tapfer in die schlacht

Statt der üblichen Spazierrunde ging es heute Morgen in die Stadt um Vorräte auszustocken. Der Widerhaken hat geschlossen, der wohlverdiente Weihnachtsurlaub, also zu DM und Erdkorn. Da ich befürchtete, dass es voll werden wird, habe ich Viktor überredet gleich nach dem Aufstehen auf zu brechen. Eine weise Entscheidung. Einen Einkaufszettel hatte ich gestern schon gemacht, also Geld holen, DM und dann Erdkorn. DM-Einkäufe im Rucksack verstaut, die Erdkorngeschichten in den Hackenporsche und schnell nach Hause. Als wir den Laden verließen wurde der Laden voll. Also gut geplant. Nun haben wir alles im Haus und müssen Montag nur noch Ciabatta kaufen, es soll Croque geben.

Maracuja mag ich wirklich gerne. Normalerweise kaufe ich die aber nicht, weil einfach zu teuer. Viel Schale, wenig Frucht. Doch heute haben wir uns jeder eine zum Frühstück gegönnt. Eine schöne Abwechselung.

Heute steht sonst nicht viel an. Gleich werde ich einen Tomaten-Paprika-Rahmsauce für Morgen vorkochen. Ansonsten gibt es heute Reste. Morgen dann noch einen Hefekranz fürs Wochenende. Den Hefekranz backe ich jetzt mit Dinkel 630 und mit gerösteten Hanfsamen. Sehr lecker.

Diese ruhigen Tage tun mir sehr gut. Viktor und ich haben viele schöne Spaziergänge unternommen, gemeinsam gekocht, geschmust und gelesen. Doch ich merke wie der Alltag langsam wieder zieht. Ich habe Lust was zu arbeiten und Viktor geht morgen zur Probe und ich werde schreiben. Sonntag, Montag und Dienstag sind dann wieder Ferien. Vielleicht gehe ich da mal im neuen Hallenbad schwimmen.

Bewegungsreiche Tage

Meine Güte, wer hätte das gedacht, dass man solches im Hause Braun einmal erleben würde. Relativ kalorienarme Festtage mit viel Bewegung. Das hat es noch nicht oft gegeben.

Gestern gab es Maultaschen und Kartoffelsalat zum Abendessen, aber auch keine größere Portion als seit der Ernährungsumstellung üblich. Auch genascht wurde nicht viel. Es gab ein wenig Marzipan, aber sonst alles wie üblich. Nicht ganz so üblich war es mit der Bewegung. Spazierengehen und Yoga fanden reichlich statt und auch für heute Abend ist noch eine Runde geplant.

So dann und wann denke ich, ich hätte Viktor nicht mit zu Arzt nehmen dürfen. Er war dabei, wie dieser mir mehr Bewegung verordnet hat und ist nun dabei mich zu unterstützen. Im Grunde bin ich ja froh darüber, nur wenn mein Ruhebedürfnis übermächtig wird, kommen mir so frevelhafte Gedanken.

Es war aber sehr schön draußen und die Runde hat gut getan. Gleich wollen wir noch GO spielen. Also Viktor will es mir beibringen. Wollte ich mich schon immer mal mit beschäftigen, Wir haben auch schon mal Schach gespielt, aber … sagen wir mal so. Hätten wir Strip-Schach gespielt, wäre ich in 15 Minuten nackig gewesen.

Ich wünsche allseits einen schönen Rest 1. Feiertag

Es nimmt kein Ende

Es ist nahezu 05:00 und ich bin seit 03:00 auf, denn kaum geht es mir besser, geht es Suka wieder schlechter. Eine neue Runde Durchfall. Also vertreibe ich mir die Zeit mit Blogschreiben und Gassigehen. Tolle Sache. Mit der Zeit geht es arg an die Substanz.

So langsam, aber sicher fallen mir auch die Augen zu. Wird Zeit das ich mich hinlege. Kann ja nicht die ganze Nacht mit Bildbearbeitungsprogrammen spielen. Und essen ist auch keine Option, weil ich ja noch immer Intervallfasten mache und daher erst um 12:00 mit der nächsten Mahlzeit rechnen darf.

Die Versuchung mich mit diesem leckeren Schoko-Kokos-Kirsch-Kuchen, übrigens vegan, vollzustopfen ist allerdings groß. Aber ich bleibe tapfer.

Suka machte mir allerdings große Sorgen. Die ganze Zeit ging es recht gut und nun wieder das. Ich sag ja, es nimmt kein Ende.

