• Bücher,  Daily Musings

    Herbstspinnereien

    Obwohl ich wahrlich genug Arbeit habe, wollte ich doch das gute Wetter nutzen und eine schöne Runde spazierengehen. Das war auch eine gute Entscheidung, denn es sieht nicht so aus, als wenn es noch lange anhalten wird. Jedenfalls habe ich meine Dosis frische Luft abbekommen, habe ein wenig fotografiert und nun einen klaren Kopf, um mich meinen herbstlichen Spinnereien hinzugeben.

    Die Krähen haben sich zum Familienbad in der Pfütze getroffen. Es ist immer ein Spaß sie zu beobachten. Leider hatte ich gerade die Kamera aus, als sich die Enten vom nahegelegenen Teich dazugesellten.

    Wieder zu Hause gab es Post zum drüber freuen. Zwei Bücher, über die ich demnächst schreiben werde.

    So, nun will ich mal an die Feinheiten für den Vortrag gehen.

    Alles Liebe und eine schöne Woche.

  • Daily Musings,  Schreiben

    Von rauen Nächten …

    Mit dem Raunachtsbuch ist es ja nichts geworden. Warum auch immer. Mittendrin kam es mir so nutzlos vor, da ich halt merkte, dass ich um ein wirklich originelles Buch zum Thema zu schreiben, sehr viel über meinen persönlichen Weg sagen müsste und das ist halt nicht so interessant. Auch hat sich für mich da einiges verschoben, so fangen die Raunächte für mich nicht erst zur Wintersonnenwende an, sondern zu Samhain und dauern bis zur Wintersonnenwende. Jedenfalls wird es dieses Jahr so sein. Schön ist, dass es mir gelungen ist, anhand des Materials, einen kleinen Vortrag fertig zu bekommen. Den halte ich nun also am 28.10.2021 in der Geschäftsstelle des NZN. Hier geht es zur Ankündigung: https://www.naturheilverein-kiel.de/?p=465

    Das wird denn auch mein erster und gleichzeitig letzter öffentlicher Vortrag im alten Jahr sein. Danach geht es wieder nach Innen und hoffentlich auch ans Schreiben. Das ist durch die Technikbasteleien und noch so allerlei Ungemach arg in den Hintergrund geraten. Aber so ist es nun mal.

    Im November geht dann auch die Geburtstagsrallye los. Meine Enkelinnen, meine Tochter und zwei meiner Freundinnen, alles Novemberkinder. Ich bin dann im Dezember dran.

    Habt einen schönen Restsonntag.

  • Daily Musings

    Herbst auf dem Südfriedhof

    Der Stadtteil in dem ich wohne heißt nach dem dort gelegenen Friedhof und jener ist einer meiner liebsten Orte zum Spazierendenken. Friedhöfe haben mich schon immer angezogen und dieser ist für mich ein besonderer Ort, obwohl ich dort nicht zur letzten Ruhe kommen möchte. Für mich wird es in die Ostsee gehen. Der Gedanke nach meinem Ableben praktisch eine feste Adresse zu haben, hat etwas zu tiefst verstörendes für mich. Obwohl ich wohl davon ausgehen kann, dass das nach meinem Tod keine Rolle mehr spielt, was mit meinem Körper wird. Doch der Gedanke mich im Meer aufzulösen hat für mich etwas sehr Schönes.

    Ich glaube was micht so besonders anzieht ist dies Wandeln zwischen Tod und Leben. In der Erde die Toten und in den Bäumen und Büschen wimmelt es von Vögeln, Eichhörnchen und was sonst noch alles. Es huscht, raschelt und zwitschert, dass es eine Freude ist, ab und an stehen zu bleiben, einfach mal die Augen zu schließen und zu lauschen.

    Faszinierend finde ich auch, dass ich immer wieder Neues entdecke, gerade denn, wenn ich denke, nun habe ich wirklich jede Grabfigur gesehen und die meisten auch fotografiert. Doch weit gefehlt, da nimmt man ganz in Gedanken eine Abzweigung und ist auf einmal in noch einem Gang und steht vor einem Engel oder einer Skulptur, die man noch nie gesehen hat. Irgendwie ein magischer Ort.

    Aber er hat auch einen praktischen Nutzen, wenn mir keine Namen für meine Figuren einfallen, gehe ich Grabsteine lesen.

  • Bücher,  Rezensionen

    Magie des Lesens von Annemarie Stoltenberg

    Magie des Lesens – Die schönsten Geschichten über die Liebe zum Buch von Annemarie Stoltenberg, illustriert von Tanja Kischel.

