Draußen arbeiten

Bis Mittag und dann wieder ab dem frühen Abend lässt es sich wunderbar auf der Terrasse sein. Ein guter Platz zum schreiben. Ich skizziere ja mein Tagespensum immer erst einmal per Hand, was den Vorteil hat, dass ich nicht erst den Laptop aufbauen muss. Obwohl das auch kein großer Akt ist. Mittlerweile steht das Thinkpad in der Küche und ist jeder Zeit griffbereit. Allerdings gefällt mir das mit der Hand vorschreiben schon sehr. Ich bin fokussierter auf die Geschichte und wechsele nicht so leicht mal eben zu Facebook oder Shishen Sho, wenn eine Denkpause angesagt ist. Das Schöne ist, dass ich so bereits ein Gerüst habe, wenn ich am Computer schreibe. Da baue ich denn einiges mehr und weiter aus, was handschriftlich nur angerissen ist.  Auch Unstimmigkeiten fallen so schon im Vorwege auf.  Ein weiterer Vorteil. Wenn man unterwegs ist, braucht man sich nicht mit Thinkpad oder so abschleppen. Füller und Collegeblog sind nicht schwer und leicht zur Hand.

Zur Belohnung gibt es nach getaner Arbeit Kirschen. Die haben mir selten so gut geschmeckt, wie in diesem Jahr. Richtig feine Sache. Gerade diese Knupperkirschen erinnern mich an mein Elternhaus, also wie es in meiner Kindheit war. Da hatten wir drei große Bäume, auf denen diese Knupperkirschen wuchsen. Ein Fest für uns Kinder. Selbst wenn es ans Einmachen und Marmelade kochen ging. Da wanderten jede Menge in die gierigen Münder.


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