Entwarnung

Wie es aussieht, haben das Gesundschmusen und die gute Pflege geholfen. Suka geht es fürs erste wieder gut. Wir sind nicht so naiv zu glauben, dass es so bleiben wird, aber erst einmal ist sie wieder auf den Beinen. Alle Drei haben wir so richtig ausgeschlafen und den Tag ruhig angehen lassen. So wird er wohl auch ausklingen. Im Ofen gedeiht ein weiterer Spontan-Rumfort-Kuchen, diesmal Polenta-Zitrone, zu dem es in dem Sinne kein Rezept gibt, da ich ihn aus Bordmitteln und ohne abwiegen zusammengerührt habe. Ich werde aber berichten, ob er schmeckt oder nicht und im Kochbuch eine grobe Rezeptanleitung geben, sollte er gelingen.

Die letzte Woche war ja nahezu komplett von der Sorge um das kranke Kind absorbiert. Dauernd mussten wir rausgehen, die Bude wischen und experimentieren, welches Essen sie ab kann. Da war wenig Zeit und Lust ins Wolkenkukusheim zu steigen. Nun ist es ruhiger und es beginnt mich wieder in die Ideenwerkstatt zu ziehen. Heute will ich mich allerdings noch ausruhen und die Seele baumeln lassen. 

Auf dem Foto sieht man eine Installation der Kieler Künstlerin Katharia Kierzeck, die man in der Kieler Zentralbibliothek bewundern kann. 

3 Gedanken zu „Entwarnung

  1. So aus dem Handgelenk backen kann ich ja gar nicht. Meine Bewunderung dafür. Schön, dass es Suka wieder besser geht, aber bei der Pflege Habt es schön und ruhig. Die Sorge um Suka geht ja auch an die Substanz

    1. Ich backe meistens so Freihand. Ich koche auch so, dass habe ich von meinen Großmüttern übernommen. Die kochten und backten immer so.
      Die Sorge um Suka und das permanente Präsentsein müssen, hat uns wirklich arg mitgenommen. Also ausruhen. Habt es auch schön.

      1. Kochen tue ich auch eher Freihand, es sei denn, ich probiere neue Rezepte aus. Da gehe ich erstmal nach Rezept und variiere evtl. beim zweiten Anlauf. Beim Backen halte ich mich stoisch an die Vorgaben, ich fürchte, sonst wird das nix. Deshalb koche ich ja auch eigentlich lieber, weil ich da freier bin 🙂

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