Abgeregt

Noch immer bin ich genervt, von all dem Ungemach, doch schäume ich nicht mehr wütend vor mich hin, sondern bin nur müde. Müde davon, dass dauernd irgendwas ist, dass einfach keine Ruhe einkehrt. Nachdem ich heute morgen Karten gelegt habe, habe ich im Tagebuch gelesen und wirklich, seit letzten März war dauernd etwas. Gesundheitliche Probleme, Nervkram mit Ämtern, Angst um Suka und, natürlich auch, um meine seelische Stabilität. Es gab seit März keinen Monat, wo einfach mal alles ruhig lief. Als gestern denn auch noch der Ofen die Grätsche machte, hat es mich umgehauen.

Wir haben es nun repariert bekommen. Nach dem Frühstück haben wir es uns angesehen, herausbekommen wie sich die Abdeckung öffnen lässt, den kaputten Stein mit Schamottmörtel geflickt und bis heute trocknen lassen. Nun bollert er wieder. 

Seit Tage möchte ich mal wieder den Tag mit Tarot beginnen, traute mich aber nicht so richtig. Heute morgen bin ich nun früh aufgestanden und habe mir ein Blatt gelegt. Schöne, aufbauende Karten lagen da vor mir, die mir bestätigten was ich schon vermutet habe, es wird Zeit für einen Wechsel, eine Entscheidung ist überfällig und es ist an der Zeit sich zurück zu ziehen, um die Erfahrungen der letzten Monate zu verarbeiten.

Auf meiner Suche nach alternativen Heilungsmethoden bin ich auf dieses Buch gestoßen. Die sanfte Medizin der Bäume von Maximilian Moser & Erwin Thoma. Letzterer ist mir schon länger bekannt durch die Holzhäuser, die er baut. Hier mal ein Interview mit ihm. Die Stunde die es dauert ist gut investiert. 

Fertig, erledigt, das war es erstmal

Gestern habe ich mich noch gefreut, dass ich reichlich Holz habe, das ist heute auch noch da, dafür ist der Ofen erst einmal außer Betrieb. Die obere Schamottplatte ist gebrochen und muss repariert werden. Also Radiator und der ist teuer. Aber es ist nicht nur das. Missverständnisse in der Kommunikation, verschrieben bei der Dömanebestellung (jetzt häng ich, mit einer verschriebenen Webadresse für die neue Seite an), schlafen kann ich auch nicht richtig und überhaupt ist alles Scheiße.  Mal ganz abgesehen von meiner gesundheitlichen Verfassung. Mir langt es, ich geh zu Bett und da bleibe ich, bis der Schamottmörtel ausgehärtet ist. Also ungefähr 24 Stunden. 

Ich wünsche euch allen, ein sehr viel besseres Wochenende, als meines. 

Ein Licht in der Dunkelheit

Heute habe ich nur wenig geschrieben, sondern mich eher um das neue Projekt gekümmert. Also, ich schrieb ja schon, dass ich wieder mit den Tarotberatungen beginnen will und zu diesem Zwecke, habe ich mich schon mal dran gemacht und eine neue Webseite dafür begonnen. Dabei hab ich fest gestellt, dass mich das Betreiben meiner anderen Seiten, bei dem neuen Anbieter, sehr viel weniger kostet, als bei dem alten und dass es sogar noch ein paar features gibt, kostenlos, die ich vorher nicht hatte. Hurra. Also habe ich mein altes Paket gekündigt. Nun kann es zu einigen Verzögerungen hier kommen, aber ich werde wohl umziehen. Das mag einige Unruhe bringen, aber eine Ersparnis von fast 30 € pro Jahr, ist für mich eine Menge Holz.

Ansonsten bin ich froh, dass ich genügend Brennholz habe, denn es ist arg kalt geworden. Aber kein Problem, ich hab es gemütlich und werde das Haus heute nicht mehr verlassen. Viktor schon, der hat gleich Ausstellungsbetreuungsdienst und kommt erst gegen 20:00 nach Hause. Dann aber zu leckerem Kartoffel-Tomaten-Auflauf.

Das war’s erst einmal

NaNoWriMo muss ich vorzeitig beenden. Mein Arm erlaubt keine längeren Schreibsessions. Auch wenn er am Morgen noch nicht zu sehr schmerzt, so ist doch spätestens gegen Mittag, besonders wenn ich für zehn Tage Hundefutter gekocht habe, Schluss und es wird Zeit kürzer zu treten. Schade, aber es lässt sich nicht ändern. Immerhin habe 34929 Wörter geschafft, in welcher Qualität, nun ja, darüber lässt sich streiten. Ich bin am Überarbeiten was ich bis jetzt habe, das geht auch mit kaputtem Arm. 

