Unterwegs

Da wir heute einiges vor hatten ging es früh hoch. Vor dem Frühstück noch schnell ein wenig fotografieren, dann Rechner an. Halleluja Monitor kaputt. Der hat sich nun wirklich verabschiedet. Aber nicht verdrießen lassen, wir hatten noch einen in Reserve, der ist nicht besonders, aber bis ich einen neuen kaufen kann wird er gehen.

Nach dem Frühstück ging es in die Cannabissprechstunde, die diesmal ausgeprochen gut besucht war und sehr interessant. Danach sind wir in die Ausstellungen der Stadtgalerie gegangen. Die Fotoausstellung war so lala, aber ein sehr feiner Kurzfilm darüber, wie mit Modellen Illusionen erzeugt werden. Die parallellaufende Ausstellung Kieler Künstler während der Weimarer Republik und der Nazizeit wieder, war sehr gut.

Nun wird es Zeit den Feierabend einzuläuten und sich ums Abendessen zu kümmern. Es gibt eine Spätzlepfanne mit Rosenkohl und Walnüssen.

Möbelpflege

Nach einigem Hin und Her haben wir uns dazu entschieden, die Terrassenbank doch nicht über den Winter draußen zu lassen. Also mal wieder ein wenig umbauen und dann Holzpflege betreiben. Dazu habe ich mir Leinöl abgefüllt und mit einigen Tropfen Lavendelöl gemischt. Die Mischung wurde gründlich in das Holz der Bank eingearbeitet. Wie immer war ich viel zu großzügig und hatte noch reichlich Öl über, so kamen auch gleich alle anderen Holzmöbel zu einem Wellnesstag.

Die Zeichen stehen wirklich auf Winter und einigeln. Eigentlich wollten wir heute in die Stadtgalerie und uns die aktuelle Ausstellung ansehen, dabei haben wir übersehen, dass dort heute geschlossen ist. Also machen wir das morgen, gleich nach der Cannabissprechstunde. Heute habe ich statt dessen Hundefutter gekocht und Viktor hat sich weiter dem Ausmisten seiner Wohnung gewidmet. So ist der Tag schnell vergangen und nun ist es schon wieder fast Abend. Also Zeit den gemütlichen Teil einzuläuten. Habt es ebenfalls schön und lasst es euch wohlsein.

Herbstlig Oktobrig

Heute haben wir es gemütlich. Nach dem Frühstück haben wir uns zu einem feinem Spaziergang aufgemacht. Mit Rücksicht darauf, dass ich noch nicht wieder ganz fit bin, haben wir es bei einer kleinen Runde gelassen. Für solche Spaziergänge bietet sich der Schützenpark an, der nur ungefähr 5 Gehminuten von uns entfernt ist.

Die Wasservögel waren noch bei ihrem Frühstück oder was auch immer. Die sind ja dauernd hungrig und sowie sich jemand mit einer Tüte nähert, wird zur heißen Schlacht am nassen Büffet geblasen. Da es genug Leute gibt, die die Tierchen füttern, profitieren wir von Fotomotiven.

Die Krähe suchte eher abseits und für sich alleine nach Futter und wurde auch fündig. Die Möwen machen sich gerne in der Luft ihren Brocken streitig und so fällt genug für die Geduldigen abseits des Gewusels ab.

Es war eine sehr schöne Runde und nun werde ich mal stricken gehen, dazu ein wenig Hörbuch und zum Abendbrot hausgemachte Spätzle mit Gemüsefrikassee. Es ist also ein guter Tag. Wünsche ich allen die hier lesen auch.

Ach ja, ich habe Eine Frau bei 1000° ausgelesen. Hier geht es zur Rezension:

Altes Gestell, neue Gläser

Nun sehe ich wieder klar in die Welt. Die neue Brille ist fertig. Optiker Loch arbeitet halt gut, schnell und präzise. Ein schönes Gefühl nun nicht mehr dauernd die Brillen wechseln zu müssen. Also draußen, drinnen muss ich immer noch zwischen Arbeitsplatz und der neuen wechseln, aber das ist okay. Nervig ist es unterwegs, wenn es heißt Sonnenbrille ab, Lesebrille auf, Lesebrille ab … wo hab ich noch mal die Sonnenbrille? Sehe gerade, dass meine Haare sehr kurz geraten sind. Sehe aus wie Onkel Fester von der Addams Family.

