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    Nervige Technik

    Diese Woche ist technikmäßig ein Griff ins Klo. Kaum dachte ich alles läuft, lief gar nichts mehr. Ich werde keine näheren Erklärungen abgeben, weil ich ganz einfach keine Ahnung habe, wieso weshalb weswegen, geschweige, wie ich alles wieder zum Laufen gebracht habe. Zwischendrin bin ich immer mal wieder in den Garten gelaufen und habe tief durchgeatmet.

    Ansonsten ist aber alles am Laufen. Nur noch 18 Tage bis Samhain. Auf dem Markt war das Gemüseangebot schon reichlich Kürbislastig. Ich mag sie zwar leiden, aber dummerweise so überhaupt nicht essen. Dabei erzählt mir jeder seit einigen Jahren um diese Zeit von leckerer Kürbis-Möhren-Suppe mit Ingwer. Nee, nicht für mich. Bei uns gibt es heute die vegane Variante von Mac & Cheese.

    So, nun werde ich mal Feierabend machen. Für heute langt es mir. Morgen geht es denn endlich wieder an meine eigentliche Arbeit. Es wird Zeit.

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    Minimalschuhe und Beifang

    Der Herbst schreitet voran, es sind nur noch drei wochen bis Samhain und so habe ich mich als erstes heute Morgen dran gemacht und die Terrasse hergerichtet. Die Steine für den Steingarten gewaschen, Verblühtes entsorgt, gefegt und einige der Holzsachen geölt. Nachdem das erledigt war, haben Viktor und ich einen Spaziergang gemacht.

    Seit einiger Zeit bin ich auf sogenannte Barfussschuhe umgestiegen, die laut Dr. Peter Greb Minimalschuhe heißen müssten. Diese sind sehr leicht und sehr flexibel, allerdings ist es ratsam im Ballengang zu Laufen. Also mit der Außenseite des Vorderfußes zu erst aufzutreten, abrollen zum großen Zeh und dann erst mit der Ferse auf den Boden. Bei dieser Art des Laufens sind ganz andere Muskeln nötig, als im üblichen Fersengang und so muss man halt trainieren. Im Haus und auf kurzen Strecken klappt es schon ganz gut, allerdings gestalten sich Spaziergänge längerer Natur als arg kräfteraubend und so habe ich dann immer mal wieder auf meine alten Joggingschuhe zurückgegriffen. Damit ist nun Schluss, jetzt wird geübt, bis es mir diesen klappt.

    Auf unseren Spazierrunden kommen wir mit schöner Regelmäßigkeit an Bücherkisten und -schränken vorbei, in denen es immer wieder interessantes gibt. Da findet sich so manches Schätzlein und heute hatte ich besonderes Glück. Zwei Bildbände über Kiel, eine wunderschöne Ausgabe von Alice im Wunderland/Alice hinter den Spiegeln von Lewis Carroll, The Left Hand of Darkness von Ursula Le Guin und The Ocean at the End of the Lane von Neil Gaiman. Ich fühle mich reich beschenkt.

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    Solo Wochenende

    Dieses Wochenende habe ich viel Zeit für mich. Der gute Gatte hat gestern beim Aufbau für den Aktionstag der Naturheilkunde geholfen und ist heute dort als Musiker unterwegs. Mir geht es zwar deutlich besser, aber da ich noch ein wenig unsicher bin, werde ich liebe für mich bleiben, als den Tag mit Menschen zu verbringen. Dieses Jahr hat der Naturheilverein Kiel und Umgebung e. V. einen sehr schönen Ort für den Aktionstag gefunden. Gut Hohenhain im Schwedeneck. Das ich da nicht mit kann, ärgert mich einerseits sehr, denn es ist einer meiner Lieblingsorte hier in der Gegend. Doch besser darauf zu verzichten, als wieder drei Wochen nicht aus dem Quark zu kommen, weil die Depression erneut auftaucht, was leider oft der Fall ist, wenn ich über Grenzen gehe … und gerade bei Reizüberflutung muss ich enorm aufpassen.

    Die Solozeit zu haben, ist aber auch recht schön. Da Viktor die letzten Tage früh hoch musste, bin ich mit aufgestanden und habe so schon gegen Mittag mein Schreibquantum fertig. Trotz dem Erstellen einer Grundstruktur für die Geschichte, versuche ich beim eigentlichen Schreiben den Rat einer meiner Lieblingsautorinnen zu befolgen:

    Erst schreiben, dann denken

    Milena Moser

    Für heute habe ich schon einiges erledigt und werde nun das Strickzeug zur Hand nehmen und zwischendrin mir ein mal genauer das Gabelhäkeln ansehen, von dem Gudrun in den Spinnradgeschichten erzählt.

    Habt einen schönen Sonntag.

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    Warten auf das Holz

    Auch wenn ich hoffentlich bald kein Holz mehr brauchen werde, so wird Viktor noch einige Zeit Ofenheizung haben und so wird die erste Verbesserung sein, dass wir die Quälerei rund ums Holz nur noch einmal, statt zweimal im Jahr haben. Heute ist es also soweit und dieses Jahr ist es noch schlimmer als sonst. Einmal ist es seit gestern unmöglich einen Parkplatz vor dem Haus abzusperren. Seit alle möglichen Leutchen im Homeoffice rumdümpeln, ist es noch katastrophaler geworden. Das zweite Problem ist, dass ich gesundheitlich arg angeschlagen bin zur Zeit und nur wenig helfen kann. Drei Schüttmeter von der Straße klauben ist eine arge Plackerei – schon wenn man zu zweit davor steht – für einen. Nun ich werde sehen, dass ich wenigstens ein bisschen mithelfen kann.

    Auch wenn ich zur Zeit nicht gerade fit in Sachen körperlicher Arbeit bin, so konnte ich wenigstens schreiben oder besser gesagt Übersetzen. Ich habe gestern die Piratengeschichte von G. R Gemin für die neue Anthologie in Angriff genommen. Heute bin ich noch mal drüber und eben habe ich sie an meine Mitherausgeberin: Gabriele Haefs geschickt, damit sie noch mal drüber guckt.

    Sowie das Holz unter Dach und Fach ist, werde ich mich schonen und mich darum kümmern, dass ich wieder richtig auf die Beine komme. Ich denke, dass ich so angeschlagen bin hat viel mit der Gesamtsituation zu tun. Es sind so einige Unsicherheiten und die bedrücken mich arg.

    Doch so langsam soll es auch mit den Piratengeschichten weitergehen. Es ist schon merkwürdig, kam beschäftigt man sich mit einem Thema, taucht es überall auf. Eben habe ich diese Sendung über Piratenflaggen gefunden.

    Geschichte schreiben – Die Piratenflagge – Freibeuter gegen Nationen – Die ganze Doku | ARTE