Ansonsten hatte ich Kochtag. Nicht nur das Hundefutter, auch einen Hefeteig für den Apfelauflauf, den es auf Wunsch eines einzelnen Herrn zum Abendessen geben soll und eine Vanillesauce zu besagtem Auflauf. Damit habe ich mein Tagwerk erfüllt und kann mich zur Ruhe setzen. Feine Sache eigentlich. 

Gedankenwirrwarr

Heute habe ich wieder ein wenig mehr geschrieben und denke, dass ich das lieber hätte lassen sollen. Meine Schulter und mein Arm schmerzen nun ganz gewaltig. Jetzt noch hier den Blogeintrag und dann ist erst einmal Feierabend und der nächste Quarkumschlag fällig. Da ich neben dem NaNoWriMo auch noch einiges andere zu tun habe, bin ich sehr versucht es frühzeitig zu beenden und erst einmal meine Wehwehchen zu kurieren. Zumal ich für den anderen Kram nicht so viel tippen muss. Mal sehen, wie die Nacht wird. Wenn ich wieder mit Schmerzen aufwache und die halbe Nacht wachliege, dann muss ich erst einmal das Schreiben einschränken. Es würde mich sehr ärgern, wenn ich aufstecken muss, aber so geht es halt auch nicht.  Schon für diesen Absatz habe ich eine Viertelstunde gebraucht. 

Es ist arg kalt geworden. Heute Mittag sah der Himmel noch so aus, jetzt ist alles grau und es riecht nach Schnee. Viktor und Suka sind schon ganz aufgeregt, na ja, und ich auch ein wenig. Wäre mal wieder schön. 

Mir geht im Moment so vieles durch den Kopf. Unter anderen zieht es mich mit einiger Macht zum Tarot und zur Wiederaufnahme der Beratungen. Also, selbst wenn ich NaNoWriMo lassen muss, Langeweile kommt nicht auf. Aber das war ja noch nie ein vorherrschendes Problem. 

So, nun werde ich mich hegen und pflegen. 

Kalt geworden

Heute bin ich zwar nur kurz vor der Tür gewesen, war aber schön. Ich soll eine neue Arbeitsplatte für die Küche bekommen und unsere Freundin Birgit Münster ist da die richtige Adresse. Also sind wir zu ihr in die Werkstatt. Birgit ist Künstlerin, hat aber Tischlerin gelernt und immer allerlei herumstehen. Nun bekomme ich im Januar für meine Küche zwei Arbeitsplatten und für die eine auch gleich einen Regalunterbau. Das freut mich doch sehr. Das schöne ist, es sind alles Stücke, die sich bei Birgit angesammelt haben, also muss nichts neu gekauft werden. Wiederverwenden, neu verarbeiten, so gefällt es mir.

Ansonsten geht es mir ein wenig besser. Meine Arme schmerzen nicht mehr allzu sehr, was wohl auch daran liegt, dass ich gestern halblang gemacht habe. Statt wie gewohnt noch lange am Computer zu sitzen, habe ich mich ins Bett verfügt und gelesen. Ein Buch, welches ich aus vollem Herzen empfehlen möchte. Kritische Masse von Sara Paretzky, in der Übersetzung von Else Laudan. Zu meiner Rezension geht es hier:  http://rezensionen.writresscorner.de/kritische-masse-von-sara-paretzky/

Nicht der beste Wochenstart

Ich hatte eine schlechte Nacht und bin entsprechend kaputt und verstört aus dem Bett. Die Schmerzen sind nicht schlimmer, aber eben auch nicht besser geworden. Entsprechend widerwillig habe ich mich an die nötigen Arbeiten gemacht. Ich bin ein wenig vor die Tür, nur eben zu DM und Erdkorn, und habe geschrieben. Nicht so viel wie ich wollte, aber immerhin. Es ist trotzdem so unbefriedigend, wieder krank und beladen zu sein. Immerhin muss ich mich in kein Büro schleppen und dort so tun, als ob alles in Ordnung ist. 

