Der Rote Faden


Immer wenn ich eine Geschichte schreibe, egal ob kurz oder lang, habe ich Angst den roten Faden zu verlieren. Diese Angst ist besonders stark, wenn ich die tägliche Routine unterbrechen muss, etwa wegen Terminen oder irgendwelchen anderen Geschichten. Dann denke ich sofort: ‘Nun bin ich raus, da komme ich nie wieder rein’. Manchmal ist das auch so, doch die Erfahrung zeigt auch, dass der Faden sich nur irgendwo verheddert hat und herummäandert, bis er sich wieder anknüpft und es geht weiter. So ist es zur Zeit mit Tore. Nach dem 5. Versuch die Geschichte zu schreiben, habe ich die Waffen gestreckt. Dachte, nee, dem Stoff kannst du nicht gerecht werden, also lass es sein. Doch auf einmal ist es wieder da. Ganz anders als gedacht. Also schreibe ich zur Zeit an zwei Sachen gleichzeitig.

Noch immer sehe ich nicht das ganze Bild, aber das verdrießt mich nun nicht mehr. Was mir allerdings schwer fällt ist die Sache mit der Struktur. Die Geschichte spielt auf mehreren Ebenen, hat sehr viel Personal und es ist recht mühsam den Überblick zu behalten. Da hilft nur eine Grundordnung zu schaffen, was mühsam ist und weit entfernt vom freien Drauflosschreiben, spart aber Arbeit beim Überarbeiten. Das ersten Mal nutze ich Papyrus Autor wirklich voll.

2 Kommentare zu „Der Rote Faden

  1. Viel Erfolg! 🙂 Ich habe zur Zeit noch nicht den Nerv und auch nicht die Inspirationen für längere Schreibereien. Und mir machen ehrlich gesagt die kurzen Bildreportagen über die Heimat und deren Geschichte sehr große Freude. Ist aber nicht ausgeschlossen, dass ich mich irgendwann mal wieder in ein längeres Projekt vergraben werde – ich denke immer noch täglich an Starlight Sue. 😉
    Hab es fein mit deinen Lieben.

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