• Autobiografien/Biografien,  Roman,  Uncategorized

    Die Welt die meine war – Die siebziger Jahre von Ketil Bjørnstad

    Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse 2019 erschien der 2. Band von Ketil Bjørnstads autobiografischen Romanen „Die Welt die meine war – Die siebziger Jahre“ im Osburg Verlag. Für die Übersetzung zeichnen: Gabriele Haefs, Andreas Brunstermann, Kerstin Reimers und Nils Hinnerk Schulz. Seine Ausbildung zum klassischen Pianisten steht kurz vor seinem Abschluss und schon liebäugelt der 19 jährige Bjørnstad mit dem Jazz, ist begeistert von dem Liedermacher Ole Paus, mit dem ihn eine tiefe Freundschaft verbinden wird, und diversen Damen. Seinen Lebensunterhalt verdient er sich mit dem Schreiben von Rezensionen und Konzerten. Von zu Hause, wo mittlerweile auch die Großmutter lebt, mag er nicht ausziehen, auch nicht als aus dem fetten Kind…

  • Daily Musings,  Uncategorized

    Donnerstag

    Eigentlich war gar nichts besonderes und trotzdem bin ich ziemlich geschafft. Was sicher daran liegt, dass ich nichts von dem geschafft habe, was ich mir vorgenommen habe. Außer die Lauch-Käsesuppe, die Frau Momo gepostet hat, habe ich gekocht. Allerdings mit leichten Veränderungen. Statt Weißwein habe ich Apfelsaft genommen und Sauerkraut gibt es auch nicht, mag der Liebste nicht. Also eigentlich ist es eine ganz andere Suppe geworden, nur der Grundgedanke blieb. Nun wird es langsam Zeit das Telefon auszustellen und zur Ruhe zu kommen. Ich wünsche also allseits einen schönen Abend. Ich werde mir einen machen.

  • Roman,  Uncategorized

    Genau richtig – Die kurze Geschichte einer langen Nacht von Jostein Gaarder

    ALS, unheilbar! Wen würde so eine Diagnose nicht aus der Bahn werfen? Albert, dem von seiner Ärztin und ehemaligen Geliebten eröffnet wird, dass er diese Krankheit hat, beschließt sich in die Hütte der Familie am Glitzersee zurück zu ziehen. Ins Märchenhaus, wie sie es nennen. Hier will er sich eine Nacht geben um zu entscheiden, ob er auf das natürliche Ende, welches qualvoll und würdelos sein wird, warten oder ab er seinem Leben in dieser Nacht ein Ende setzen wird. Sollte dies der Fall sein, will er seine Familie an seinen Gedanken, die zu diesem Entschluss geführt haben teilhaben lassen und beginnt, sicher auch um sich selber Klarheit zu verschaffen,…

  • Krimi,  Uncategorized

    Ballade einer vergessenen Toten – Liza Cody

    Amy, als Schriftstellerin erfolglos, vom erfolgreichen Gatten gerade verlassen, sitzt in einem Café und brütet vor sich hin, als sie im Radio einen Song aus den 80-zigern hört, der sie an die Band Sisterhood, vor allem aber an Elly Astoria erinnert. Letztere eine begnadete Songwriterin und Musikerin, die auf brutale Weise ermordet wurde. Spontan beschließt sie Elly Astorias Biografie zu schreiben. Sie beginnt mit der Recherche, spricht mit denen die Elly kannten, mit den Nachbarn, der Lehrerin und den Frauen der Band „Sisterhood“. Doch Elly und ihr Schicksal sind schwer zu greifen und je mehr Amy zu erfahren versucht, je mehr gerät sie in Gefahr. Wie meistens bei Liza Cody…

  • Sachbücher,  Uncategorized,  Wales

    111 Gründe Wales zu lieben von Gabriele Haefs

    Wales muss schön sein, dass hört man immer wieder, wenn man den Namen dieses kleinen Landes erwähnt, aber komischerweise wissen die wenigsten mehr. Vielleicht noch, dass es dort scheinbar unaussprechliche Ortsnamen gibt und die literarisch Interessierten werden natürlich sofort mit verträumten Blick an Dylan Thomas denken, wobei im literarischen Spektrum einiges mehr zu bieten. Die legt Gabriele Haefs in 111 Gründen dar und, wie sie am Ende hinzufügt, es würde leicht noch mehr als diese 111 Gründe geben Wales zu lieben. Übrigens, wer dieses Buch nicht in der Mitte, sondern von Anfang anfängt, wird bald die Namen der Orte nicht mehr so unaussprechlich halten, es gibt eine kleine Einführung in…

