• Daily Musings,  Ernährung,  Uncategorized

    Neue, alte Mitbewohnerin

    Chilli ist heute Morgen bei mir eingezogen. Leider darf ich noch keine Bilder veröffentlichen, da Herr Braun im Bette mit ihr schmusend darauf zu sehen ist und nicht halbnackt gezeigt werden will. Nun hat die Dame sich in der Deckenhöhle im Bett verkrochen und schläft. Mal sehen wie das mit uns wird. Ich hatte fest damit gerechnet, dass sie mit Viktor nach oben geht, aber nee, sie scheint sich recht wohl in meiner Deckenlandschaft zu fühlen. Ansonsten ist es nicht so besonders schön heute, also ist es bei einer kurzen Einkaufsrunde geblieben. Dann habe ich mich in die Küche verfügt und schon mal die Bohnesuppe mit Paprika fertiggestellt. Dann braucht…

  • Daily Musings,  Ernährung,  Uncategorized

    Wegkreuzungen – Crossroads

    Heute Morgen fiel beim Kartenziehen Hekate aus dem Paken. Die Göttin der Wegkreuzungen. Wie passend. Zur Zeit habe ich das Gefühl genau an einer zu stehen und noch nicht so richtig zu wissen, wie und wohin es gehen soll. Vielleicht ist es auch einfach noch nicht an der Zeit eine entsprechende Entscheidung zu treffen? Wäre auch eine Möglichkeit. Das ich zögere, respektive mal einen zaghaften Schritt in die eine oder in die andere Richtung mache, ist ja auch eine Entscheidung. Eben die, jetzt noch nichts zu entscheiden. Das kuriose ist dabei, dass ich mich andererseits darin übe, im Augenblick zu sein, mir also nicht schon dauernd Gedanken zu machen, was…

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    Klinik Tannskaya

    Gestern schrieb ich noch einer Freundin, dass Suka die einzige in der Familie, abgesehen von den Katzen, ist, der es gut geht. Heute Morgen zeigte sich leider, dass dem nicht so ist. Sie kam kaum die vier Stufen zur Haustür hoch und auch der Sapziergang war sehr betulich. Erst als es Richtung Heimat ging, gab sie Gas. Also mal wieder beobachten und hoffen, dass sie einfach nicht gut drauf ist. Wegen der Sturmwarnung bin ich früh mit Suka gegangen, gleich nach dem Yoga und der Meditation, welche heute zum ersten Mal wieder auf dem Programm stand. Viktor liegt nun richtig flach und soll sich ausruhen. Er verweigert jegliche Nahrung, macht…

  • Bücher,  Daily Musings,  Uncategorized

    Süchtig

    Es soll ja Frauen geben, die vor dem überquellenden Kleiderschrank stehen und stöhnen: „Ich hab nix anzuziehen!“ Das kann mir nicht passieren, ich habe keinen vor Klamotten überquellenden Kleiderschrank. Die hätten da kaum Platz, denn den meisten Platz nehmen bei uns die Bücher ein. Auch im Kleiderschrank. Was oben zu sehen ist, sind nur die Bücher die im Schlazimmer rumliegen. In meinem Zimmer gibt es einen vollen Bücherschrank und in Viktors Wohnung befinden sich so an die 500 Werke aus der Abteilung Science Fiction. Wie gesagt, ich stöhne nie, dass ich nichts anzuziehen habe, aber schon mal darüber, dass ich nix, aber auch rein gar nichts zu lesen habe. Kriege…

  • Autobiografien/Biografien,  Roman,  Uncategorized

    Die Welt die meine war – Die siebziger Jahre von Ketil Bjørnstad

    Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse 2019 erschien der 2. Band von Ketil Bjørnstads autobiografischen Romanen „Die Welt die meine war – Die siebziger Jahre“ im Osburg Verlag. Für die Übersetzung zeichnen: Gabriele Haefs, Andreas Brunstermann, Kerstin Reimers und Nils Hinnerk Schulz. Seine Ausbildung zum klassischen Pianisten steht kurz vor seinem Abschluss und schon liebäugelt der 19 jährige Bjørnstad mit dem Jazz, ist begeistert von dem Liedermacher Ole Paus, mit dem ihn eine tiefe Freundschaft verbinden wird, und diversen Damen. Seinen Lebensunterhalt verdient er sich mit dem Schreiben von Rezensionen und Konzerten. Von zu Hause, wo mittlerweile auch die Großmutter lebt, mag er nicht ausziehen, auch nicht als aus dem fetten Kind…

