, wir haben zu essen und lieben uns noch immer.

Morgen wird Viktor zur Mai-Demo gehen und ich werde Besuch von Tatee bekommen, die nach dem Tod ihres Mannes für zwei Wochen zurück in Kiel ist, um hier den Nachlass ihres Vaters zu ordnen. Mittwoch muss ich dann zum Frauenarzt und Sonntag gehe ich wohl zum Silent Writing ins Café Godot. Normalerweise schreibe ich ja im stillen Kämmerlein, aber irgendwie habe ich einfach mal Lust, andere Schreiber*innen zu treffen und wenn es mehr ums Schreiben, denn ums Reden geht, um so besser.

Ach ja, Kommunalwahl ist am Sonntag auch noch in Kiel. Da müssen wir natürlich hin. Da wird auch über den Kieler Flughafen abgestimmt, den diese Stadt so nötig wie einen Söder hat.

Sonntagsfreuden

Nachdem wir gestern Abend ein opulentes Mahl im Rigoletto genossen haben, ich schwelge immer noch, haben wir es heute ruhig angehen lassen. Yoga, Frühstück und ein schöner Spaziergang mit Suka durch die Moorteichwiese. Das war fein. Das Yoga macht sich bemerkbar, jedenfalls komme ich sehr viel besser die Steigungen hoch. Muss gar nicht mehr mittendrin pausieren und nach Erfrischungen schreien.

Überhaupt fühle ich mich relativ fit dieser Tage und finde, ich sehe auch gar nicht mehr sooo fett aussehe, obwohl die Waage, diese verlogene Schlampe, etwas anderes behauptet. Heute morgen wollte sie mir irgendwas zwischen 25,4 kg und 141,3 kg verkaufen. Überhaupt sind diese Digitalwaagen total doof und man kann ihnen nicht trauen. Künftig werde ich 3 x draufsteigen, die ermittelten Zahlen addieren  und davon die Quersumme als aktuelles Ergebnis anerkennen.  Das dürfte dann ungefähr hinkommen. Eigentlich ist es aber auch vollkommen egal.

Ich werde es mir nun gemütlich machen und einen Einkaufszettel schreiben. Wir wollen die Tage vegetarische Maultaschenfüllung auf Vorrat produzieren. Heute kocht Viktor. Da Brotbacktag ist, gibt es Pizza.

Rumnösseln

Yoga, Altar neu machen, morgen ist schließlich Beltane, Putzen, Bloggen und Mails beantworten. Heute ging alles ein wenig Querbeet. Manchmal ist es halt so. Aber nun ist die Bude sauber und ich kann mich ans Häkeln machen.

Eigentlich sollte ich ja endlich Viktors Socken fertig stricken, aber ich war so gespannt darauf, wie das Seidengarn sich macht, dass ich gleich mal ein Tuch angeschlagen habe. Das Garn ist wundervoll, so weich und die Farben so schön leuchtend. Aber gleich erst einmal die Socken. Man will sich ja nicht unbeliebt machen, beim Liebsten, zu Mal der heute Abend das Essen bezahlt. Die Göttin sei Dank gehen wir früh essen, ich bin schon ganz erschöpft von den diversen Aktivitäten.