Bald ist Urlaub

Also nicht ganz, die Raunächte sind ja nicht nur entspannend. Aber ich freue mich auf Kuschelzeit, ohne zu viel Arbeit. Aus Erfahrung weiß ich zwar, dass es nicht klappen wird, denn meistens lege ich richtig los, wenn ich frei habe. Sicherheitshalber habe ich schon mal mein Strickzeug hervorgekramt und die Wolle gesichtet. Soviel Sockenwolle, die nicht mehr für ein ganzes Paar recht. Also versuchen wir es mit mit gemischten Arrangements. Hier habe ich auch gleich nicht einen anderen Rand ausprobiert, mal mit Lochmuster

Während ich gestern viel draußen war, sogar noch spät am Abend, bin ich heute nicht bereit vor die Tür zu gehen. Gibt auch hier genug zu tun, besonders, da der Liebste heute Abend zu einer Session will und ich somit das Kochen übernommen habe. 

Da es im Widerhaken wundervolle Abate Birnen gab, wird es Birnenquiche geben, einen alten Liebling der Braunschen Küche. 

Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden. Die letzten Tage habe ich einiges geschafft und werde nun ein wenig halblang machen. 

Herbstarbeiten

Während Viktor mit Nachbar Bernd das Holz, das hier noch von der alten Weide herum liegt, sitze ich am warmen Ofen und stricke. So sind denn auch ein paar neue Socken für den Liebsten fertig geworden. 

Zu mehr wie stricken, lesen und Dokus gucken, kann ich mich im Moment nicht durchringen. Entsetzlich müde bin ich und so halb erkältet. Also gönne ich mir Ruhe. 

Nun ist aber Herbst

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So sah der Himmel heute morgen aus. Einfach schön. Nach diesem Sommer hört man kaum jemanden über das Wetter meckern. Das ist fein. Ich selber auch nicht. Es ist wunderbar, dass es kälter wird und regnet.

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Wir machen es uns gerade gemütlich. Viktor bearbeitet seine Fotos und ich dammel hier im Netz herum, stricke ein bisschen, lese ein bisschen, gucke die Wand an und freue mich darüber, was im strahlenden Kosmos meines Gehirns abgeht und bin einfach mal zufrieden mal. Macht mensch angesichts der politischen in diesem unserem Lande, viel zu wenig. Der einzige Frust, den ich mir heute gönne, ist beim Nadelbinden zu scheitern und mich darüber zu ärgern, dass ich anscheinend zu blöde für etwas bin, was alle, die es können, als ganz einfach beschreiben. Ich bleibe dran. Ich will es lernen und ich werde es lernen. Freue mich gerade an meiner Sturheit.

Tüddeltag

Nicht nur Frau Momo ist matschig, auch mich hat es erwischt. Heute morgen bin ich mit Hals- und Kopfschmerzen aufgemacht und die Nase war auch dicht. Was für eine gute Möglichkeit sich einen freien Tag zu gönnen. Aber erst habe ich dafür gesorgt, dass heute Abend leckeres Essen auf den Tisch kommt.

Bereits gestern hatte ich Sojafleisch für ein vegetarisches Boeuf Bourgionne eingeweicht. Heute habe ich alles zusammengebastelt und der Liebste muss nachher nur noch Spätzle dazu kochen. Auch für morgen ist Leckeres geplant. Eine Kartoffel-Zwiebel-Suppe mit Röstzwiebeln und gebratenen Apfelscheiben. Aber dazu morgen mehr.

Auch wenn eine Erkältung nicht schön ist, so freue ich mich doch über den Herbst und dass ich wieder Lust zum Kochen habe. Die war mir im Sommer ein wenig abhanden gekommen. 

Den Großteil des Tages habe ich also im Bettchen mit meinem Strickzeug verbracht. Das Vorderteil von Selenas Pullover sollte ich wohl bald fertig haben. 

Achillessehne und Sukasorgen die Nächste

Seit gestern ist meine Achillessehne wieder am Zicken und ich ausgebremst. Ich habe es so satt. Aber da weiß ich wenigstens, wie ich damit umgehe, wie es mit Suka weitergehen soll, weiß ich nicht. Seit zwei Tagen pinkelt sie in die Wohnung. Hatte sie ja schon öfter mal in letzter Zeit, aber nun hat sie wohl beschlossen, unsere Wohnung ist ein Klo. Das macht mir große Sorgen, vor allem, weil ihr Urin so merkwürdig riecht. Jedenfalls ist Humpeln und Wischen meine Hauptbeschäftigung. 

Natürlich habe ich gegoogelt was es mit Suka sein könnte. Demenz oder Niereninsuffizienz sagt die große Google. Also morgen wieder zum Tierarzt.

