Die Unlust Weihnachtskarten zu schreiben

Dieses Jahr habe ich keine Lust Weihnachtskarten zu schreiben. Es ist nicht, dass mir die Leutchen, die ich sonst bedacht habe, nicht mehr wichtig sind. Ganz und gar nicht. Ich habe einfach keine Lust. Nur warum habe ich deswegen ein wenig ein schlechtes Gewissen? Keine Ahnung. Jedenfalls habe ich dies Jahr darauf verzichtet, also bitte ich darum, dass sich niemand vernachlässigt fühlt.

Hier wird es langsam ruhig. Viktor ist gerade noch zur Probe und ich habe gestern bereits alles abgeschlossen. Die Rezensionen für das nächste Folkmagazin sind raus und damit habe ich frei. Außer mir ist danach was zu tun. Ist mir aber nicht. Ich finde rumdümpeln gerade fein. Meine Leiden lindern sich, was ich besonders daran merke, dass ich das erste Mal vergessen habe meine Tablette zu nehmen. Wurde aber nachgeholt und ich bin noch im grünen Bereich. Gleich werde ich es mir mit meinem Strickzeug bequem machen und wenn Viktor zurück ist, gibt es Linguini mit Champignons in Schnittlauchsahnesauce.

Das Rezept stelle ich später in den Rezepte Blog. Gestern habe ich dort schon mal Rezepte für meinen momentanen Lieblingssalat, Endivie Orange, und für die vegane Erbsensuppe gestellt. Was letztere betrifft, so gab es eine Überraschung, ich mag plötzlich Räuchertofu. Konnte ich früher gar nicht haben.

Das gesunde Leben

Seit gestern also mal wieder vegan, gesund und lecker. Irgendwie gefällt es mir, warten wir mal ab, wie lange es anhält. Im Moment schwelge ich in Obst, Nüssen, Gemüse und Zitronen-Ingwer-Tee. Zwar muss ich alle fünf Minuten auf Klo, aber was soll es. Mir geht es jedenfalls deutlich besser, was ja schon mal zu begrüßen ist.

Ein Teil meines Frühstück bestand aus hausgebackenem Sonnenblumenkernbrot, Cheesana Jalapeno Aufstrich von Sauchon, Kaki und Kresse. Gleich gibt es Abendessen. Erbsen & Wurzel, mit Süßkartoffelbratlingen und Kartoffeln, danach Obstsalat. 

Ansonsten lasse ich es weiter ruhig angehen. Die Schmerzen der letzten Tage haben mich reichlich geschlaucht und so gönne ich mir Erholung. Erst einmal ist eine Woche vegan geplant. Mal sehen, ob ich danach Lust habe weiter zu machen.

Vegan, die Nächste

… jedenfalls für die nächste Woche erst einmal. Ich habe das starke Bedürfnis mal ein wenig kürzer zu treten in Sachen Ernährung. Mich nervt es ja schon lange, dass ich da nicht so richtig die Kurve kriege. Doch meine Leiden der letzten Tage haben mir gezeigt, dass es nötig ist, dort etwas zu verändern und wenn ich schon auf Milchprodukte verzichten muss, ist es auch nicht weiter schlimm gleich auf den Rest tierischen Kram zu verzichten. Wie gesagt, erst einmal für eine Woche, dann sehen wir weiter. 

Heute kam feine Post, die neue Liederjan CD. Wundervolle Musik, feine Texte. Gefällt mir. Das Buch in der Seitenleiste war auch dabei und dazu noch das neue von Kersten Flenter.

Auf “Wie wir uns besiegten” freue ich mich schon sehr. Der Herr Flenter hat sehr viel Sinn für skurilles und einen sehr hintergründigen Humor. Seine Geschichten haben mir schon oft den Tag gerettet. Hier einmal ein kleiner Ausschnitt.

Beschaulich

Ich binne nicht tot!

Nein, sie ist nicht tot, nur erschöpft. Schließlich ist es fürchterlich anstrengend, die Mitbewohner*innen dazu zu animieren einen mit Leckerlie zu versorgen. Da muss man schon mal ein Päuschen einlegen.

