• Einfach mal so,  Witchcraft

    Freitag und das Wochenende

    Eine äußerst anstrengende Woche nähert sich dem Ende. Allerdings steht erst einmal noch ein anstrengendes Wochenende an. Auch wenn es sich so anhört, als wäre es eine furchtbare Woche gewesen … nee, war es nicht. Also nicht nur. Es waren schöne Termine dazwischen, so wie gestern, da kam eine langjährige Freundin zu einer Tarotberatung. Einige Zeit war es in Sachen Tarot eher ruhig, aber es ist ja nie so ganz weg und das wird es auch nie sein. Es begleitet mich seit meinem 18. Lebensjahr und war mir immer Ratgeber, Trost, Begleitung durch alles was das Leben so bringt.

    Druid Dubh nennen die Druiden die Amsel. Schwarzer Druide. Ich mag sie so sehr. Dieser hier hat noch Wasserperlen auf dem Gefieder, da er gerade ein Bad im Springbrunnen genommen hat. Wenn ich morgens auf der Terrasse sitze, ist es ein zwitschern und trillieren und dann sitze ich da und lausche der Sinfonie.

    Heute ist aber nicht viel mit Terrasse, Freunde ziehen um und Viktor und ich helfen. Er schleppen und ich die Helfer mit Atzung versorgen.

    Habt ein schönes Wochenende.

  • Einfach mal so,  Roman

    1 Stunde reich

    Heute war Geld auf dem Konto und wie immer, wenn dies der Fall ist, gehen wir einkaufen. Und ja, wir kaufen auf Vorrat, was aber eher damit zu tun hat, dass wir nicht dauernd loswollen, außer für die frischen Sachen. Ca. 1 Stunde haben wir alles in allem gebraucht, dann standen wir an der Kasse und hatten eigentlich so gar nicht das Gefühl mehr als sonst gekauft zu haben. Hatten wir auch nicht, es ist ja mehr oder weniger immer das Gleiche, was in den Korb wandert. Der einzige Unterschied: Diesmal war der gesamtbetrag um 30,00 € höher, als sonst. Schon bedenklich. Jedenfalls ein Loch in der Haushaltskasse, dass wir nun irgendwie ausgleichen müssen. Vielleicht sollte ich aufhören Bücher zu kaufen … obwohl, heute kam eines.

    Ich lese ja noch immer Ketil Bjørnstad „Die Welt, die meine war – die 80ziger Jahre“ und stoße dabei immer wieder auf Bücher von ihm, die ich noch nicht kenne. Das sind halt so Lücken, die gefüllt werden müssen.

  • Einfach mal so

    Eine Woche voller Termine

    Dabei waren es am Montag nur zwei Termine! Wie es aussieht vermehren sie sich allerdings stündlich. Bis auf Sonntag ist diese Woche dauernd irgendwas los. Das gefällt mir nun nicht wirklich, doch solche Zeiten gibt es immer. Ich habe schon abgeklärt, dass ich die nächste Woche keine Termine außen habe.

    Vor allem aber, habe ich mir die Vormittage auch diese Woche reserviert. Wann immer das Wetter mitspielt sitze ich bis nach dem Frühstück auf der Terrasse und lese oder stricke.

    Fast täglich verändert sich etwas im Garten und muss fotografiert werden. Jedenfalls solange meine Fuji noch mitspielt. So langsam macht sie die Grätsche. Ich gestehe, dass ich sie vermissen werde. Doch eine neue ist einfach nicht drin und auch sicher nicht so wichtig. Zur Zeit stehen andere, wichtigere Ausgaben ins Haus.

  • Einfach mal so

    Neue Woche

    Schaun wir mal was diese Woche so bringt. Erst einmal kam ein Buch mit der Post, das mich sehr interessiert. Saruj – Stell dir vor, es gibt kein Geld von Bilbo Calvez.

    Es ist der erste Teil einer Trilogie. Ich bin sehr gespannt. Bilbo Calvez ist eine französische Künstlerin, die in Berlin lebt und nun einen Roman auf Deutsch geschrieben hat.

    Allerdings muss ich mit dem Lesen noch ein wenig warten, da ich immer noch Die Welt, die meine war – die 80ziger Jahre von Ketil Bjornstad lese. Das ist ja ein recht dicker Wälzer, aber extrem gut. Wenn ich durch bin schreibe ich ausführlich dazu.

