Mehr Leichtigkeit

Die tägliche Übung ist mehr Leichtigkeit in mein Denken zu bringen. Außer in der Meditation gleite ich zu oft an, denke zuviel daran wie es sein sollte, was ich hätte anders machen können und so weiter. Das ist natürlich blöde. Die Meditations- und Yogalehrerin Anna Trökes versucht mir gerade zu verklickern, dass das Annehmen des Istzustandes ein wichtiger Baustein zur inneren Zufriedenheit ist. An manchen Tagen klappt es gut, an anderen weniger. Heute ist so ein Tag, an dem ich voller Ideen stecke, aber nicht richtig voran komme, was denn wieder Gedanken wie: Ich sollte … Ich müsste … wenn ich doch bloß- Bringt natürlich gar nichts. Immerhin haben Herr Braun und ich endlich die Sachen entsorgt, die sich auf dem oberen Küchenschrank gesammelt hatten. Ist doch schon mal was. Ansonsten lasse ich es noch ruhig angehen, denn ich bin ja noch immer gehandikapt. Also viel Bein hochlegen, stricken und lesen.

Den Morgen haben Suka und ich auf der Terrasse verbracht, aber nun ist es uns zu heiß geworden. Also haben wir uns nach drinnen verzogen. So unglücklich brauche ich also gar nicht sein, dass ich nicht raus kann. Es ist eh zu heiß zum Rumlaufen und hier drinnen ist es schön kühl. Wenn ich nun noch die Indoorzeit besser nutze, dann ist alles gut.

Dem Fuß geht es ein wenig besser. Aber das kenne ich ja schon. Sowie ich wieder draußen rumlaufe, geht es wieder von vorne los. Interessant finde ich, dass ich die Schmerzen beim Laufen habe, beim Yoga, selbst bei Übungen bei denen dieser Bereich gedehnt wird, ist alles gut.

So nun aber raus aus dem Netz und in Leichtigkeit üben.

4 thoughts on “Mehr Leichtigkeit

  1. Ach Karin, ich habe heute mal wieder bei den Schafen Wolle geplündert. Dann saß ich auf meinem Balkon und habe das herausgepuhlt, was nicht hinein gehört. Warum müssen wir so weit auseinander wohnen? Stell dir mal einen Hof vor mit einer alten Bank? Da hättest du dein Bein hätscheln können und ich hätte in der Wolle gepulkt. Und wenn es deinem Bein besser geht bekommst du ein feines Plätzchen unterm Baum zum Schreiben. Und ich puhle immer noch. 🙂
    Liebe Grüße an euch da oben im Norden.

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