Stilles Vergnügen

Ach ja, das Leben verläuft gerade recht angenehm im Bruchbudenparadies. Sicher gibt es immer etwas, das besser sein könnte, aber warum sich mit Klagen aufhalten. Wir kommen trotz Viktors derzeitiger Terminflut gut zurecht. Wir planen einfach besser. Die Narrensprünge ist in Gang und füllt sich so langsam mit Beiträgen und Bildern.  Es gibt noch einiges zu feilen, unter anderen an den Zeiten, an denen ich erreichbar sein will. Da werde ich mich gleich mal drum kümmern. Mir ist aufgegangen, dass ich gerne doch den Samstag und den Sonntag frei hätte.  Allerdings bin ich froh, dass ich die Seite schon online habe, denn diese Angleichungen sind immer schlecht, wenn der Laden, so zu sagen, läuft.

Kochtag war auch, und Fotosortiertag. Kochtag aber eher für Suka, Aber ich hatte noch ein wenig Zeit und habe diese genutzt, um einen Käsestreuselkuchen zu backen. Diese Woche ist recht kuchenlastig, aber watt mutt, datt mutt.  Das Fotosortieren musste unbedingt sein. Ich habe die nach Themen gesichert. War aber spannend noch mal zu sehen, was ich dieses Jahr so alles fotografiert habe.

So, nun werde ich mir mal einen Tee machen.  Ein schönes Wochenende euch allen.

Die Würze des Lebens

Die letzten Tage bin ich erschreckend guter Dinge. Warum? Keine Ahnung. Ich stelle einfach fest, dass ich mich weniger ärgere, mich kaum noch fertig mache, weil ich nicht alles schaffe, wie geplant und dass ich besser schlafe. Ich habe viel Freude an den kleinen Dingen. Die sind irgendwie die Würze des Lebens.  Morgens ist wieder regelmäßig Yogatime, was mir sehr gut tut – nicht nur körperlich – dann einkaufen, kochen und an die Arbeit. Gerade versuche ich mir regelmäßige Arbeitsstunden einzurichten, was recht gut klappt. Das muss sein, weil ich ja demnächst wieder mit den Beratungen anfange und dann von 14:00 – 19:00 erreichbar sein muss. Sicher ich kann das Handy mitnehmen, finde es aber nicht so prickelnd, solche Gespräche irgendwo auf der Kreuzung zu führen. Geht dann zwar nur um Informationen und Terminabsprachen. Trotzdem, muss so nicht. Nach langem Nachdenken habe ich mich auch entschieden keine Beratungen via Telefon oder Skype anzubieten, sondern nur persönliche Termine. Das bedeutet zwar sicher weniger Kundschaft, aber es fühlt sich für mich richtig an, was die Hauptsache ist.

Natürlich schreibe ich auch. Abgesehen von meinen täglichen Blogbeiträgen hier und auf der Narrensprünge, bin ich dabei sachliches zum Thema Raunächte, Tarot und Witchcraft zu verfassen. Daran habe ich gerade große Freude. In 40 Jahren hat sich ja doch das eine oder andere angefunden, das man mal zu Papier, respektive Festplatte, bringen sollte. 

Fokussieren

Kaum bin ich über 60 und schon habe ich die senile Bettflucht. Um 06:00 hat es mich der Wunsch nach Bewegung aus dem Bett getrieben. Also habe ich die Yogamatte ausgerollt und eine Stunde geübt. Jetzt geht es mir gut. In der anschließenden Meditation dachte ich auf einmal: “Du musst den Fokus finden und nicht wieder verlieren”, verbunden mit dem Bild einer Bogenschützin. Das ist also meine Tagesaufgabe. Ich hoffe gemeint ist nicht, dass ich eine mehr als miese Zeitschrift kaufen und behalten soll, sondern die Ausrichtung auf ein Ziel.

Gestern war ein schöner Tag. Nicht aufregend, sondern einfach gemütlich. Nachmittags war ein lieber Freund zu Besuch, der Kuchen und ein Buch dabei hatte. Es gab so viele Glückwünsche. Danke euch allen. Dieser hier kam gestern Abend spät.

Wir gratulieren dir zum Geburtstag und wünschen dir sibirische Gesundheit, kaukasische  Langlebigkeit, englische Humor, skandinavische Gelassenheit, russische Leidenschaft und noch alles, was du dir selbst wünschst!

Spasiba Valya & Sascha

Fotospazieren

Heute habe ich den Liebsten zum Ausstellungsbetreuungsdienst in die K34 begleitet. Ach war das schön mal wieder alte Freund*innen zu treffen. Unter anderen Carmen Loger und Katharina Kleinfeld. Letztere arbeitet mit Glas und hat obiges Objekt gestaltet. Sie macht so wundervolle Sachen. Guckt doch mal auf ihre Seite. https://katharina-kleinfeld.jimdo.com

Nach ausführlichem Klönen und auf den neusten Stand bringen, sind wir dann in die Bambule und haben dort noch schnell gegessen. Nichts besonderes, aber lecker und preiswert.

