• Daily Musings,  Schreiben

    Von rauen Nächten …

    Mit dem Raunachtsbuch ist es ja nichts geworden. Warum auch immer. Mittendrin kam es mir so nutzlos vor, da ich halt merkte, dass ich um ein wirklich originelles Buch zum Thema zu schreiben, sehr viel über meinen persönlichen Weg sagen müsste und das ist halt nicht so interessant. Auch hat sich für mich da einiges verschoben, so fangen die Raunächte für mich nicht erst zur Wintersonnenwende an, sondern zu Samhain und dauern bis zur Wintersonnenwende. Jedenfalls wird es dieses Jahr so sein. Schön ist, dass es mir gelungen ist, anhand des Materials, einen kleinen Vortrag fertig zu bekommen. Den halte ich nun also am 28.10.2021 in der Geschäftsstelle des NZN. Hier geht es zur Ankündigung: https://www.naturheilverein-kiel.de/?p=465

    Das wird denn auch mein erster und gleichzeitig letzter öffentlicher Vortrag im alten Jahr sein. Danach geht es wieder nach Innen und hoffentlich auch ans Schreiben. Das ist durch die Technikbasteleien und noch so allerlei Ungemach arg in den Hintergrund geraten. Aber so ist es nun mal.

    Im November geht dann auch die Geburtstagsrallye los. Meine Enkelinnen, meine Tochter und zwei meiner Freundinnen, alles Novemberkinder. Ich bin dann im Dezember dran.

    Habt einen schönen Restsonntag.

  • Daily Musings,  Schreiben

    Ruhelos

    Seit gestern räume ich mal wieder alles um. Nicht nur in meinem Arbeitszimmer, auch auf meinem Rechner. Ehrlich gesagt, bin ich von mir selber genervt. Es ist ja nicht so, dass ich sonst nichts zu tun hätte. Und doch, ich bastele noch immer daran zwei Betriebsysteme auf einem Rechner zu haben. Einfach, weil ich so gar keine Lust auf Windows habe, es aber auch nicht ganz lassen kann. Aber ich arbeite dran. Es muss einfach eine Lösung geben, damit Papyrus auf Linux stabil läuft … oder eben ein Linuxprogramm, das dem gleich kommt.

    Der Morgen begann recht sonnig. Allerdings wurde das Wetter schnell schlechter. Wenigstens habe ich noch das Kastanienlaub zusammengefegt bekommen, bevor es nass wurde. Mir ist schon klar, dass ich grade wieder am prokrastinieren bin. Laubharken, Betriebssysteme austauschen, Möbel räumen, alles höchst löblich, aber eigentlich sollte ich den Vortrag vorbereiten und eine Piratengeschichte schreiben. Von Eleonora ganz zu schweigen.

    Aber es ist nun mal so, ich kann mir einfach nicht böse sein. Außerdem bin ich übermüdend. Bis um 04:30 habe ich heute Morgen gelesen. „The Silence of the Girls“ von Pat Barker. Ein Hammerbuch. Heute muss ich früh zu Bett und hoffentlich auch etwas früher schlafen.

  • Daily Musings,  Schreiben

    Im Netz der Geschichte

    Der schönste Moment beim Schreiben (beim Lesen auch), ist für mich, wenn die Geschichte einen so gefangen nimmt, dass nichts anderes mehr Raum hat. Wenn auf einmal Figuren auftauchen, an die man nicht einmal im Ansatz beim ersten Planen gedacht hat und wenn plötzlich die bereits existierenden Charaktere, sich weigern weiter so zu agieren, wie vorgesehen. Wenn sie beginnen ihr eigenes Ding zu machen, und man selber eigentlich nur noch aufschreibt was geschieht. Eine tolle Sache.