Es sei ihr gegönnt. Sie hatte es dieses Jahr auch nicht leicht. Aber zur Zeit (toi toi toi) geht es ihr gut und da supplementieren wir gerne mit Salatgurke, Möhren und Hundekeksen. Besonders, weil Madame doch an Gewicht verloren hat. Es ist nicht schlimm, sie war ja immer eine recht dralle Deern, aber mehr sollte nun nicht runter.

Aber wir waren auch gut zu uns. Gestern habe ich einen Hefekranz für das heutige Frühstück gebacken und ich muss sagen, allmählich habe ich den Bogen raus. Dieser hier ist nun wahrlich fein geworden. Gleich werde ich noch einen Nusskuchen mit Marzipan backen. Morgen kommt Besuch und auch sonst kann es nicht schaden.

Zur Zeit versuche ich mich an eine Arbeitswoche zu gewöhnen. Ab Februar soll es ja wieder richtig mit den Tarotberatungen losgehen und dann werde von Dienstag bis Samstag erreichbar sein. Allerdings immer erst ab 13:00 Uhr. Man wird ja schließlich nicht Freiberuflerin, um früh aufzustehen.

Das war’s erst einmal

NaNoWriMo muss ich vorzeitig beenden. Mein Arm erlaubt keine längeren Schreibsessions. Auch wenn er am Morgen noch nicht zu sehr schmerzt, so ist doch spätestens gegen Mittag, besonders wenn ich für zehn Tage Hundefutter gekocht habe, Schluss und es wird Zeit kürzer zu treten. Schade, aber es lässt sich nicht ändern. Immerhin habe 34929 Wörter geschafft, in welcher Qualität, nun ja, darüber lässt sich streiten. Ich bin am Überarbeiten was ich bis jetzt habe, das geht auch mit kaputtem Arm. 

Ansonsten hatte ich Kochtag. Nicht nur das Hundefutter, auch einen Hefeteig für den Apfelauflauf, den es auf Wunsch eines einzelnen Herrn zum Abendessen geben soll und eine Vanillesauce zu besagtem Auflauf. Damit habe ich mein Tagwerk erfüllt und kann mich zur Ruhe setzen. Feine Sache eigentlich. 

Das Glas ist halbvoll

Heute Morgen bin ich gegen 04:00 aufgewacht, mir war schlecht, ich dachte mir platzt der Schädel und das Licht der Nachttischlampe tat mir in den Augen weh. Also Stirn und Nacken mit Euminz eingerieben und mühsam versucht wieder einzuschlafen. Das klappte dann auch. Gegen 09:00 war ich das nächste Mal wach, die Übelkeit war verschwunden, aber die Kopfschmerzen waren schlimmer als vorher. Also IBUPROFEN. Die halfen nicht! Also ist davon auszugehen, dass ich den ersten Migräneanfall seit langen habe. Sehr typisch auch, dass sich die Kopfschmerzen gegen Mittag besserten. Interessant war, dass ich als erstes nach dem Erwachen dachte: Hoffentlich wird es nicht so schlimm, dass ich nicht schreiben kann!

Überhaupt bin ich überraschend optimistisch dieser Tage. Wir sind so pleite wie lange nicht mehr (keine Angst, wir werden nicht verhungern, aber außer der Reihe ist nichts drin), gesundheitlich bin ich leicht angeschlagen, bei meinem Ofen ist eine Schamottplatte kaputt und ich komme mit der Witchstuff-Seite nicht richtig weiter und trotzdem ist das Glas nicht halbleer, sondern halbvoll. 

Gleich werde ich mich in die Küche verfügen und eine leckere weiße Sauce machen. Es soll heute eines unserer Lieblingsessen geben: Erbsen und Wurzeln in weißer Sauce, Kartoffeln und Grünkernbratlinge. 

