Nachdenklich

La Sibilla von Pericle Fazzini 1948

Ich bin dieser Tage recht in mich gekehrt. Sehne mich nach den Kindern und mag doch nicht Bahnfahren. Gut, dass sie das WE nach Pfingsten nach Kiel kommen, für einen Tag am Strand und um Opas Geburtstag nachzufeiern. Pfingsten werden wir uns also alleine vergnügen. Da ich immer noch leicht gehbehindert bin, wird es wohl auf eine erneute Radtour hinauslaufen. Das wird spannend.

Zur Zeit bin ich ausgesprochen egoistisch. Kümmere mich fast nur um mich und meinen Kram. Yogiere, lese, halte mich von Facebook fern und denke viel nach. Es steht mir die nächsten Wochen und Monate einiges bevor. Nächste Woche die Mammographie und die Zahnklinik, vor letzterer habe ich fast noch mehr Angst, als vor dem Brustquetschen. Aber es muss, meine Prothese ist der reinste Setzkasten.

Ein wenig schlechtes Gewissen habe ich, weil ich so auf mich und meinen Krempel fixiert bin, weil sich meine Lust mich mit den Problemen der Welt zu beschäftigen so in Grenzen hält. Aber ich weiß halt auch, dass ich diese Auszeit brauche. Also gebe ich das schlechte Gewissen an der Garderobe ab und lass es dort verdorren.

Heute bin ich trotz Fersen-aua in die Bibliothek gehoppelt. Habe mir ein weiteres Yogabuch und ein Buch über Achtsamkeit geholt. Das Yogabuch klang so spannend. Yoga für Vollweiber und Pfundskerle von Sigrid Ernst.

 

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