Sonntag und es ist noch immer gut.

‚Schreiben macht glücklich‘, schrieb Milena Moser heute, als Kommentar auf einen Facebookpost von mir. Recht hat sie. Bei mir ist es so. Wenn ich richtig im Schreiben versinken kann, dann geht es mir gut, wenn ich nicht zum Schreiben komme, aus welchen Gründen auch immer, fühle ich mich immer ein wenig verloren. Vieles was ich nicht aussprechen kann, weil es einfach zu weh tun würde oder weil ich es so wage in mir herumschwabbelt, nicht ganz greifbar ist, kann ich schreiben. Es ist mir wahrlich erstaunlich, was alles so in die Tastatur drängt, wenn man es einfach fließen lässt und wie befreiend es ist, nicht daran zu denken, was letztlich aus dem Text wird. Das wird sich dann schon irgendwann zeigen.

Heute habe ich wieder mein NaNoWriMo Kontingent erfüllt, bin mit Viktor und Suka spazieren gegangen und habe den Herbstsonntag genossen. Außerdem habe ich, in Anbetracht der Tatsache dass es kälter und kälter wird, meine Winterschuhe und meine Lederkameratasche mit Lederfett bearbeitet. Auch interessant, wie leicht mir dieser Krempel zur Zeit von der Hand geht. Da Schreiben, Haushalt und an die Luft gehen, anscheinend sehr gut unter einen Hut gehen, habe ich eine Ausrede weniger, wenn ich wieder einmal meine mich drücken zu müssen

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