Reisevorbereitungen

Das Foto hat zwar nichts mit dem Titel zu tun, aber egal. Hier sieht es aus, als wenn wir ausziehen. Was sich immer alles ansammelt, was zu den Kindern soll. Einmal möchte ich nur mit meiner Kameratasche nach Hamburg fahren. Überhaupt immer eine merkwürdige Sache. Ich freue mich so sehr auf die Kinder, aber ich bin jetzt schon genervt von der Bahnfahrt, besser gesagt von dem Gewusel auf den Bahnhöfen und immer schön die Uhr im Blick zu haben, damit man die entsprechenden Züge erwischt. Sicher mit dem Auto würde das, plus die Schlepperei, entfallen, dafür dann Stau, Baustellen usw. Reise ist doch arg überschätzt finde ich. Aber ich habe den Besuch schon so lange aufgeschoben und nun muss es mal sein. Das nächste Mal können die Gören hierher kommen.

Überhaupt zieht es mich sehr nach Innen. Seit einigen Tagen sage ich öfters Sachen wie, wenn wir in Hamburg waren und wenn ich mit der Zahnklinik durch bin, dann ziehe ich mich zurück, dann erst einmal keine Termine und keine Unruhe. Es ist auch einfach die Zeit. Ab Lughnasad ziehe ich mich noch mehr vom Außen zurück. Dieses Jahr wahrlich verdient. Denn ich habe einiges hinter mich gebracht. Arzttermine ohne Ende. Mich diversen Ängsten gestellt, mehrfach Ausflüge unternommen. Letzteres war natürlich schön.

Heute vor einem Jahr haben wir die Urne meines Schwagers in der Ostsee versenkt. Außerdem ist heute unser Jahrestag. Seit 14 Jahren sind Viktor und ich nun zusammen. Die schönsten Jahre meines Lebens.

6 Gedanken zu „Reisevorbereitungen

  1. Alles Gute zu Eurem Jahrestag – der ja ein wenig auch dadurch zu einem besonderen Tag wird, dass ihr heute auf Reisen geht.

    Dein Problem mit den Öffentlichen kann ich gut verstehen. Mir geht es auch immer so, wenn ich darauf angewiesen bin – und ich bin wirklich froh, dass das nur selten der Fall ist.
    Mich nervt alleine schon, dass ich da immer pünktlich sein muss, während Bahn oder Bus diese Kulturtechnik nicht für sich in Anspruch nehmen..

    1. Danke Dir. Bei mir kommt noch dazu, dass ich in Menschenmengen mich sehr unwohl fühle und Atemprobleme sowie Panik kriege. Für kurze Zeit kann es hinbekommen, aber wenn es zu eng und unübersichtlich wird, dann klappt das nicht. Der Hauptbahnhof ist für mich da ein Alptraum, also der Hamburger

      1. Das ging mir eine Zeit lang auch mal so, damals, als ich noch tief in meinen trüben Gedanken steckte.
        Da bin ich teilweise lieber gelaufen, als den Bus zu benutzen,

        Bis sich die Notwendigkeit ergab, frisch verliebt zwischen Bielefeld und Hamburg zu pendeln.
        Da war das dann kein Thema mehr .
        Und heute ist es mir relativ egal, wie viele Menschen um mich herum sind, obwohl ich mich immer noch bemühe, am Rand der Menge zu bleiben.
        Das ist halt so ein Überbleibsel aus den nicht ganz so guten Zeiten.

  2. Ich bin auch kein Bahnfan…. und deshalb notorische Autofahrerin. Ich stehe fast lieber im Stau, als das ich Bahn fahre. Ich reise zwar gerne, aber lieber mit dem Auto. Ich wünsche Dir einen schönen Tag in Hamburg und möge das Schöne überwiegen, das den Streß etwas vergessen lässt. Sonnenschei habe ich jedenfalls bereit gestellt. Und es ist nicht so warm.

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