Sonntagsspaziergang und positives Resümee

Heute war das Wetter so schön, dass wir uns mal eine längere Runde gegönnt haben. Es ging in den Schrevenpark. Einen der schönsten Parks in Kiel.

Es ist zwar kalt, aber so schön. Hat Spaß gemacht und so fünfzig Bilder sind auch entstanden. Das gefällt mir besonders, dass ich wieder richtig Spaß am Fotografieren habe und am Laufen.

Die Runde habe ich wirklich genossen. Endlich wieder weitere Strecken laufen zu können, danach habe ich mich wirklich gesehnt, als ich achillessehnentechnisch ausgebremst war.

Während wir so gingen, dachte ich über das letzte Jahr nach und was ich hier so über mein Leben und Erleben geschrieben habe. Da war viel Gejammer. So kam die Frage auf, aber was war gut? Klar, du hast es nicht leicht gehabt, aber es hat sich doch auch eine Menge verändert und zwar zum Guten. Eines davon ist, dass ich regelmäßig Yoga mache und meditiere, ich gehe wieder mehr nach draußen und habe Spaß mich zu bewegen. Wichtig in diesem Zusammenhang auch noch, ich nähere mich mehr und mehr einer Ernährungsweise an, die ich für zeitgemäß und richtig halte. Es gibt noch Ausrutscher, aber deswegen mache ich mich nicht mehr fertig. Ich betrachte es als Weg zum Ziel und lasse bewusst los. Was mich mehr gebeutelt hat, als ich selber wahrhaben wollte, ist die Aufgabe des Verlages. Doch es war der richtige Zeitpunkt und die Entscheidung hat auch eine gewisse Erleichterung mit sich gebracht. Die Hoffnung nun mehr zu schreiben hat sich nicht ganz erfüllt. Ich schreibe zwar, aber eigentlich so Querbeet, doch das wird sicher auch noch werden. Es gibt also eine ganze Menge für das es sich dankbar zu sein lohnt.

Auch den grisseligen Tagen

… lässt sich etwas abgewinnen.

Auch heute habe ich dem schlechten Wetter getrotzt und bin hinaus in die Welt. Viktor wäre auch alleine mit Suka gegangen, aber ich möchte gar nicht erst wieder aus dem Tritt kommen. Also die Regenjacken angezogen und los. So richtig Regen war gar nicht, aber feucht und, na ja grisselig halt, war es.

Ich muss sagen, auch fototechnisch kann ich diesen Tagen immer mehr abgewinnen.

Interessant ist, dass sich zur Zeit an den verschiedensten Orten der Stadt Krähen sammeln und dort eine Art Ting halten. Wer Daphne du Mauriers Die Vögel gelesen hat, geht da nicht so ganz unbeschwert vorbei. Ich verweise gezielt auf das Buch, besser gesagt die Geschichte, denn die ist bedeutend gruseliger als der Film. Viktor und mir fiel schon gestern auf, als wir an so einer Ansammlung vorbeikamen auf, dass sich etwas im Verhalten der Krähen verändert hat, es sind mehr, sie sind nicht so schreckhaft, sondern behaupten ihren Platz selbstbewusst. Würde gerne wissen, was dahinter steckt.

Heute werde ich mal wieder ein wenig arbeiten. Nicht zu viel, ich will mich ja nicht verwöhnen. Morgen ist denn Einkaufen angesagt, dass wird anstrengend.

Habt es fein.

Bewegungsreiche Tage

Meine Güte, wer hätte das gedacht, dass man solches im Hause Braun einmal erleben würde. Relativ kalorienarme Festtage mit viel Bewegung. Das hat es noch nicht oft gegeben.

Gestern gab es Maultaschen und Kartoffelsalat zum Abendessen, aber auch keine größere Portion als seit der Ernährungsumstellung üblich. Auch genascht wurde nicht viel. Es gab ein wenig Marzipan, aber sonst alles wie üblich. Nicht ganz so üblich war es mit der Bewegung. Spazierengehen und Yoga fanden reichlich statt und auch für heute Abend ist noch eine Runde geplant.

