Holperig

Fit bin ich noch nicht wieder, aber ich sehe ein wenig fröhlicher in die Welt. Allerdings habe ich noch dem gestrigen Katastrophentag, die pharmazeutische Krücke weggelassen. Viktor war gestern bei einem Freund von uns, Erich Conradi, der meine Lage kennt. Erich hat eine Privatpraxis und ist auf Naturheilkunde spezialisiert, normalerweise kann ich mir seine Beratung nicht leisten, aber er hat Dienstags eine offene Sprechstunde zum Thema CBD, womit ich schon lange liebäugele. Also hat Viktor mir gestern gestern welches gekauft und nun werde ich das probieren. Sicher, ich habe heute Nacht nicht so gut geschlafen wie vorgestern, aber ich fühle mich mehr nach mir selbst an. Heute Vormittag habe ich sogar zwei Stunden gearbeitet.

Meine Tageskarte XIV – The Fferyllt lässt auch auf mehr Ausgewogenheit hoffen und darauf, dass ich wieder zur Ruhe komme.

Irgendwann erblühe und leuchte ich dann wieder wie meine Tulpen. Nun muss ich nur noch hoffen, dass das Jobcenter nicht erneut meine Heilung mit irgendwelchen merkwürdigen Briefen und Ideen boykottiert und alles wird gut.

2 Kommentare zu „Holperig

  1. Dann wünsche ich Dir, das es hilft. Ich muss gestehen, ich würde bei akuten psychischen Zuständen im Leben nicht zu sowas greifen, aber welchen Weg man geht, ist ja jedem selbst überlassen. Ich habe mich da doch lieber auf chemische Helferlein verlassen, auf Kliniken und andere Hilfe. Aber das war mein Weg, der muss für andere nicht auch gut sein.
    By the way, hast Du Dich wieder bei fb abgemeldet?
    Habt einen schönen Abend!

    1. Danke. Ja, ich hab mich abgemeldet und werde meine Internetzeiten eh ein wenig mehr einschränken. Zumindest bis Tore fertig ist. Erst einmal aber bis zum 15.3.
      Ich habe seit ich 16 bin mit der bipolaren Störung zu kämpfen und habe mich immer gegen Medikamente gewehrt, ich kam einfach nicht klar damit. Ab und an habe ich es versucht, wenn ich richtig heftige Phasen hatte, aber so wie ich wieder auf den Beinen war, auch manchmal nur halbwegs, habe ich die Tabletten abgesetzt. Heute hatte ich einen recht guten Tag und ich hoffe, dass das nun ein wenig anhält. Es ist bei dieser Erkrankung ein wenig wie mit dem Wetter. Man muss es aushalten, wenn es scheußlich ist. Irgendwann geht es wieder.

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