    Zwischen Lesen, Stricken und mit dem Rechner kämpfen, freue ich mich am Garten und an den Farben und Formen, die sich nun fast täglich verändern. Das tut gut und lenkt vom Wahnsinn der Welt ab.

    Was steht ansonsten an? Immer noch die Piraten Anthologie. Zum Wochenende soll nun wirklich die letzte Geschichte kommen und dann geht es ans Basteln.

    Ich wünsche alle eine schöne Woche mit viel Sonne.

  • Einfach mal so

    Sonntag

    In Anbetracht dessen, was so in der Welt vorgeht, ist es herrlich ruhig hier. Obwohl mir bewusst ist, dass es eine trügerische Ruhe ist, versuche ich das hier und jetzt zu genießen. Das fällt nicht immer leicht, doch ich versuche mich an dem zu freuen, was gut und schön ist. Im Grunde das, was ich schon mein ganzes Leben lang versuche. Ein Gleichgewicht zu finden, immer in dem Bewusstsein, dass es ein fragiles ist. Das gute Laune und Zuversicht heute, morgen von Weltschmerz und Verzweifelung abgelöst werden können.

    Jeden Tag versuche ich spazieren zu gehen. Auch wenn es, wie heute, nur eine kleine Runde um den Block wird, ist es gut für die Allgemeinverfassung.

    Heute habe ich denn auch noch meine Zimmerpflanzen umgetopft und auf die Terrasse gebracht. Da ich Souterrain wohne, freuen die sich über mehr Licht und direkte Sonne. Im Grunde ist es eine Win Win Situation, jetzt habe ich auf den Fensterbrettern wieder Platz für Bücher, die stapeln sich nämlich schon wieder überall.

    So, nun werde ich mal kochen gehen und dann ist Feierabend für heute.

  • Einfach mal so

    Sonnenfreude

    Es ist so schön draußen. Wir sind fast den ganzen Tag auf der Terrasse oder spazieren gewesen. Es ist der erste Tag, an dem ich den Ofen nicht anwerfe und die Terrassentür offensteht. Das tut schon mal sehr gut.

    Meine kreativen Ausbrüche beschränken sich zur Zeit aufs Stricken. Ist ja auch was und man kann so wunderbar dabei nachdenken.

    Unsere heutige Runde ging durch den Schrevenpark. Dort blüht es und die Viecher sind am Brüten. Meine Stimmung hat sich jedenfalls deutlich verbessert, obwohl es mir sonst gesundheitlich eher mau geht. Doch ich versuche in Bewegung zu bleiben und einfach mal zu genießen was möglich ist.

    Einen schönen Sonntag wünsche ich.

  • Krimi,  Roman,  Uncategorized

    Die andere Mrs. Walker von Mary Paulson-Ellis

    Margaret Penny ist 47, als sie mit einem geklauten Mantel, einer Flasche Rum und einem Coronations Penny in der Tasche, vor der Edinburgher Haustür ihrer Mutter steht. Der Rum hilft ihr um über die Schwelle zu kommen, denn Alkohol ist fürs erste so ziemlich das einzige, was die beiden Frauen gemeinsam haben. Margaret ist finanziell am Ende und hat persönliche Gründe London zu verlassen. Sie macht sich auf die Suche nach Arbeit und findet eine Anstellung im Amt für Verlorengegangene. Ihr erster Fall: Mrs. Walker, ca. 85, die abgemagert tot in ihrem Zimmer aufgefunden wurde. Margaret soll nun die Geschichte dieser Frau aufdecken, einen Vornamen und eventuelle Familie finden, damit die Dame beerdigt werden kann. Der Nachlass, mit dem die Suche beginnt, ist eher mager: Ein verschüttetes Glas Whisky, eine gammelige Mandarine, eine Paranuss und ein smaragdgrünes Kleid.