  • Daily Musings,  Uncategorized

    Donnerstag

    Eigentlich war gar nichts besonderes und trotzdem bin ich ziemlich geschafft. Was sicher daran liegt, dass ich nichts von dem geschafft habe, was ich mir vorgenommen habe. Außer die Lauch-Käsesuppe, die Frau Momo gepostet hat, habe ich gekocht. Allerdings mit leichten Veränderungen. Statt Weißwein habe ich Apfelsaft genommen und Sauerkraut gibt es auch nicht, mag der Liebste nicht. Also eigentlich ist es eine ganz andere Suppe geworden, nur der Grundgedanke blieb. Nun wird es langsam Zeit das Telefon auszustellen und zur Ruhe zu kommen. Ich wünsche also allseits einen schönen Abend. Ich werde mir einen machen.

  • Roman,  Uncategorized

    Genau richtig – Die kurze Geschichte einer langen Nacht von Jostein Gaarder

    ALS, unheilbar! Wen würde so eine Diagnose nicht aus der Bahn werfen? Albert, dem von seiner Ärztin und ehemaligen Geliebten eröffnet wird, dass er diese Krankheit hat, beschließt sich in die Hütte der Familie am Glitzersee zurück zu ziehen. Ins Märchenhaus, wie sie es nennen. Hier will er sich eine Nacht geben um zu entscheiden, ob er auf das natürliche Ende, welches qualvoll und würdelos sein wird, warten oder ab er seinem Leben in dieser Nacht ein Ende setzen wird. Sollte dies der Fall sein, will er seine Familie an seinen Gedanken, die zu diesem Entschluss geführt haben teilhaben lassen und beginnt, sicher auch um sich selber Klarheit zu verschaffen,…

  • Krimi,  Uncategorized

    Ballade einer vergessenen Toten – Liza Cody

    Amy, als Schriftstellerin erfolglos, vom erfolgreichen Gatten gerade verlassen, sitzt in einem Café und brütet vor sich hin, als sie im Radio einen Song aus den 80-zigern hört, der sie an die Band Sisterhood, vor allem aber an Elly Astoria erinnert. Letztere eine begnadete Songwriterin und Musikerin, die auf brutale Weise ermordet wurde. Spontan beschließt sie Elly Astorias Biografie zu schreiben. Sie beginnt mit der Recherche, spricht mit denen die Elly kannten, mit den Nachbarn, der Lehrerin und den Frauen der Band „Sisterhood“. Doch Elly und ihr Schicksal sind schwer zu greifen und je mehr Amy zu erfahren versucht, je mehr gerät sie in Gefahr. Wie meistens bei Liza Cody…

  • Sachbücher,  Uncategorized,  Wales

    111 Gründe Wales zu lieben von Gabriele Haefs

    Wales muss schön sein, dass hört man immer wieder, wenn man den Namen dieses kleinen Landes erwähnt, aber komischerweise wissen die wenigsten mehr. Vielleicht noch, dass es dort scheinbar unaussprechliche Ortsnamen gibt und die literarisch Interessierten werden natürlich sofort mit verträumten Blick an Dylan Thomas denken, wobei im literarischen Spektrum einiges mehr zu bieten. Die legt Gabriele Haefs in 111 Gründen dar und, wie sie am Ende hinzufügt, es würde leicht noch mehr als diese 111 Gründe geben Wales zu lieben. Übrigens, wer dieses Buch nicht in der Mitte, sondern von Anfang anfängt, wird bald die Namen der Orte nicht mehr so unaussprechlich halten, es gibt eine kleine Einführung in…