Kochtag

Heute hatte ich Küchendienst und habe dies genutzt, um schon mal vorzukochen und vorzubereiten. Heute soll es für uns Tomaten-Kräuter-Sauce mit Linguini geben. Das ist einer der Klassiker, die herrlich schnell gehen, superlecker sind und die man schon mal auf Vorrat kochen kann. Doch damit war meine Arbeit nicht getan. 

Für Suka musste ich ja auch kochen. Auch gleich auf Vorrat. Gemüse–Bulgur und Hackfleisch, gibt es für das kranke Kind. Alles natürlich in Bio. Vor dem Servieren kommen da noch einige Tropfen Mariendistel und Vitamin B12 bei. Von wegen der Leber. Schaun wir also mal, wie ihr das bekommt. Es geht ihr jedenfalls besser. Sie trinkt weniger und entsprechend moderat ist ihr Output.

Doch damit war mein Werk noch nicht getan. Morgen soll es vegetarisches Boeuf Bourgionne geben und dafür habe ich schon mal das Sojafleisch in Gemüsebrühe und Rotwein mit Lorbeer und Wacholder eingeweicht. Dazu aber morgen mehr im Kochblog.

Das Kochen hat meiner Laune gut getan und ich rieche wunderbar nach Knoblauch und Sellerie. Sehr appetitanregend. Meine Laune war heute morgen nicht die Beste. Ich hatte schlecht geschlafen und musste bereits früh in die Zahnklinik. Da meine Achillessehne wieder zickt, ging es hin mit dem Taxi. Das war das erste Ungemach. Der Taxifahrer meinte wohl, dass meine Mutter Dummköpfe großgezogen hat. Jedenfalls fuhr er munter Umwege, woraufhin ich ihn mir zu Brust genommen habe. In der Zahnklinik war ich um 09:50 im Wartebereich der Anmeldung, mein Termin war um 09:15, doch dank des uneffektiven Anmeldesystems, war ich erst um 09:20 in der Prothetik. Die gute Nachricht, nächsten Freitag sollte meine untere Prothese fertig sein und denn stände nur noch ein Termin an, zwecks Unterfütterung der oberen. Dann habe ich das geschafft. Doch statt erleichtert zu sein, war ich immer noch genervt. Im Bus telefonierte eine Frau in unzumutbarer Lautstärke. Normalerweise sage ich nichts dazu, sondern leide still. Heute ist mir allerdings die Hutschnur geplatzt und ich habe ihr mitgeteilt, dass es Leute gibt, die nicht wissen wollen, ob der Toni sie genagelt hat. Sie tat, als würde sie mich nicht hören, von den anderen Mitreisenden gab es allerdings Applaus. Meine Laune hat sich jedoch erst nach einem Mittagsschläfchen und der Kocherei gebessert. Nun werde ich mal zeichnen. Landkarte die zweite.

2 Gedanken zu „Kochtag

  1. giggle
    das essen – auch das vom hund sieht sehr lecker aus 🙂
    bin gespannt auf das boeuf morgen
    hier fängt es gerade an zu regnen
    allerbeste gutebesserungswünsche und umarm

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.