So dann und wann denke ich, ich hätte Viktor nicht mit zu Arzt nehmen dürfen. Er war dabei, wie dieser mir mehr Bewegung verordnet hat und ist nun dabei mich zu unterstützen. Im Grunde bin ich ja froh darüber, nur wenn mein Ruhebedürfnis übermächtig wird, kommen mir so frevelhafte Gedanken.

Es war aber sehr schön draußen und die Runde hat gut getan. Gleich wollen wir noch GO spielen. Also Viktor will es mir beibringen. Wollte ich mich schon immer mal mit beschäftigen, Wir haben auch schon mal Schach gespielt, aber … sagen wir mal so. Hätten wir Strip-Schach gespielt, wäre ich in 15 Minuten nackig gewesen.

Ich wünsche allseits einen schönen Rest 1. Feiertag

Langer Spaziergang

Das erste Mal seit langer langer Zeit habe ich einen wirklich langen Spaziergang gemacht und zwar ohne zickende Achillessehne. Ich schrieb ja schon, dass ich mir das neue Parklett in der Medusastraße in Gaarden ansehen wolle. Da das Wetter so schön war, beschlossen wir durch den Ida-Hinz-Park und den Brook zu gehen. Musste ich ohnehin mal wieder hin, weil meine Eleonora Schabowski auf so einer ähnlichen Ecke wohnen soll. Da ich sehr lange nicht in Gaarden war, habe ich die Gelegenheit genutzt ein wenig Lokalkolorit zu schnuppern. 

Es ist ein tolles Gefühl, wieder gut laufen zu können. Zwar werde ich es immer noch ruhig angehen, also morgen nicht gleich den nächsten 2 Stunden Spaziergang machen, sondern ausruhen. Vielleicht einmal zum Widerhaken hoppeln und ein paar Möhren kaufen. Das muss reichen. 

Wir waren für diese Runde gut gerüstet. Zum Frühstück gab es das Ergebnis meines gestrigen Backwahns. Den Spontan-Rumfort-Schokokuchen. Boah, ich hoffe, den kriege ich noch einmal hin. 

So, nun brauche ich aber eine Mittagsstunde und dann werde ich meine Eindrücke in die Schabowski-Files einpflegen. 

Das erste Mal seit langem

Das erste Mal seit langem habe ich einen längeren Sonntagsspaziergang ohne Schmerzen geschafft. Einmal um die Hörn ging es bei wundervollem Wetter. Recht kurios. fast Sommersonnenschein und Herbstlaub. Aber es war wirklich fein. So langsam scheint sich mein Fuß zu erholen und die Spazierrunden mit Mann und Hund haben mir wahrlich gefehlt.

Nun bin ich wieder gemütlich zu Hause und werde gleich mal unter die Dusche hüpfen. Die nächste Woche wird anstrengend. Morgen muss Viktor zum Jobcenter für die letzte EKS, Mittwoch kommt Holz und auch sonst liegt so einiges an. Mir geht es zum Glück sehr viel besser. Ich hoffe nach wie vor ohne Medikamente klarzukommen. Falls es nicht klappt. dann kann ich immer noch sehen. 

Es ist schön, dass alles wieder ein wenig ruhiger geht. Ich mache mich auch nicht mehr fertig, weil ich nicht voll funktioniere. Es ist halt wie es ist. 

Holzaktion

Seit zwei Tagen ist Viktor am Holzssägen. Der Gute. Nachbar Bernd hatte von einem Laden gehört, der zumacht und unbehandelte Regale loswerden wollte. Die hat er mit jemanden abgebaut und hergebracht und Viktor macht sie nun klein. Das bedeutet, dass wir einen ganzen Teil unseres Winterholzes schon einmal haben. Was fein ist. Allerdings habe ich dafür Hund und Küche quasi alleine an der Backe. 

