Müde und das Traumaprojekt

Ob wach, am Einschlafen oder Schlafen, meine Gedanken drehen sich um die Schreibprojekte. Am liebsten würde ich mich sofort, mit aller Energie auf das Traumaprojekt stürzen, halte mich aber zurück, weil ich genau spüre, dass es noch nicht an der Zeit ist. Dass ich noch sammeln und horten muss. Es ist diese Phase, in der alles wichtig ist oder wichtig sein könnte. Wo alles was mir über den Weg läuft genau betrachtet werden muss und sicherheitshalber ins Notizenlager eingepflegt wird, wenn ich es mehr als zwei Mal umdrehe. 

Vielleicht bin ich so müde, weil mein Geist permanent auf Hochtouren unterwegs ist. Gleichzeitig fühlt es sich gut an und es bestätigt sich, dass es richtig ist, die Traumasache anzugehen. Davor drücke ich mich ja schon lange. Tore wird dann mein Entspannungsort, der Ruhepunkt. Und doch, ich bin entsetzlich müde, was auch an der allgemeinen Entwicklung in diesem unserem Lande liegt. Facebook tut mir gerade so gar nicht gut und doch kriege ich nicht die Kurve, mich dort erst einmal nicht einzuloggen. Wieder den Account löschen, um dann ein paar Tage später einen neuen zu eröffnen, dass kann es auch nicht sein. Also werde ich mich mit dem Laptop ins Bett verziehen und dort schreiben. Mit dem lässt es sich nicht so fein surfen. 

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