Daily Musings

Das war es nun bald mit 2019

Tja, noch knapp 10 Stunden und wir können uns von 2019 verabschieden. Die letzten Tage habe ich, eigentlich ohne es richtig zu wollen, ein Resümee gezogen. Im Großen und Ganzen, besonders gesundheitlich, war es ein gutes Jahr. Es gab heikle Momente, viel Sorge um Suka und natürlich war es finanziell nicht immer einfach. Aber wir sind rumgekommen und dank der Mithilfe einiger Freund!nnen, konnten manch wackelige Situationen gerettet werden.

Schwer gefallen ist mir eigentlich nur, meine Selbstständigkeit aufzugeben. Da war wieder das altvertraute Gefühl gescheitert zu sein. Doch diesmal konnte ich es gut wegstecken und relativieren, nicht ich bin gescheitert, also im Schreiben, sondern ich musste mal wieder vor diesem unsäglichen ALG II System resignieren und mir so mehr Freiheit schaffen. Tore ist zwar immer noch nicht fertig, aber ich arbeite dran. Nicht unbedingt täglich, aber doch sehr regelmäßig.

Deutlich verbessert hat sich meine gesundheitliche Situation, seit ich CBD nehme. Ich komme besser mit Krisen klar und werde nicht mehr so niedergedrückt.

Doch, im Großen und Ganzen war es ein gutes Jahr. Ich habe keine Ahnung was 2020 bringen wird, weder auf der persönlichen noch auf der politischen Ebene. Bei letzterer habe ich so meine Befürchtungen, aber da ich kaum etwas daran ändern kann, ist meine Kernpriorität, gut für mich und die Meinen zu sorgen. Ich habe sehr viel, wofür ich ausgesprochen dankbar bin, besonders für die Liebe, das Lachen und die Zärtlichkeit, die dank Viktor, meinen Gören und den Viechern da sind.

Viktor und ich werden den Abend gemäß unseren Traditionen verbringen. Es gibt La Flute zum Abendessen und danach wird gezockt. Patiencen, zu denen wir Hörbuch hören. Welches genau ist noch nicht entschieden. Dietrich Fabers letztes Bröhmann Buch steht auf der Liste, dich gefolgt von Erebos 2 von Ursula Poznanski. Vielleicht lesen wir uns auch einfach zwischendrin John Donne Gedichte vor. Heute morgen haben wir sogar beschlossen Berliner zu kaufen und ich habe Viktor gestanden, dass ich fast eine Flasche Prosecco gekauft hätte, woraufhin er sinnig meinte: „Wir müssen wirklich langsam aufpassen, sondern werden wir noch bourgois.“

Suka hat zum Glück keine Probleme mit der Knallerei und es ist auch noch total ruhig hier. Hoffentlich bleibt es so.

Habt es fein und wir lesen uns dann 2020

Mein Name ist Karin Braun, ich lebe mit Mann und leider nicht mehr mit Hund in Kiel. Meine Interessen sind Lesen, Schreiben, Gesunde Ernährung, Naturmedizin, Yoga und Meditation.

3 Kommentare

  • Frau Momo

    Es ist doch schön, wenn man das alte Jahr versöhnlich hinter sich lassen kann. Ich tue es auch, aber es war für uns ja auch ein erlebnisreiches Jahr, wir haben viele schöne Dinge gemacht und uns von den Unbillen, die von außen eindrangen, nicht zu sehr runterziehen lassen,
    Wir halten es auch mit der Tradition und werden gemütlich Fondue speisen. Hier ist auch noch ruhig, aber unsere Katzen sind da eh relativ tiefenentspannt.
    Kommt gut rüber und ich freue mich auf einen weiteren Austausch 2020. Habt es fein

  • Gudrun

    Das klingt recht zufrieden im Großen und Ganzen. Fein ist das, besonders die bessere Gesundheit. Dein Buch wird fertig werden und vielleicht gelingt das besonders gut, wenn kein Druck da ist. Ich wünsche euch einen guten Rutsch und einen guten Jahresanfang. Mal sehen, was das neue Jahr bringt.
    Liebe Grüße an euch im Norden.

  • herr_momo

    Na, das klingt doch ganz gut – ein versöhnlicher Abschluss des Jahres, ähnlich wie bei uns. Nun sollte es nur noch genau so weiter gehen, dann passt das auch fürs neue Jahr…..
    In diesem Sinne: Gute Rutsch für Viktor und Dich.
    Wir lesen uns!

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