Mir hat es viel Spaß gemacht, mal wieder zu backen und zu kochen, also mehr als das was unbedingt muss. Dem perfekten Hefekranz bin ich sehr nahe gekommen. Der Teig muss noch ein wenig saftiger. Dann ist es das. 

Wie nötig ich “Raus aus der Demenzfalle” brauche, hat sich gerade gezeigt. Ich hatte völlig vergessen, dass ich es bestellt hatte. Doch gut, nun ist es da und ich bin gespannt. Dass ich das Buch holen musste, bedeutete gleich einen schönen Spaziergang für Suka. Allerdings macht die mir wieder Sorgen. Sie nimmt ab, obwohl sie gut frisst und sie ist wieder sehr antriebslos, pinkeln ist auch wieder mehr. Ich habe schon mal sicherheitshalber Harnwegmix bestellt. 

Vorsichtiger Sonntagsspaziergang

Obwohl meine Achillessehne noch immer leicht angeschlagen ist, wollte ich bei dem schönen Wetter nicht den ganzen Tag drinnen sitzen oder auf der Terrasse. Also bin ich mit Mann und Hund durch den Schützenpark. Langsam und bedächtig, wie es sich für eine ältere Dame geziemt und mit vielen Pausen, auf der einen oder anderen Bank.

Suka und ich passen da gut zusammen. Sie ist wieder recht gut drauf, aber man merkt, dass sie ihre alte Form noch nicht wieder hat. Wir sind schon froh, wenn es so bleibt, falls eine wirkliche Besserung nicht möglich ist. Sie genießt die kleinen Runden, die diversen Vitamine, die Tante Birgit ihr geschickt hat und die Terrasse. Dort liegt sie viel und freut sich über die Sonne. 

Ich allerdings brauche nun eine Mittagsstunde. Suka kommt sicher mit. Wir hören gerade noch einmal Jonathan Strange & Mr. Norrell von Susanna Clarke.

Reisevorbereitungen

Das Foto hat zwar nichts mit dem Titel zu tun, aber egal. Hier sieht es aus, als wenn wir ausziehen. Was sich immer alles ansammelt, was zu den Kindern soll. Einmal möchte ich nur mit meiner Kameratasche nach Hamburg fahren. Überhaupt immer eine merkwürdige Sache. Ich freue mich so sehr auf die Kinder, aber ich bin jetzt schon genervt von der Bahnfahrt, besser gesagt von dem Gewusel auf den Bahnhöfen und immer schön die Uhr im Blick zu haben, damit man die entsprechenden Züge erwischt. Sicher mit dem Auto würde das, plus die Schlepperei, entfallen, dafür dann Stau, Baustellen usw. Reise ist doch arg überschätzt finde ich. Aber ich habe den Besuch schon so lange aufgeschoben und nun muss es mal sein. Das nächste Mal können die Gören hierher kommen.

Überhaupt zieht es mich sehr nach Innen. Seit einigen Tagen sage ich öfters Sachen wie, wenn wir in Hamburg waren und wenn ich mit der Zahnklinik durch bin, dann ziehe ich mich zurück, dann erst einmal keine Termine und keine Unruhe. Es ist auch einfach die Zeit. Ab Lughnasad ziehe ich mich noch mehr vom Außen zurück. Dieses Jahr wahrlich verdient. Denn ich habe einiges hinter mich gebracht. Arzttermine ohne Ende. Mich diversen Ängsten gestellt, mehrfach Ausflüge unternommen. Letzteres war natürlich schön.

Heute vor einem Jahr haben wir die Urne meines Schwagers in der Ostsee versenkt. Außerdem ist heute unser Jahrestag. Seit 14 Jahren sind Viktor und ich nun zusammen. Die schönsten Jahre meines Lebens.