    Doch diese hat auch eine Schattenseite. Die Autorin ist auf einmal nicht mehr besonders alltagstauglich und sehr unwillig ihr Wolkenkukusheim zu verlassen. Das macht sie nicht zu einer einfachen Lebensgefährtin und zu einer schwierigen Gesprächspartnerin. Armer Viktor, er ist immer so irritiert, wenn ich von Leuten erzähle, die er nicht kennt, die merkwürdige Dinge tun und wenn er denn fragt, ihm ist ja schon klar, dass es um fiktive Charaktere geht, wann er es lesen kann und ich sage: „Ach noch lange nicht. Ist ja gerade der erste Entwurf“, guckt er immer so traurig. Nützt aber nichts.

  • Daily Musings,  Schreiben,  Uncategorized

    Solo Wochenende

    Dieses Wochenende habe ich viel Zeit für mich. Der gute Gatte hat gestern beim Aufbau für den Aktionstag der Naturheilkunde geholfen und ist heute dort als Musiker unterwegs. Mir geht es zwar deutlich besser, aber da ich noch ein wenig unsicher bin, werde ich liebe für mich bleiben, als den Tag mit Menschen zu verbringen. Dieses Jahr hat der Naturheilverein Kiel und Umgebung e. V. einen sehr schönen Ort für den Aktionstag gefunden. Gut Hohenhain im Schwedeneck. Das ich da nicht mit kann, ärgert mich einerseits sehr, denn es ist einer meiner Lieblingsorte hier in der Gegend. Doch besser darauf zu verzichten, als wieder drei Wochen nicht aus dem Quark zu kommen, weil die Depression erneut auftaucht, was leider oft der Fall ist, wenn ich über Grenzen gehe … und gerade bei Reizüberflutung muss ich enorm aufpassen.

    Die Solozeit zu haben, ist aber auch recht schön. Da Viktor die letzten Tage früh hoch musste, bin ich mit aufgestanden und habe so schon gegen Mittag mein Schreibquantum fertig. Trotz dem Erstellen einer Grundstruktur für die Geschichte, versuche ich beim eigentlichen Schreiben den Rat einer meiner Lieblingsautorinnen zu befolgen:

    Erst schreiben, dann denken

    Milena Moser

    Für heute habe ich schon einiges erledigt und werde nun das Strickzeug zur Hand nehmen und zwischendrin mir ein mal genauer das Gabelhäkeln ansehen, von dem Gudrun in den Spinnradgeschichten erzählt.

    Habt einen schönen Sonntag.

  • Autorenprogramme,  Bücher,  Daily Musings,  Schreiben

    Papyrus Autorenprogramm

    Der Autorenprogramme habe ich schon einige probiert und doch lande ich immer wieder beim Flagschiff unter ihnen, bei Papyrus. Ich habe dieses Programm seit Jahren. Dass ich mit anderen herumprobiert habe, hat einerseits mit Neugier zu tun, andererseits würde ich sehr gerne auf Windows verzichten und Papyrus läuft nun mal nur auf Windows oder Mac wirklich stabil. Sicher es gibt Möglichkeiten es unter Linux zu installieren, aber die haben sich als recht wackelig erwiesen. Besonders der Dudenkorrektur hat da seine Schwierigkeiten und auch das installieren von Updates klappt nicht reibungslos. Patchwork, ein weiteres Autorenprogramm, dass ich den Funktionen nach schon als gut einordnen würde, hat unter Linux weniger Schwierigkeiten, wenn man es mit Wine oder so installiert, ist mir aber zu unübersichtlich und auch zu teuer. Denn ich habe ja bereits einmal einiges an Geld in Papyrus investiert und so habe ich mich nun entschlossen mich mit Windows abzufinden. Besonders da ich gerade an zwei größeren Projekten arbeite. Ein Roman und eine Anthologie. Für letztere brauche ich hauptsächlich die Formatierungsfunktion zum erstellen der Druckvorlage, für den Roman wird es trickreicher.

    Tatsächlich gibt es ein Autorenprogramm, das gut unter Linux läuft und auch viele Möglichkeiten bietet. Dramaqueen heißt es. Es eignet sich allerdings eher für das Schreiben von Drehbüchern und Serienformaten und nicht so sehr für meine Zwecke.

