Ruhig vergnügt

Das sind so Zeiten, wie ich sie selten habe. Aber tatsächlich bin ich ruhig, vergnügt und lasse es mir einfach wohl sein. Die Erleichterung über die Verlagsaufgabe ist immer noch da, wozu auch beiträgt, dass sich die Autor*innen, alle sehr nett und verständnisvoll gezeigt haben. Auch Viktor wirkt deutlich gelöster. Das komische ist, dass sich ja nicht alle Probleme in Luft aufgelöst haben. Mein Abzess ist immer noch nicht richtig abgeheilt, die Mammographie steht noch aus und finanziell wird es wieder knapper werden. Aber was soll es, wir leben, wir haben zu essen und lieben uns noch immer.

Morgen wird Viktor zur Mai-Demo gehen und ich werde Besuch von Tatee bekommen, die nach dem Tod ihres Mannes für zwei Wochen zurück in Kiel ist, um hier den Nachlass ihres Vaters zu ordnen. Mittwoch muss ich dann zum Frauenarzt und Sonntag gehe ich wohl zum Silent Writing ins Café Godot. Normalerweise schreibe ich ja im stillen Kämmerlein, aber irgendwie habe ich einfach mal Lust, andere Schreiber*innen zu treffen und wenn es mehr ums Schreiben, denn ums Reden geht, um so besser.

Ach ja, Kommunalwahl ist am Sonntag auch noch in Kiel. Da müssen wir natürlich hin. Da wird auch über den Kieler Flughafen abgestimmt, den diese Stadt so nötig wie einen Söder hat.

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