Kochtag

Heute hatte ich Küchendienst und habe dies genutzt, um schon mal vorzukochen und vorzubereiten. Heute soll es für uns Tomaten-Kräuter-Sauce mit Linguini geben. Das ist einer der Klassiker, die herrlich schnell gehen, superlecker sind und die man schon mal auf Vorrat kochen kann. Doch damit war meine Arbeit nicht getan. 

Für Suka musste ich ja auch kochen. Auch gleich auf Vorrat. Gemüse–Bulgur und Hackfleisch, gibt es für das kranke Kind. Alles natürlich in Bio. Vor dem Servieren kommen da noch einige Tropfen Mariendistel und Vitamin B12 bei. Von wegen der Leber. Schaun wir also mal, wie ihr das bekommt. Es geht ihr jedenfalls besser. Sie trinkt weniger und entsprechend moderat ist ihr Output.

Doch damit war mein Werk noch nicht getan. Morgen soll es vegetarisches Boeuf Bourgionne geben und dafür habe ich schon mal das Sojafleisch in Gemüsebrühe und Rotwein mit Lorbeer und Wacholder eingeweicht. Dazu aber morgen mehr im Kochblog.

Das Kochen hat meiner Laune gut getan und ich rieche wunderbar nach Knoblauch und Sellerie. Sehr appetitanregend. Meine Laune war heute morgen nicht die Beste. Ich hatte schlecht geschlafen und musste bereits früh in die Zahnklinik. Da meine Achillessehne wieder zickt, ging es hin mit dem Taxi. Das war das erste Ungemach. Der Taxifahrer meinte wohl, dass meine Mutter Dummköpfe großgezogen hat. Jedenfalls fuhr er munter Umwege, woraufhin ich ihn mir zu Brust genommen habe. In der Zahnklinik war ich um 09:50 im Wartebereich der Anmeldung, mein Termin war um 09:15, doch dank des uneffektiven Anmeldesystems, war ich erst um 09:20 in der Prothetik. Die gute Nachricht, nächsten Freitag sollte meine untere Prothese fertig sein und denn stände nur noch ein Termin an, zwecks Unterfütterung der oberen. Dann habe ich das geschafft. Doch statt erleichtert zu sein, war ich immer noch genervt. Im Bus telefonierte eine Frau in unzumutbarer Lautstärke. Normalerweise sage ich nichts dazu, sondern leide still. Heute ist mir allerdings die Hutschnur geplatzt und ich habe ihr mitgeteilt, dass es Leute gibt, die nicht wissen wollen, ob der Toni sie genagelt hat. Sie tat, als würde sie mich nicht hören, von den anderen Mitreisenden gab es allerdings Applaus. Meine Laune hat sich jedoch erst nach einem Mittagsschläfchen und der Kocherei gebessert. Nun werde ich mal zeichnen. Landkarte die zweite.

Mal wieder Samstag

Heute morgen bin ich freudig auf die Hunderunde gestartet. Es ist kalt. Endlich. Obwohl, es soll noch einmal warm werden. Doch darüber ärgere ich mich später. Heute ist es schön. Der Himmel bewölkt, es regnet manchmal und vor allem, es ist kühl. 

Auch der Gingko beginnt sich bereits zu verfärben. Also ein Tag um den beginnenden Herbst zu feiern. Daher gibt es heute noch einmal Zwetschgen-Streusel-Kuchen. Lecker.

Was liegt sonst an? Nicht besonders viel. Ich werde gleich mal die blöde EKS machen. Hat zwar noch ein paar Tage Zeit, da ich erst Anfang September zum Amt, aber ich will es weg haben, denn nächsten Sonntag fahre ich zu den Kindern.

Gestern Nacht habe ich noch “Wo Rauch ist” von Gudrun Lerchbaum ausgelesen und heute morgen die Rezension geschrieben. Tolles Buch, wer genau wissen möchte, was ich davon halte, kann es hier nachlesen. 

Wo Rauch ist von Gudrun Lerchbaum