Ansonsten ist es ein ganz normaler Samstag. Ich habe die Bude ein wenig aufgräumt, staubgesaugt, Betten überzogen und wollte gerade die Küche wischen, als Viktor mich daran erinnerte, dass ich noch krank bin und mich ausruhen soll. Irgendwie war mir das in meinem Eifer ein wenig untergegangen. Dabei hat er recht, Schnupfen, Husten alles noch da und nur, weil ich mich nicht mehr so müde fühle, muss ich ja nicht gleich wieder so maßlos übertreiben.

Also ist jetzt Feierabend. Vielleicht ein wenig Stricken und ein Stück Kuchen. Das hört sich nach genau der richtigen Diät an.

Wer krank ist soll Kuchen essen

Der Mond nimmt ab und damit mir nicht aus Versehen dasselbe passiert, habe ich einen Kuchen gebacken. Eine liebe Freundin hat uns Äpfel mitgebracht und Viktor plant heute Nachmittag eine weitere Runde Apfelmus einzukochen. Das solle er auch gerne tun, ich habe mir allerdings einige Äpfel unter den Nagel gerissen und einen Apfel-Nussstreuselkuchen kreiert. Der ist jetzt im Ofen. Da ich schon einmal in der Küche war, habe ich auch gleich noch für das geplante Gemüsefrikassee eine weiße Sauce gebaut.

Die Aktivitäten lassen also zum einen darauf schließen, dass es mir besser geht und zum anderen, es ist gerade einmal 09:50, dass wir früh hoch sind. Richtig, Viktor hat einen Termin in der Zahnklinik und daher mussten wir heute mit Wecker aufstehen und ich habe die Gunst der frühen Stunde genutzt. Sowie der Kuchen gar ist, werde ich mich allerdings noch ein wenig hinlegen. So richtig fit bin ich noch nicht wieder, aber halt deutlich besser.

Bild vom Kuchen folgt. Der ist wie gesagt noch im Ofen und im Werden. Habt einen schönen Freitag.

Besserung in Sicht

Es geht mir deutlich besser, noch nicht so gut, dass ich wieder voll da einsatzfähig bin, aber zum Träumen reicht es schon mal. Vor der Tür gewesen bin ich auch. Wenigstens eine kleine Runde um die Block habe ich geschafft, dass muss erst einmal reichen.

Zu größeren Touren lädt das Wetter auch nicht ein. Eigentlich wollten Jenni und Melinda diese Woche kommen und ich war schon traurig absagen zu müssen, doch nun mussten die beiden absagen, weil sie ihrerseits erkältet sind. Kranke Familie halt. Selena ist noch in den Reiterferien und kommt morgen wieder. Ich hab die Kinder ewig nicht gesehen und schaffe es auch die nächste Zeit nicht nach Hamburg. Jenni hat aber angekündigt, dass sie demnächst alle drei nach Kiel kommen.

Ansonsten ist alles im Lot. „Eine Frau von 1000°“ (für mehr Info auf das Bild in der Seitenleiste klicken) habe ich bald durch. So weit ich bis jetzt sagen kann, ein tolles Leseerlebnis. Da schreibe ich ausführlicher zu, wenn ich es aus habe. Nun erst einmal eine kleine Mittagsstunde.

Der 3. Tag

Eigentlich sollte es langsam besser gehen. Ist aber nicht so, genau genommen geht es einfach anders schlecht und zwar der Art, dass die Nase nicht mehr so sehr läuft, dafür die Bronchien rasseln und ich huste. Dass ich zwar kein Fieber mehr habe, dafür aber Kopfschmerzen und total lichtempfindlich bin. Alles wirkt so grell und lange lesen kann ich auch nicht.

Also dödel ich so vor mich hin und gucke dem Weihnachtskaktus beim blühen zu. Das macht er ja auch ganz wundervoll. Es sind zwar nur zwei Blüten, aber immerhin.

Ich hoffe wirklich, dass ich bald wieder besser drauf bin. Viktor meint, ich kann so schlecht krank sein, weil ich es so selten bin. Ich behaupte zwar regelmäßig, dass ich eine Erkältung kriege, dann gehe ich zu Bett, schlafe lange und schon ist es wieder gut. Wenn es mich denn mal erwischt … nun ja, es ist nicht schön.

Heute werde ich mal ein wenig länger aufbleiben und auch wieder normal essen. Die letzten beiden Tage habe ich mich fast ausschließlich mit Obst vollgestopft, aber so langsam soll es mal wieder warmes geben. Hühnersuppe ist preislich nicht drin, also Kartoffelmus und Spiegelei. Jedenfalls etwas das gut flutscht.

