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Minimalschuhe und Beifang

Der Herbst schreitet voran, es sind nur noch drei wochen bis Samhain und so habe ich mich als erstes heute Morgen dran gemacht und die Terrasse hergerichtet. Die Steine für den Steingarten gewaschen, Verblühtes entsorgt, gefegt und einige der Holzsachen geölt. Nachdem das erledigt war, haben Viktor und ich einen Spaziergang gemacht.

Seit einiger Zeit bin ich auf sogenannte Barfussschuhe umgestiegen, die laut Dr. Peter Greb Minimalschuhe heißen müssten. Diese sind sehr leicht und sehr flexibel, allerdings ist es ratsam im Ballengang zu Laufen. Also mit der Außenseite des Vorderfußes zu erst aufzutreten, abrollen zum großen Zeh und dann erst mit der Ferse auf den Boden. Bei dieser Art des Laufens sind ganz andere Muskeln nötig, als im üblichen Fersengang und so muss man halt trainieren. Im Haus und auf kurzen Strecken klappt es schon ganz gut, allerdings gestalten sich Spaziergänge längerer Natur als arg kräfteraubend und so habe ich dann immer mal wieder auf meine alten Joggingschuhe zurückgegriffen. Damit ist nun Schluss, jetzt wird geübt, bis es mir diesen klappt.

Auf unseren Spazierrunden kommen wir mit schöner Regelmäßigkeit an Bücherkisten und -schränken vorbei, in denen es immer wieder interessantes gibt. Da findet sich so manches Schätzlein und heute hatte ich besonderes Glück. Zwei Bildbände über Kiel, eine wunderschöne Ausgabe von Alice im Wunderland/Alice hinter den Spiegeln von Lewis Carroll, The Left Hand of Darkness von Ursula Le Guin und The Ocean at the End of the Lane von Neil Gaiman. Ich fühle mich reich beschenkt.

Mag keine Schubladen, isst gerne Schokolade, liest und schreibt mit Freuden. Letzteres auch schon einmal über das Gelesene. Hat aber auch Spaß am Kochen und einfach mal die Wand angucken. Wohnort: Kiel und Wolkenkukusheim

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