Danach denn zu Fuß nach Hause und Lichtzeichnungen fotografieren. Unter anderem diese hier. Es hat Spaß gemacht und ich habe doch wahrlich 105 Fotos gemacht. Muss ich aber noch bearbeiten. 

Erkältet bin ich immer noch, aber es hat mir gut getan mal mit unter Leute zu kommen. Den Rest des Wochenendes werde ich mich mit Vitaminen dichtknallen, Möhrenkuchen backen und mir überhaupt gutes tun. 

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.

Gedankenwirrwarr

Heute habe ich wieder ein wenig mehr geschrieben und denke, dass ich das lieber hätte lassen sollen. Meine Schulter und mein Arm schmerzen nun ganz gewaltig. Jetzt noch hier den Blogeintrag und dann ist erst einmal Feierabend und der nächste Quarkumschlag fällig. Da ich neben dem NaNoWriMo auch noch einiges andere zu tun habe, bin ich sehr versucht es frühzeitig zu beenden und erst einmal meine Wehwehchen zu kurieren. Zumal ich für den anderen Kram nicht so viel tippen muss. Mal sehen, wie die Nacht wird. Wenn ich wieder mit Schmerzen aufwache und die halbe Nacht wachliege, dann muss ich erst einmal das Schreiben einschränken. Es würde mich sehr ärgern, wenn ich aufstecken muss, aber so geht es halt auch nicht.  Schon für diesen Absatz habe ich eine Viertelstunde gebraucht. 

Es ist arg kalt geworden. Heute Mittag sah der Himmel noch so aus, jetzt ist alles grau und es riecht nach Schnee. Viktor und Suka sind schon ganz aufgeregt, na ja, und ich auch ein wenig. Wäre mal wieder schön. 

Mir geht im Moment so vieles durch den Kopf. Unter anderen zieht es mich mit einiger Macht zum Tarot und zur Wiederaufnahme der Beratungen. Also, selbst wenn ich NaNoWriMo lassen muss, Langeweile kommt nicht auf. Aber das war ja noch nie ein vorherrschendes Problem. 

So, nun werde ich mich hegen und pflegen. 

Kalt geworden

Heute bin ich zwar nur kurz vor der Tür gewesen, war aber schön. Ich soll eine neue Arbeitsplatte für die Küche bekommen und unsere Freundin Birgit Münster ist da die richtige Adresse. Also sind wir zu ihr in die Werkstatt. Birgit ist Künstlerin, hat aber Tischlerin gelernt und immer allerlei herumstehen. Nun bekomme ich im Januar für meine Küche zwei Arbeitsplatten und für die eine auch gleich einen Regalunterbau. Das freut mich doch sehr. Das schöne ist, es sind alles Stücke, die sich bei Birgit angesammelt haben, also muss nichts neu gekauft werden. Wiederverwenden, neu verarbeiten, so gefällt es mir.

Ansonsten geht es mir ein wenig besser. Meine Arme schmerzen nicht mehr allzu sehr, was wohl auch daran liegt, dass ich gestern halblang gemacht habe. Statt wie gewohnt noch lange am Computer zu sitzen, habe ich mich ins Bett verfügt und gelesen. Ein Buch, welches ich aus vollem Herzen empfehlen möchte. Kritische Masse von Sara Paretzky, in der Übersetzung von Else Laudan. Zu meiner Rezension geht es hier:  http://rezensionen.writresscorner.de/kritische-masse-von-sara-paretzky/

Über die Hälfte

26439 Worte habe ich nun geschrieben, also ein gutes Stück über die Hälfte. Es läuft immer noch gut und macht Spaß, obwohl es gerade recht bedrückend wird. Also nicht autobiografisch gesehen, der Text hat sich ja zu einer Fiktion geändert. Es ist lange her, dass ich so fokussiert gearbeitet und dabei auch noch alles andere auf die Reihe gekriegt habe. Ein schönes Gefühl. 

Das Suka im Moment recht guter Dinge ist, ich mir also nicht allzu große Sorgen machen muss, ist natürlich hilfreich. Zur Zeit ist sie sehr anhänglich und schläft wieder bei uns im Bett. Morgens kommt sie schwer hoch, aber sowie sie gefrühstückt hat, ist sie fast die Alte, nur ein wenig ruhiger.

Jetzt werde ich mal eine Bolognese kochen gehen. Freitag kriegen wir Besuch aus Südafrika und da will ich schon mal vorkochen. Auch darum bin ich froh, dass ich mit dem Schreiben gut in der Zeit liege.