Bis morgen …

Der Weihnachtskaktus blüht

… ich bin erkältet, heiße Zitrone steht auf dem Stövchen und ich mochte gestern nicht essen … nicht einmal Schokolade. Nur ein paar Weintrauben gab es zum Abendessen. Ihr seht also die Lage ist ernst, aber auch nicht verzweifelt. Der blühende Weihnachtskaktus gibt Hoffnung und erfreut das Auge, so oft es auf ihn fällt.

Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, was diese Jammerei soll. Es geht mir nicht besonders gut, sicher. Da ich selten wirklich richtig erkältet bin, empfinde ich solche Attacken irgendwie als persönlichen Affront. Dabei ist alles soweit gut. Viktor versorgt mich vorbildlich, Suka passt auf, dass ich nicht aus dem Bett falle, ich habe heiße Zitrone, Taschentücher, Bücher und Hörbücher und schniefe. Also alles nicht so schlimm. Nicht zu vergessen, dass der Weihnachtskaktus blüht. Dass ich keinen Appetit habe, ist auch kein Grund zur Sorge, habe ja genug Reserven. Außerdem kommt der so langsam wieder. Allerdings nur auf Obst, Nüsse und Saft. Wird auch nichts schaden. Ich habe noch einen Granatapfel und eine Mango, mal ganz abgesehen von den Weintrauben, Äpfeln und Birnen. Also gibt es heute Obstsalat.

Jetzt werde ich mich aber erst einmal meiner Gesundung widmen. Habt es fein.

Geständnis

Es muss einfach raus. Ich bin eine entsetzliche Jammerläppin. Heute Morgen bin ich mit laufender Nase, schmerzendem Hals und Kopf, sowie Husten und Fieber aufgewacht. Doch statt mich nun auf einen Tag im Bett zu freuen, mit heißer Zitrone, Hörbuch, Buch und Strickzeug, jammere ich meinem armen Mann die Ohren voll, dass es mir so schlecht geht, dass ich wieder nichts geschafft kriege, weil ich krank bin und und und.

Still leiden scheint wirklich nicht mein Ding zu sein. Dabei war gestern Abend noch alles gut, wir haben das neue Erwin-Pelzig Programm in der 3-Sat Mediathek geguckt, ich habe das Karin Fossum Buch ausgelesen und das neue angefangen, alles bestens und nun das. Nee, so etwas aber auch. Das war es erst einmal von mir. Ich gehe jetzt woanders jammern. Ach ja, zur Rezension von „Die Stille bringt den Tod“ von Karin Fossum geht es hier:

Briefeschreiben

Suka und ich haben eine schöne Morgenrunde durch die Moorteichwiese gemacht. Wir sind sogar vom Regen verschont geblieben, was natürlich fein ist. Es ist noch relativ warm, aber eben auch recht feucht, darum habe ich wieder zu Hause den Ofen angeheizt.

In den wenigen Tagen, die ich nicht in der Moorteichwiese war, hat sich das Laub deutlich verfärbt und sieht sehr schön aus. Heute Morgen bin ich ganz bewusst nur, mit der kleinen Kamera los, weil ich ein wenig nachdenken wollte. Ich denke über Veränderungen nach, nichts Großes, aber eben doch so einiges, dass mir mehr entspricht. Dass ich mehr vor die Tür gehe und lange Spaziergänge mache, tut mir sehr gut und ist bereits wieder zu einer lieben Gewohnheit geworden. Die Veränderungen sind eher der Natur, dass ich mehr Gleichgewicht brauche. Zum Beispiel Facebook, entweder bin ich total dagegen und will sofort und auf der Stelle raus, um dann einen Tag später, alles rückgängig zu machen. Das hat denn zur Folge, dass ich mir ein Hörbuch anmache, irgendwann am Abend und Candy Crush spiele. Dabei ist das nun wirklich nicht gut, für meine Augen. Also werde ich versuchen meine Rechnerzeiten einzuschränken. Morgens bis frühen Nachmittag bin ich im Netz unterwegs, danach ist erst einmal Feierabend. Es gibt genug offline zu tun. Zum Beispiel will ich heute meinen Enkelinnen einen Brief malen und schreiben und dann ein neues Buch anfangen.

Eine Frau bei 1000° von Hallgrímur Helgason, ist mir am Freitag in der Bücherei vor die Füße gefallen und schon das Zitat, das dem Klappentext vorangestellt ist, machte klar, das Buch will ich lesen.

Ich lebe allein in einer Garage, zusammen mit einem Laptop und einer alten Handgranate. Wir haben es wahnsinnig gemütlich.

Eine Frau bei 1000° von Hallgrímur Helgason

Wer mehr über das Buch wissen möchte, einfach auf das Bild in der Seitenleiste klicken.

Ich wünsche allen einen schönen Sonntag.