    Annemarie Stoltenberg hat in diesem Buch, wie der Titel es bereits nahelegt, Texte von verschiedenen AutorInnen gesammelt, in denen es um die Liebe, ja die Magie, des Lesens geht. Wie wurden sie angefixt? Welches Buch hat ihnen das erste Mal ein Portal in eine andere Welt eröffnet? J. W. Goethe ist genau so mit von der Partie, wie Urs Widmer und Günter de Brun. In Ingvar Amnjörnsens Beitrag, äußert sich seine wohl bekanntes Romanfigur, Elling, zur Bildungsinitiative. Heinreich Heine schreibt, wie er mit Don Quichotte auf Abenteuer ging und die Herausgeberin erklärt das die eigentliche Vermählung Liebender nicht auf dem Standesamt stattfindet, sondern mit dem Einsortieren eines gemeinsamen Bücherregals.

    Jede Beitrag für sich genommen ist schon ein Schatz und wird von einer kurzen Einführung zum Autor, zur Autorin, seitens der Herausgeberin eingeleitet … und dann beginnt man zu lesen und erfährt, dass man bei weitem nicht die einzige war, die nachts unter der Bettdecke gelesen hat, weil das Buch einfach zu spannend war, um bis zum nächsten Abend zu warten. Oh ja, es lassen sich so einige Ähnlichkeiten entdecken und gerade das Auslösen dieser macht das Lesen dieses Buches zu einem besonderen Erlebnis, das durch Tanja Kischels Illustrationen noch einmal gewinnt.

  • Daily Musings

    Frische Luft

    Vom Sturm haben wir hier in Kiel nicht viel abbekommen. Es gibt ab und an ordentlich Wind und Regen, aber zwischendrin ist es trocken und so gar richtig schön zum Spazierengehen. Das habe ich dann auch gestern und heute gemacht und endich auch einmal wieder ein wenig fotografiert.

    Frische Lust soll ja gesund sein. Auch wenn man sich dieser Tage nicht mehr sicher sein kann, ob das immer noch gilt. Immerhin hat man mir auch 62 Jahre lang errzählt, dass ich mit gesunder, vitaminreicher Kost, Bewegung an besagter frischer Luft und moderatem Gebrauch von Genussmitteln mein Immunsystem stärke, welches mich wiederrum vor Krankheiten schützt oder, wenn doch mal eine durchkommt, einen milden Verlauf gewährleistet, dann kam das Ding mit C und plötzlich heißt es: Alles Quatsch, nur die Impfung schützt, das Immunsystem wird stark überschätzt. Daher bin ich mir nicht sicher, ob frische Luft nun noch als gesund oder schon als überbewertet gilt. Ich erwarte also mit Spannung, was da noch zu Tage kommt.

  • Daily Musings

    Zurück auf die Matte

    Die letzten Monate bin ich ein wenig aus der Balance gekommen. Depressionen, Schlafstörungen und diverse Auseinandersetzung mit dem Amt der Ämter haben zu einer gewissen Antriebslosigkeit geführt. Dazu kam noch das Gefühl, zwischen allen Stühlen zu sitzen. Soviel zu wollen und nicht die Energie zu haben, auch nur einen Bruchteil zu erreichen, was wiederum zu Gefühlen der Nutzlosigkeit und Depressionen führte. So konnte es jedenfalls nicht weitergehen. Also habe ich gestern beschlossen, dass es nun zurück auf die Matte geht.

    Heute Morgen habe mich also ziemlich knurrig in meine Yogasachen geworfen und mich auf die Matte begeben. Was soll ich sagen, es hat gut getan und ich werde es beibehalten, auch wenn es mir schwer fällt.

    Diese Jahr hat mich arg gebeutelt. Es hat mich an meine Grenzen gebracht und zwar in vielen Bereichen. So habe ich gemerkt, dass ich bei weitem mehr gemocht werden will, als ich dachte. Die für mich überraschendste Erkenntnis dürfte allerdings sein, dass ich das Außen brauche. Wie ich auf diese Erkenntnisse reagiere kann ich noch nicht sagen. Aus Erfahrung weiß ich ja zu gut, dass zuviel auf einmal zu verändern, keinen Zweck hat. Also lasse ich es ruhig angehen und denke noch mal in Ruhe nach, wie ich weitermache. Eines werde ich allerdings sofort angehen, es wird wieder regelmäßig yogiert und meditiert.

  • Daily Musings

    Montag – Zurück zur Normalität

    Es ging heute nochmal um Technik. Diesmal für den Naturheilverein. Vielleicht sollte ich das Schreiben aufgeben und eine Bastelstube aufmachen. Zwar weiß ich meistens nicht was ich mache, aber nun läuft erst einmal alles.

    Also kann es wieder losgehen mit der eigentlichen Arbeit. Ich habe schon angefangen meinen Raunachtsvortrag zu gestalten. Am 28.10.2021 geht es los. Vielleicht nehme ich ihn auf und stelle ihn ein.