Um mich abzulenken stricke ich an einem Pullover für Selena. Ich habe diesen Nerv so satt.  Vor allem möchte ich, dass es unserem kleinen Sonnenschein wieder gut geht … und natürlich mir auch. Die letzten Tage habe ich es so genossen, wieder schmerzfrei laufen zu können. Nun ist erst einmal wieder Schluss damit. 

Talent ist eine andere Sache

Heute habe ich mich ans Werk gemacht. Bevor ich mit dem Skizzieren angefangen habe, habe ich alle Stifte gesichtet. Ich erliege immer wieder der irrigen Ansicht, dass der Ankauf von vielen vielen Stiften zeichnerisches Talent in mir erweckt. Bis dato hat es sich nicht eingestellt. Jedenfalls ist das heutige Produkt meiner Bemühungen eher so 2. Klasse Grundschule. Aber es soll ja auch nicht gerahmt in irgendeiner Ausstellung hängen, sondern mir nur einen groben Überblick geben. 

Komisch, meine Mal- und Bastelergebnisse sind nicht so schlecht, aber Zeichnen … nee, geht gar nicht. Dass ich in dem Bereich keine Fortschritte mache, hat wohl damit zu tun, dass ich ein Bild im Kopf habe und wenn das, was denn auf dem Papier landet, nicht so aussieht, habe ich keine Lust mehr. Also zu hohe Erwartungen. Diesmal bleibe ich dran und wenn dabei nur eine halbwegs verständliche Vorlage rauskommt, die ich der lieben Gudrun schicken kann, die mir das Angebot gemacht hat, mir unter die Arme zu greifen.

Stifte zur eventuellen Talentförderung zu kaufen entfällt eh fürs Erste. Ich habe beschlossen meine Börsenbänder fest zu zu schnüren. Audible ist gekündigt, Yogaeasy und die Flatrate fürs Handy (brauche ich eh nicht) auch. Auch habe ich mir vorgenommen, nun einmal Nägel mit Köpfen zu machen und weniger Bücher zu kaufen. Hier liegt massenhaft Ungelesenes herum, dass wird nun erst einmal aufgearbeitet. Es ist übrigens kein Ausbruch von Geiz, der mich zu diesen Schritten treibt, sondern eher die Besorgnis um Suka. Da werden wohl noch einige Kosten auf uns zukommen. 

Routinen müssen sich neu sortieren

Immer wenn ich gerade einen Tagesablauf gefunden habe, der funktioniert, geschieht irgend etwas und alles muss sich neu sortieren. Dummerweise bleibt in diesen Übergangsphasen immer eine Sache auf der Strecke.  Dadurch das Suka nun auch früh morgens rausmuss, verschiebt sich das Yoga nach hinten, wodurch das Schreiben dann leider oftv ganz ausfällt, weil ja oft noch der eine oder andere Termin dazwischen kommt. Nun ist es also so, dass ich gleich nach dem Aufstehen mit Suka gehe, dann Yoga mache, frühstücke … und dann? … eventuell über ein Mittagsschläfchen nachdenke. Nachmittags geht denn eh nicht mehr viel. Normalerweise würde mich das nerven, besonders, weil ich gerade so schön im Fluss war. Nun stellt sich heraus, dass dieses Durcheinander gut ist. Denn so hatte ich Zeit alles noch einmal zu überdenken und meine Notizen zu sichten und bin auf einige gravierende Fehler in meiner erfundenen Welt gestossen. Also hat alles sein Gutes. Nun habe ich das Grafiktablet rausgesucht und werde versuchen eine Landkarte am Rechner zu erstellen. 

Das Foto entstand nach dem Yoga, darum bin ich noch ein wenig leger gekleidet, wollte aber gerne mein neues Tuch präsentieren.

Obwohl ich die letzten Tage fast nur Notizen gemacht und diese in Writers Café übertragen habe, bin ich mit meiner Arbeit sehr zufrieden. 

Das neue Buch von Levi Henriksen (Übersetzung Gabriele Haefs) habe ich heute morgen ausgelesen und bin so begeistert. Darüber habe ich hier geschrieben. http://rezensionen.writresscorner.de/wer-die-goldkehlchen-stoert-von-levi-henriksen/

Rumnösseln

Yoga, Altar neu machen, morgen ist schließlich Beltane, Putzen, Bloggen und Mails beantworten. Heute ging alles ein wenig Querbeet. Manchmal ist es halt so. Aber nun ist die Bude sauber und ich kann mich ans Häkeln machen.

Eigentlich sollte ich ja endlich Viktors Socken fertig stricken, aber ich war so gespannt darauf, wie das Seidengarn sich macht, dass ich gleich mal ein Tuch angeschlagen habe. Das Garn ist wundervoll, so weich und die Farben so schön leuchtend. Aber gleich erst einmal die Socken. Man will sich ja nicht unbeliebt machen, beim Liebsten, zu Mal der heute Abend das Essen bezahlt. Die Göttin sei Dank gehen wir früh essen, ich bin schon ganz erschöpft von den diversen Aktivitäten.