    So einige meiner längeren Projekte sind mangels Struktur gescheitert. Für einen Roman braucht es einfach mehr Planung und jedesmal, wenn ich einfach drauf los geschrieben habe, kam ich irgendwann nicht weiter. Da kriegte ich auch nichts mehr sortiert, weil der Gedanke, irgendwann löst sich alles schon irgendwie, sich als irrig erwies. Und so wanderte wieder ein angefangenes Projekt ins Archiv, besser gesagt wurde begraben.

    Die Möglichkeit mittels Papyrus ein Projekt zu planen hatte ich ja nun schon lange, doch ich muss gestehen, dass ich zu faul war mich mit dem Organizer zu befassen. Jetzt will ich allerdings genau dieses einmal tun. Mindmap, Figuren-, Orte- und Gegenständedatenbank, Zeitstrahl, diesmal kommt alles zum Einsatz.

    Die Idee zu dem neuen Projekt kam mir, als ich die Kurzgeschichte Die Literamorphin für Sagenhafte Geschichten – Was Sagen sind, bestimmen wir! schrieb. Eleonora Schabowski ist eine zu interessante Figur, über die gibt es mehr zu erzählen. Nun hoffe ich mal, dass es diesmal klappt und nicht wieder eine Idee im Nirwana verpufft.

  • Daily Musings,  Inspiration,  Morgenrunde

    Besondere Begegnung

    Heute Morgen sind wir so gegen 10:00 durch den Schützenpark getappelt und plötzlich flog ein Reiher in eine der großen Trauerweiden und ließ sich dort nieder. Es ist nun nicht so, dass ich noch nie einen Reiher am Schützenteich gesehen habe. Allerdings noch nie um diese Tageszeit und schon gar nicht auf einem Baum. Meistens stehen sie im Wasser, gerne im Schilf, als wenn sie Wache halten. In der keltischen Mythologie gelten als Wächter zum Totenreich.

    Dieses Exemplar hatte sich die Weide aber eher für sein morgendliches Yoga ausgesucht. Leider hatte ich nur die Fuji Kamera mit und kam nicht dichter ran. Viktor hatte die PEN dabei, mit dem großen Objektiv und hat sicher ein besseres Ergebnis erzielt.

    Piratentechnisch bin ich immer noch nicht wirklich weiter. Ich werde dranbleiben und es auf Annettes Rat hin mit Santiano versuchen mich in Stimmung zu bringen. Aber erst einmal Frühstück.

    Habt einen schönen Sonntag und wählt fein, ich habe ja bereits via Briefwahl meine Bürgerpflicht erfüllt.

  • Daily Musings,  Schreiben

    Gedankenschwanger

    Nachdem ich einige Autoren und Autorinnen angeschrieben und ihnen unsere Piratenanthologie ins Gedächtnis gerufen habe, wurde mir klar, dass ich mir auch so eine Mail schicken sollte. Gestern habe ich versucht mich durch Singen von Piratenliedern in Stimmung zu bringen. Bis dato hat es noch nicht geklappt. Also dachte ich, vielleicht tut es ein Spaziergang um die Hörn, was ich heute Morgen in Angriff genommen habe.

    So richtig hat das auch nichts gebracht. Vielleicht versuche ich es morgen mit einer Kombination. Singen von Piratenliedern auf der Morgenrunde. Das wird angesagt meines Gesanges eine harte Zeit für meine Mitmenschen. Aber da müssen die eben durch.

    Gerade habe ich das Sauce und Gemüse für den Curryreis heute Abend vorbereitet und Sojamedaillons in Marinade gelegt, die soll es morgen mit selbstgebauten Pommes als Nuggets geben. Damit sind meine Küchenarbeiten erledigt und ich kann mich eigentlich gemütlich ans Werk machen. Yo ho und ne Buddel voll Rum.