Falkenstein, Heikendorf, Backfisch

Wir sind also tatsächlich in See gestochen. Zwar ein wenig später als geplant, weil Herr Braun nun mal ein Trödler ist. Es war immerhin noch früh genug und für unsere Pläne gerade der richtige Zeitpunkt. Ab morgen beginnt wieder der jährliche Wahnsinn, auch Kieler Woche genannt. Also ab morgen offiziell, natürlich geht es auch heute schon rund. Auf der Rückfahrt von Heikendorf war das Schiff voller Partyleuten, die schon mal vorglühten und sehr laut waren. Die Hinfahrt war ruhig und Falkenstein ist natürlich immer ein Genuss. Heute war ich allerdings nicht nur zum Spaß da, sondern auch um zu arbeiten (wobei das eine das andere nicht ausschließt).

Die zweite Station war denn Heikendorf. Dort trieb uns der Apetit auf Backfisch hin. Ist ganz schön was los im Jagdhafen. Das ist ja aber zu dieser Zeit immer so.

Zum Backfischessen haben wir uns auf die Rimo I begeben. Da ist das Essen immer sehr gut und so teuer ist es auch nicht. Dann ging es wieder an Bord und nach Hause. Am Bahnhof war die Hölle los. Menschenmassen, dabei hat der jährliche Wahnsinn offiziell noch gar nicht begonnen. Wir haben uns noch schnell ein Softeis geschnappt und sind dann durch den Bahnhof Richtung Heimat gelaufen. Auf dem Bahnhofsvorplatz war kein Durchkommen. Eines ist sicher, die nächste Woche gehe ich nicht in die Stadt!

Es war ein schöner Tag. Die frische Luft, der Liebste und meine Seelenplätze haben mir gut getan. Nun bin ich rechtschaffend müde und werde den Abend gemütlich ausklingen lassen.  Mehr Bilder gibt es morgen.

3 Gedanken zu „Falkenstein, Heikendorf, Backfisch

  1. Es freut mich sehr, dass ihr einen so schönen Tag hattet.
    Der Backfisch sieht so lecker aus. Hier esse ich keinen, denn er schmeckt nicht so recht.
    Mein Schwiegersohn kommt immer aus seiner Einsamkeit in SH zur Kieler Woche, um sich mit seinen alten Schulfreunden zu treffen. So ist das, ich Großstadtkind habe lieber meine Ruhe, wenn ich in den Norden zu euch fahre.
    Liebe Grüße

  2. Ich meide solche Veranstaltungen auch, wo es nur geht. Am Hafengeburtstag finde ich einzig die Auslaufparade immer imposant, aber die kann auch man auch etwas abseits des Trubels genießen, wenn man die entsprechenden Plätze kennt.

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