Schneebilder gucken

Suka und ich gucken uns Schneebilder an. Das kühlt doch ein wenig ab. Die Arme leidet noch mehr als ich unter der Hitze. Meistens liegt sie auf den Fliesen und nicht einmal abends hat sie Lust auf eine längere Runde. Es kühlt ja auch nicht wirklich ab.

Viktor und ich sind heute morgen früh hoch. Wir wollten eigentlich einen Ausflug machen, haben den aber auf morgen verschoben, denn da soll das Wetter ja vernünftiger sein. Rote Grütze habe ich auch vorgekocht, damit wir morgen etwas zum Abendessen haben, wenn wir zurück sind. Eben habe ich auch noch gelesen, dass einige Geschäfte auf Grund der hohen Temperaturen keine Schokolade mehr verkaufen. Die Leiden nehmen kein Ende. Ich bin so verdrießlich und genervt, muss mir dauernd sagen, dass ich auf sehr hohem Niveau jammere. Schließlich ist mir nur zu warm, ich sitze in meiner Wohnung und nicht in einen Flüchtlingslager in Libyen oder in einem maroden Schlauchboot auf dem Mittelmeer, mit der Aussicht auf ein kühles, aber finales Bad. Und doch macht mir diese Hitze in vieler Hinsicht zu schaffen. Es wird erwartet, dass die Ernten dieses Jahr zu 50 % schlechter sein werden, als 2017. Das wird natürlich Preiserhöhungen nach sich ziehen und ich fürchte, dieser Sommer ist nur ein kleiner Vorgeschmack dessen, was uns zukünftig blüht.

Heute morgen habe ich mich zum Yoga aufgerafft. Drei Sonnengrüße, danach war ich fertig. Zur Zeit finde ich sogar blinzeln zu anstrengend. Aber ich kann ja auch nicht einrosten, das meine ich sowohl körperlich, wie auch geistig. Also schreibe ich regelmäßig und stur weiter. Auch wenn in meiner Tore-Welt gerade Sommer ist, die Temperaturen dort halte ich moderat.

So, nun werde ich mir einen Pfefferminztee machen. Mein Lieblingsgetränk dieser Tage.

 

 

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