Daily Musings,  Schreiben

Durchatmen und weiterschreiben

Heute Morgen habe ich festgestellt, dass ich mich aufs Wochenende freue. Musste dann doch recht lachen. Sicher ich gehöre ja nun, wo ich die Tagesstruktur geändert habe, zu den Werktätigen, angestellt bei Writresscorner im Wolkenkukusheim, doch nur weil ich vier Tage hintereinander früh hoch bin und mein Tagespensum erfüllt habe, gleich aufs Wochenende freuen? Widerum warum nicht. Wie ich mich kenne, werde ich auch die beiden Tage arbeiten, allerdings besteht Samstag und Sonntag kein Zwang morgens früh aufzustehen.

Die Umstellung lohnt sich wirklich und es färbt ab, auch Viktor kommt früher aus den Federn und kriegt auch so einiges mehr geschafft. Auch bei mir geht es gut voran, natürlich wieder mit den üblichen Zweifeln. Habe mal das Gefühl, es ist das Beste was ich jemals geschrieben habe und mal, das ist der größte Mist den ich jemals verbockt habe. Doch das muss wohl in diesem Stadium so sein. Durchatmen und weiterschreiben.

Gestern haben wir Holz bestellt. Ich hoffe so, dass es für mich die letzte Lieferung sein wird und das ich den nächsten Winter in einer Wohnung mit Heizung verbringe.

Gerade rief auch Vico an. Die Reparatur meiner Fuji XS-1 wird 117 € kosten. Ist zwar happig, aber ich denke es lohnt sich. Also werde ich mal in den saueren Apfel beißen.

Mein Name ist Karin Braun, ich lebe mit Mann und Hund in Kiel und bin eigentlich dauernd in Geschichten unterwegs. Ich lese mit Begeisterung, schreibe gerne übers Gelesene und, so dann und wann, schreibe ich selber welche. Des weiteren beschäftige ich mich mit Tarot, Magie, Runen und soweiter. Bin so eine Ökotante ohne Smartphone, ohne Fernseher, esse bio und habe schwer Feminismus.

4 Kommentare

  • Gudrun

    Ach, Karin, wir sollten uns nicht unter Druck setzen. Zwar stürmen wir nicht jeden Tag in eine Firma, aber untätig sind wir ja nun nicht gerade. Mit meiner Tochter hatte ich unlängst ein interessantes Gespräch. Sie arbeitet im Marketing und ist immer verdammt lange auf Arbeit. Ich hab das moniert und bekam zur Antwort, dass sie erst abends zu Höchstleistungen aufläuft, aber ja schließlich nicht erst Mittag kommen kann. Wieso eigentlich nicht?
    Grüße in den Norden.
    (Hehe, bei uns regnet es ordentlich. Und ich freue mich darüber.)

    • Kabra

      Komisch, ich merke gerade, dass ich mit einem gewissen Druck, einem Gerüst effektiver arbeite. So ist klar, morgens ist Schreibzeit und alles andere kann später. Wenn es anders angehe, habe ich Mittags den Kopf so voll mit dem Alltagsschrott und zu erledigen Sachen, dass ich keine Drive mehr zum schreiben habe. So rum ist besser. Bei uns ist seit Tagen Regen, tagsüber immer mal Schauer und nachts anscheinend recht ordentlich.

  • Frau Momo

    Ich hatte schon im Studium Probleme, meine Tage zu strukturieren und bin in sofern ganz froh, das ich ein vorgegebenes Korsett habe, auch wenn ich mir das oft anders und flexibler wünschen würde. Leider sind flexible Arbeitsmodelle bei uns nicht sehr en vogue, ausser für den Chef…

    • Kabra

      Ich habe es lange freier Einteilung versucht und das klappte so gar nicht. Der Nachteil am zu Hause arbeiten ist ja, dass immer irgendwas ist und rausreißt. Also musste ich die ruhigste Zeit finden und das ist der Vormittag. Früher habe ich gerne nachts geschrieben, das funktioniert nicht mehr. Also nun morgens, frisch und wach. Gerade habe ich mein heutiges Pensum erledigt. Heute nachmittag noch mal drüber gehen und dann ist Wochenende.

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