Den Rest des Tages, werde ich mich also pflegen und mich freuen, dass Viktor Pizza macht. Pizza ist immer gut. Morgen gibt es noch mehr Seelenschmeichleressen, da soll es Kartoffelpürree und Rosenkohl geben. Vielleicht hilft es nicht gegen die Schmerzen, aber es hebt die Laune. Ist auch was. 

Diesmal sind es die Arme

Es wäre ja auch zu schön gewesen, wenn ich einmal einen Monat nix hätte. Also einfach mal alles gut. Fing ja auch fein an. Ich kann wieder laufen, schreiben läuft gut und alles andere ist zufällig auch mal im Lot. Sogar die Finanzkrise, naja, ist nicht ausgestanden, aber die Situation hat sich gelockert und es wird nicht allzu knapp. Doch bevor mir zu wohl wurde, kam das nächste Zipperlein. Ich habe Schmerzen in beiden Armen und Schultern und eine Sehnenscheidenentzündung im rechten Arm. Also wieder Quarkumschläge und ausruhen, was ein wenig schwer ist, weil ich nun mal zum Schreiben meine Hände brauche. Aber ich habe mein Pensum minimiert, ob ich allerdings das NaNoWriMo-Ziel erreiche, ist ein wenig fraglich. Nützt ja aber nichts. Es ist so schlimm, dass ich die Dampfnudeln zum Abendessen canceln musste, weil ich es so nicht schaffe, den Hefeteig zu kneten. Also gibt es Waffeln. Auch lecker. 

Schön ist allerdings, dass ich wieder Laufen kann. Auch wenn es heute nicht so herrlich sonnig wie gestern war, habe ich mir doch eine feine Runde mit Mann und Hund gegönnt. Wir sind einmal durch den Schützenpark und es sind einige schöne Fotos dabei entstanden. Ansonsten werde ich den Restsonntag damit verbringen mich zu pflegen und zu lesen. Was aktuell dran ist, ist in der Seitenleiste zu sehen. 

Ruhiges Wochenende

Eigentlich war ein schönes ruhiges Wochenende geplant, leider hat Viktor vergessen, dass er heute Abend zu einer Vernissage in die K34 muss, denn er hat einige Bilder in einer Gemeinschaftsausstellung. Ich allerdings werde nicht mitgehen, da ich doch recht geschafft bin von der Woche. Auch habe ich gleich noch einen Beratungstermin, dann noch Abendessen und ein gutes Buch, das soll mir genügen. Ehrlich gesagt mag ich Vernissagen nicht. Meistens kann man kaum die Bilder sehen und muss erst die Leute zur Seite räumen. Ich gucke mir die Ausstellung nächsten Donnerstag an. Da habe ich mehr von. Sicher würde ich heute so einige Leutchen treffen, die ich mag, aber mir ist nicht so sehr nach Unterhaltung. 

Suka und ich werden es uns zu Hause gemütlich machen. Das können wir gut. Sie hat schon mal damit angefangen. 

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.

Besuch und Zukunftsperspektiven

Ach war das schön Tatee zu sehen. Seit ihrem letzten Besuch ist schon wieder ein halbes Jahr verstrichen und auch wenn wir regelmäßig mailen, ist es halt doch etwas anderes, einmal wieder richtig zu ratschen. Besonders zur Zeit. Tatee hatte ein noch schlimmeres Jahr als ich. Erst starb ihr Vater, kaum einen Monat später ihr Mann und einen weiteren Monat darauf ihr Schwiegervater. Sie musste ihr Leben von Grund auf neu sortieren. Das hat sie wunderbar hinbekommen und ich denke es ist auf einem guten Weg.

Ihr Besuch hatte aber noch einen schönen Aspekt, sie hat mir die Karten gelegt. T. ist eine sehr gute Kartendeuterin, wie sollte es auch anders sein. Sie hat es schließlich bei mir gelernt. Ich habe dann auch noch ein kurzes Reading für sie gemacht, dann wurde sie von ihrem Bruder abgeholt und nun wird sie in den nächsten 14 Tagen ihre Schwester besuchen, zwei Wildniskurse mitmachen und hoffentlich noch einmal hier reinschauen. Ansonsten eben nächstes Jahr. 

Nachdem sie sich auf den Weg gemacht hat, hatte ich es ein wenig schwer mich auf das Schreiben zu konzentrieren, habe aber doch noch mein Tagespensum geschafft. Es geht also gut voran. Nun aber Abendessen und dann um 21:00 Tea with a Druid.

Das ist die letzte Sendung.