    Die andere Mrs. Walker ist der Debütroman von Mary Paulson-Ellis. 2016 ist er erschienen. Der Haupthandlungsstrang ist 2010 – 2011 angelegt, doch die Autorin lässt auch die Vergangenheit der Walkers und Pennys entstehen. In Rückblenden erzählt sie von Kindern die sterben, von Vätern die verschwinden, von Müttern die im Irrenhaus landen, von Abtreibungen, Pädophilie, Prostitution, betrügerischen Anwälten, Kriegstraumata und Alkoholismus. Vom verzweifelten Versuch vor dem all dem die Fassade der Wohlanständigkeit aufrechtzuerhalten und wie Gegenwart und Vergangenheit miteinander verknüpft sind. Trotz der dunklen Themen, liest es sich nicht bedrückend, da es der Geschichten, besser gesagt den Geschichten, nicht an Humor mangelt, wenn einem auch an manchen Stellen, das Lachen im Hals stecken bleibt.

    Übersetzerin: Kathrin Bielfeldt

  • Einfach mal so

    Unterwegs und zu Hause

    Das waren mal schöne Tage. Am Ostersonntag waren wir unterwegs, wir haben uns das Zirkuswagenhotel Bokel -Ulliwood angesehen und waren dort spazieren. Es ist ein herrlicher Ort zwischen dem und der Zirkuswagensiedlung Bokler Mühle ein Stück Land liegt, dass gerade renaturiert wird. Wir waren mit Freunden dort.

    Der Sonntag war denn eher ruhig. Abgesehen davon, dass ich Brotgebacken und Tomatensauce in großer Menge vorgekocht habe. Woran sich schon erkennen lässt, dass es mit dem Fasten wieder einmal nicht geklappt hat. Dafür aber immerhin mit weniger essen und viel Bewegung. Ist ja auch was.

    Heute habe ich ein wenig im Garten gepuzzelt und mich an den Farben und dem Werden gefreut. Tatsächlich habe ich es geschafft nicht an irgendeinem der aktuellen Projekte zu arbeiten. Sondern gemütlich vor mich hinzupuzzeln. Das hat so gut getan, dass es mir schwerfallen wird, ab morgen wieder in den Alltag zu gehen.

    Zu Bokel und dem Wohnen im Zirkuswagen gibt es auf Youtube einen Film:

  • Einfach mal so

    Immer noch kalt

    Es ist noch immer ziemlich kalt. Grizzelig ist es auch. Trotzdem wollte ich mir mal den Kopf auslüften und bin ein wenig vor die Tür. Gestern ist es spät geworden, weil Die andere Mrs. Walker (siehe Seitenleiste) ein Buch ist das wachhält. Dreiviertel habe ich es durch und die nächsten Bücher liegen schon bereits. Dazu aber später mehr.

    Nach der Osteopathie Behandlung gestern, geht es mir recht gut. Das erste Mal seit langem habe ich durchgeschlafen, war morgens fit genug um Yoga zu machen und einen Spaziergang habe ich auch schon gemacht. Nun wird es Zeit das Strickzeug rauszuholen und den Winterpulli machen.

    Alles Liebe

  • Einfach mal so

    Draußen sitzen

    Heute habe ich fast den ganzen Tag draußen verbracht. Es war endlich einmal richtig schön und warm. Tagebuch schreiben, frühstücken, lesen und E-Mails beantworten, alles draußen. Zwischendrin immer wieder mal ein Foto von den Vögeln. Meise, Amsel und Tauben habe ich erwischt. Buchfink und Zaunkönig waren zu schnell für mich … der Zitronenfalter auch.

    Viktor und ich sind unser Wochenende am Planen. Wir wollen Fasten! Ich versuche es einfach noch mal, auch wenn die vorherigen Versuche nicht wirklich erfolgreich waren. Doch es geht mir ja seit einiger Zeit nicht wirklich gut und ich habe das Gefühl entlasten zu müssen. Morgen bekomme ich auch noch eine Osteopathie Behandlung wegen meiner dauernden Kopfschmerzen. Also steht die Gesundwerdung im Mittelpunkt der Ostertage. Irgendwie auch erleichternd, nicht über einen Einkauf nachdenken zu müssen.

    Die Tauben scheinen arg verzweifelt oder sie lieben die Herausforderung, jedenfalls sind sie dauernd auf dabei die Meisenknödel zu plündern und verbiegen sich da schon recht ordentlich. So nun werde ich mir mein Strickzeug schnappen und es mir mit einem Hörbuch gemütlich machen.

    Alles Liebe