Endlich Frühling

Ach ist das schön. Blauer Himmel, überall blüht und sprießt es, dabei ist es nicht zu warm. Ideal für mich. Jedenfalls habe ich die heutige Einkaufsrunde sehr genossen. Zwischendrin war ich noch schnellt beim Friseur. Meine Haarschneidemaschine ist verreckt und ich werde keine neue kaufen. Also zu Star Friseur um mich neu scheren zu lassen. Das ist ein kleiner Laden gleich bei mir ums Eck. Die Leute sind nett, man braucht keine lange Anmeldung und die Preise sind zivil. Außerdem ist es lustig dort, weil sich bei denen alles trifft, der Eisdealer von der Ringstraße, der Anwalt aus dem Haus nebenan und der Bettler (ich weiß nicht, wie ich politisch korrekter ausdrücken soll), den Suka so liebt, sitzen dort in trauter Eintracht und reden über das Leben am Südfriedhof. Immer spannend.

Heute morgen gab es wieder Yoga und prompt bin ich wieder besser drauf, der Abzess heilt und heute gibt es Birnenquiche. Also ein schöner Tag … bis jetzt.

7 Gedanken zu „Endlich Frühling

  1. Im Ernst…jetzt? Du überlegst doch nicht wirklich, wie „etwas“ (gesellschaftlich oder politisch) „korrekt“ ausgedrückt wird? Nicht? Oder?
    Also ich wäre jetzt nicht auf die Idee gekommen, dass „Bettler“ eine schmälernde Bezeichnung für jemand ist, der….eben bettelt. Es ist ein Mann oder eine Frau. Klar. Aber ein Bäcker ist ein Bäcker (auch in Mensch), oder ein „Banker“. Auch DAS könnte man als „Schimpfwort sehen. Kommt immer auf die eigene Sichtweise an und was man damit verbindet……denke ich.
    Liebe Grüße
    Rosi

    1. Manchmal überlege ich es schon. Ich persönlich finde Bettler ist ein höchst ehrenwerter Beruf und jemand, der seinen Lebensunterhalt zu Teilen so bestreitet verdient meine Respekt. Bei Banker hätte ich auch nachgedacht, wie ich es ausdrücke, da aber eher, wie ich es politisch so unkorrekt wie möglich ausdrücke. Ja, ich denke oft darüber nach, wie ich etwas sage. Das liegt wohl am Beruf. Alles Liebe Karin

      1. Klar denke ich auch darüber nach, „wie“ ich etwas schreibe. Da fließt auch immer die eigene Sicht auf die Welt mit ein und ich rangiere nicht selten am Rand der Legalität mit dem, was ich sage. Auch, wenn es die Wahrheit (…aber WAS ist wirklich DIE Wahrheit? – Für mich meist das Sichtbare, das Greifbar, diejenige „Wahrheit“, welche ich erlebe) ist, die man oft so wie so nicht aussprechen kann/darf (der politischen Korrektness wegen – da hast Du Recht). Die Strafen werden immer horrender und drakonischer, die Regeln verschärft. Die sog. Meinungsfreiheit ist ohnehin kaum noch vorhanden. Man passt besser auf, was man sagt, sonst….ist auch recht bekannt aus der DDR und bald befinden wir uns wieder in ähnlichen Verhältnissen und eigentlich sind wir bereits dort.
        Aber dennoch spreche ich immer noch gerne aus, was ich denke und zwar genauso, wie’s ursprünglich der/mein Gedanke erfasst und mir aus Hirn und Herz über die Lippen schießt, oder in die Tasten fließt….
        Liebe Grüße und….Danke…..Dir.
        Rosi

  2. Dolche Szeneläden sind etwas Feines. MN bekommt dort mehr über die Leute mit als bei jeder Stadtführung. Schön, wenn es so etwas noch gibt. Hier krempelt sich vieles gerade arg um.
    Dass es gut heilt bei dir, freut mich sehr. Das ist alles ein gutes Zeichen für Kommendes.
    Liebe Grüße

    1. Ich mag das auch. Allerdings gehöre ich auch zu denen, die auf der Straße angeregte Gespräche mit dem Bettlern führen. Interessant was es aus der Perspektive zu berichten gibt. Alles Liebe Karin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.