    Heute Morgen stand also wieder die Writresstasse auf dem Tisch. Der erste Kaffee, eine der großen Freuden des Lebens. Ansonsten hat die Ankündigung eines definitiven Umzugstermin, die Sache konkret gemacht. Aus irgendwann ist in zehn Wochen geworden. Siebzig Tage. So langsam werde ich mit dem Abschiednehmen beginnen. Es fällt mir nicht leicht, denn diese Wohnung ist halt ein besonderer Ort für mich.

    Nun aber ans Werk.

  • Daily Musings

    Die Bastelwoche ist vorbei

    Diese Woche ist wie im Flug vergangen, allerdings war sie extrem anstrengend. Meiner eigentlichen Arbeit bin ich kaum nachkommen, weil eben Technikbasteleien anstanden. Kaum hatte ich meine Rechner fit, stand meine Nachbarin vor der Tür, also habe ich mir ihren Rechner auch noch vorgenommen. Nun hoffe ich, dass alle anderen im Haus ohne meine Hilfe zurechtkommen. Ab Morgen dann wieder Buisness as usual und hoffentlich ein langer Spaziergang.

    Während ich auf Updates gewartet habe, habe ich noch ein wenig gebastelt. Irgendwie muss man ja klarkommen. Alles ist also so weit in Ordnung. Sogar ein nahezu definitves Umzugsdatum habe ich erfahren. Wie ich mir bereits gedacht habe, hat sich alles ein wenig nach hinten verschoben und vor Januar wird es nix werden. Gut, dass wir doch noch reichlich Heizmaterial gekauft haben. Den halben Winter muss ich nun also noch mit dem Ofen zurecht kommen. Also ist alles am Laufen.

    Heute Morgen, bevor ich mit dem Restbasteln angefangen habe, habe ich Weißkohl gekocht. Den soll es heute und morgen zum Abendessen geben. Ein weiterer Grund zur Freude.

  • Daily Musings,  Uncategorized

    Nervige Technik

    Diese Woche ist technikmäßig ein Griff ins Klo. Kaum dachte ich alles läuft, lief gar nichts mehr. Ich werde keine näheren Erklärungen abgeben, weil ich ganz einfach keine Ahnung habe, wieso weshalb weswegen, geschweige, wie ich alles wieder zum Laufen gebracht habe. Zwischendrin bin ich immer mal wieder in den Garten gelaufen und habe tief durchgeatmet.

    Ansonsten ist aber alles am Laufen. Nur noch 18 Tage bis Samhain. Auf dem Markt war das Gemüseangebot schon reichlich Kürbislastig. Ich mag sie zwar leiden, aber dummerweise so überhaupt nicht essen. Dabei erzählt mir jeder seit einigen Jahren um diese Zeit von leckerer Kürbis-Möhren-Suppe mit Ingwer. Nee, nicht für mich. Bei uns gibt es heute die vegane Variante von Mac & Cheese.

    So, nun werde ich mal Feierabend machen. Für heute langt es mir. Morgen geht es denn endlich wieder an meine eigentliche Arbeit. Es wird Zeit.

  • Daily Musings,  Schreiben

    Ruhelos

    Seit gestern räume ich mal wieder alles um. Nicht nur in meinem Arbeitszimmer, auch auf meinem Rechner. Ehrlich gesagt, bin ich von mir selber genervt. Es ist ja nicht so, dass ich sonst nichts zu tun hätte. Und doch, ich bastele noch immer daran zwei Betriebsysteme auf einem Rechner zu haben. Einfach, weil ich so gar keine Lust auf Windows habe, es aber auch nicht ganz lassen kann. Aber ich arbeite dran. Es muss einfach eine Lösung geben, damit Papyrus auf Linux stabil läuft … oder eben ein Linuxprogramm, das dem gleich kommt.

    Der Morgen begann recht sonnig. Allerdings wurde das Wetter schnell schlechter. Wenigstens habe ich noch das Kastanienlaub zusammengefegt bekommen, bevor es nass wurde. Mir ist schon klar, dass ich grade wieder am prokrastinieren bin. Laubharken, Betriebssysteme austauschen, Möbel räumen, alles höchst löblich, aber eigentlich sollte ich den Vortrag vorbereiten und eine Piratengeschichte schreiben. Von Eleonora ganz zu schweigen.

    Aber es ist nun mal so, ich kann mir einfach nicht böse sein. Außerdem bin ich übermüdend. Bis um 04:30 habe ich heute Morgen gelesen. „The Silence of the Girls“ von Pat Barker. Ein Hammerbuch. Heute muss ich früh zu Bett und hoffentlich auch etwas früher schlafen.