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    Samson & Roberto – Glück & Spuk und ach herje von Ingvar Ambjørnsen

    Der Kater Roberto und der Hund Samson leben in der Stadt und haben es nicht leicht, so arm wie sie sind. Da kommt das Erbe von Samson Onkel Rin Tin Tei gerade recht. Nun sind sie Besitzer von 14 Kronen und einer Pension mit dem schönen Namen Fjordlicht. Sofort machen sie sich auf, um ihren neuen Besitz in Augenschein zu nehmen. Doch was erwartet sie? Ein baufälliges Haus, in dem es auch noch spuken soll. Die nötigen Reparaturen, erweisen sich als das geringste Problem. Olly, ein sehr aktives Ottermädchen mit Handwerksbetrieb und Freude daran, wenn andere ihr Geld schulden, übernimmt den Fall und richtet alles in kürzester Zeit so her,…

  • Kurzgeschichten,  Uncategorized

    Wie wir uns besiegten – Kersten Flenter

    Wie wir uns besiegten von Kersten Flenter ist im Gonzo Verlag erschienen, diesem kleinen feinen Verlag mit dem Händchen für das Besondere. Die Themen, in denen es in diesen 34 Kurzgeschichten geht, sind wohlbekannt, der Rechtsruck, das Älterwerden, die Landlust und der Sozialabbau. Was der Autor allerdings daraus macht, ist das spezielle. Da gibt es keinen erhobenen Zeigefinger, sondern ein Feuerwerk an Fantasie, Selbstironie und Spaß am Absurden. Kersten Flenter spielt mit dem Abseitigen und ja, man denkt natürlich an Kafka, wenn man etwa „Das Käferzimmer“ liest, allerdings nur auf den ersten Zeilen, dann ist es Original-Flenter. Ganz nebenbei ist es auch noch eine kleine Hommage an Hannover-Linden, wo der…

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    Wo Rauch ist von Gudrun Lerchbaum

    Der Journalist Can ist tot, angeblich an einem anaphylaktischen Schock gestorben. Seine Ex-Frau, die Buchhändlerin Olga Schattenberg, bezweifelt dies, schon weil Can keine Allergien hatte und gerade an einer sehr gefährlichen Story arbeitete, den Verbindungen des türkischen Geheimdienstes zu Nazigruppen in Österreich und Deutschland. Olga will mehr wissen, ist jedoch durch ihre MS-Erkrankung an den Rollstuhl gefesselt. Auf der Beerdigung trifft sie den Trauerredner Adrian und lernt durch ihn seine frühere Freundin Kiki kennen, die eine recht gewalttätige Vergangenheit und eine Psychosehat hat. Über Cans Familie versucht Olga an den Laptop des Verstorbenen zu kommen, doch die mauert. Die Eltern wollen Ruhe, die Schwester ist mittlerweile bei den Kartalar gelandet,…

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    Das Geheimnis der Welt von Jesse Falzoi

    25 Jahre war Andreas verschwunden, als seine Schwester einen Anruf erhält, dass er sich im Krankenhaus befindet, mit Schlaganfall, in ihrer alten Heimatstadt Lübeck. Sonia, die sich mittlerweile ein Leben in Berlin aufgebaut hat, macht sich widerwillig auf den Weg nach Lübeck und ist überzeugt, sie wird nur kurz nach Andreas sehen und dann wieder in ihr Leben zurückkehren – zu ihrer Arbeit, zu ihrer Tochter und ihrem Enkel. Doch es kommt anders. Als sie in Andreas Wohnung kommt, entdeckt sie Hinweise darauf, was ihm in den letzten 25 Jahren geschehen ist, allerdings sind es nur Fragmente. Anscheinend war er verheiratet, aber die Frau ist tot. Er hat in Mexico…

  • Daily Musings,  Uncategorized

    Wer keine Arbeit hat …

    … macht sich welche! Zum Beispiel, in dem frau auf den falschen Knopf drückt und so ihre Webseite zerschießt ohne vorher ein Backup gemacht zu haben. Wahrscheinlich war es die Rache fürs Klugscheißen, denn noch gestern habe ich jemanden einen Vortrag darüber gehalten, wie wichtig Backups sind. Trotteline ich. Es ist zwar nun recht einfach, die Umgebung wieder herzustellen, doch die alten Beisträge sind perdu. Ich war fast versucht es als göttliches Zeichen zu nehmen, dass ich mit dem Bloggen aufhalten soll.