Samhain Vorbereitungen fertig

Suka ist zufrieden, endlich kehrt Ruhe ein. Den ganzen Tag wurde hier geputzt, gesaugt, gewischt, dass es eine Art hatte. Schließlich ist Samhain und die AhnInnen könnten vorbei gucken. Ich will ja nichts riskieren, dass Muttern, auf ihre unnachahmliche Art die Lippen zusammenkneift und zischt: “Du hättest ja wenigstens mal durchsaugen können.” Nun ist jedenfalls alles schön sauber. Der Altar ist neu gemacht, das Geschnetzelte in Paprikasauce schmorgelt vor sich hin und duftet wundervoll. Frisch geduscht bin ich auch und ich habe schon meine Karten gezogen. Einen Artikel zu meinen Samhain Traditionen habe ich auch geschrieben, ist im Witchstuff Blog

Wie ich bereits vermutet habe, wird die Bärin mich durchs neue Jahr begleiten. Da kann ich gut mit leben, auch wenn ich noch nicht so richtig weiß, wie ich mich ihr nähere. Aber wir haben ja Zeit.

Bevor wir uns den Festivitäten hingeben, werde ich noch mein NaNoWriMo-Projekt ändern. Komisch wie plötzlich das manchmal geht. Ich dachte dafür wäre die Zeit noch lange nicht reif. Ist aber. 

Habt ein schönes Samhain oder was immer ihr feiert. 

Slow Motion Sonntag

In jungen Jahren konnte ich ganze Nächte durchmachen, morgens arbeiten gehen und dann noch vor dem Einschlafen, die eine oder andere Runde vögeln. Heute bin ich nach einer Woche mit wenig Schlaf so kaputt, dass ich mich zu nix aufraffen kann. Also geht heute alles in Slowmotion. 

Allerdings habe ich mir ein paar Gedanken über Pläne und Vorhaben gemacht, und warum ich mir für 2019 nix vorgenommen habe. Könnt ihr im Witchstuff Blog lesen.

Zum Frühstück gab es übrigens den wundervollen Polenta-Zitronen-Kuchen, zu dem ich doch nach das Rezept aufgeschrieben habe. Habe sogar die ungefähren Mengen eruieren können. Den werde ich demnächst noch einmal backen. Allerdings in abgewandelter Form, mit Orangen und mit Früchten obendrauf. 

So, nun wünsche ich einen schönen Restsonntag. 

Küchendienst

Mir geht es dank der Zitrone-Chilli-Ingwer Kur ein wenig besser. Das habe ich gleich ausgenutzt und mich in die Küche verfügt, zum Kochen und Backen. Das war ein Spaß.

Schon seit Jahren bastele ich am perfektem Hefekranz. Da der letzte schon nahe dran war, habe ich mich heute mal einen einen mit Haselnussfüllung gewagt. Wenn er so schmeckt, wie er aussieht,  habe ich wieder ein Ziel erreicht. 

Doch damit nicht genug. In der neuen Schrot und Korn lachte mich ein Rezept an. Allerdings wollte ich es nicht genau wie vorgegeben machen, also habe ich es modifiziert.  Hier der Link zu meiner Version. 

Ansonsten lasse ich es ruhig angehen. Ein wenig angeschlagen bin ich immer noch. Aber es ist besser und das ist gut. Schönes Wochenende wünsche ich schon mal. 

Gemischtes

Der Hof vor meiner Terrasse macht sich. Gestern wurde Winterheide gepflanzt. Muss ich auch noch besorgen. Ich hab die so gerne, ist immer ein Farbtupfer, wenn alles grau ist. 

Dann kam auch noch der neue We`moon für 2019. Mein Lieblingskalender, seit vielen, vielen Jahrenden. Eine wahre Fundgrube. Den werde übers WE schon mal durchblättern und einen Blick auf mein Jahreshoroskop werfen. Vielleicht gibt es ein wenig Hoffnung auf ein entspannteres 2019. 

Ansonsten haben wir dieses WE nur vor uns auszuruhen. Es gibt Weißkohl und einen fantastischen Hefekranz. Ich versuche die Geheimnisse des Fadenbindens zu ergründen und werde endlich einmal richtig ausschlafen.