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Süchtig

Es soll ja Frauen geben, die vor dem überquellenden Kleiderschrank stehen und stöhnen: „Ich hab nix anzuziehen!“ Das kann mir nicht passieren, ich habe keinen vor Klamotten überquellenden Kleiderschrank. Die hätten da kaum Platz, denn den meisten Platz nehmen bei uns die Bücher ein. Auch im Kleiderschrank. Was oben zu sehen ist, sind nur die Bücher die im Schlazimmer rumliegen. In meinem Zimmer gibt es einen vollen Bücherschrank und in Viktors Wohnung befinden sich so an die 500 Werke aus der Abteilung Science Fiction.

Wie gesagt, ich stöhne nie, dass ich nichts anzuziehen habe, aber schon mal darüber, dass ich nix, aber auch rein gar nichts zu lesen habe. Kriege ich auch hin, wenn ich gerade von meinem Dealer komme und mir einen Bruch am Rucksack hebe. Es bleibt wohl nichts anderes, als es zu gestehen, ich bin süchtig.

Allerdings habe ich meine Grundsätze, so wird grundsätzlich nicht bei Amazon gekauft. Meinen Stoff erstehe ich lokal, beim Lieblingsbuchdealer Zapata. Ich frequentiere übrigens auch nicht Hugenteufel, Thalia und die anderen Ketten und bin empört, dass auf meinem Tolino nur noch diese als direkt anwählbär angegeben sind und ich, wenn ich bei meinem Händler über geniallokal.de kaufe, über den Browser gehen muss, der im Reader total langsam ist und nur sehr tatterig läuft. Das ist etwas was mich sehr ärgert, denn immerhin kriegen die Buchhändler!nnen, jedenfalls die die ich kenne, keine Prozente auf den Verkauf der Reader, immer fein mit dem Argument, ihr verdient ja dran, wenn die Kund!nnen die E-Books kaufen. Wovon die kleinen Händler!nnen nichts haben, wenn man das Geniallokalkonto nicht direkt verknüpfen kann. Dann werden nämlich viele aus Bequemlichkeit bei Thalia, Hugenteufel und Konsorten landen. Das nervt.

Soviel also dazu. Nun werde ich mal lesen gehen, irgendwas wird sich schon finden.

Mein Name ist Karin Braun, ich lebe mit Mann und leider nicht mehr mit Hund in Kiel. Meine Interessen sind Lesen, Schreiben, Gesunde Ernährung, Naturmedizin, Yoga und Meditation.

4 Kommentare

  • freiedenkerin

    Da sind wir uns sehr ähnlich, liebe Karin. 😉 Auch mein Kleiderschrank ist ausgesprochen übersichtlich, meine Bücherflut dagegen sicherlich nicht. 🙂
    Einen schönen Schmökerabend wünsche ich dir!

  • Gudrun

    Über meinen Kleiderschrank freue ich mich inzwischen. Er ist sehr übersichtlich geworden. Ich gebe zu, dass das mal anders war. Jetzt gehen auch alle Schnäppchenangebote, Sales, Winterschlussverkäufe an mir vorbei. Wenn ich nichts brauche, dann kaufe ich auch nichts. Und im Schrank bleibt es übersichtlich.
    Bei den Amazonen kaufe ich auch nix. Da ist so einiges, was mir sauer aufstößt.
    Wie man ohne Lesen auskommen kann, weiß ich nicht.
    Grüße in dein Bücherstübchen.

  • herr_momo

    Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich ein Amazon-Konto und auch Kindles habe, nachdem meine Tolinos alle kurz hintereinander mit Display-Schäden verstorben sind, ohne runtergefallen zu sein oder dass es einen anderen Grund für mechanische Schäden gegeben hätte.
    Bücher kaufe ich allerdings eher selten bei Amazon – eigentlich gar nicht, sondern nutze andere Quellen und wandle die E-Pubs dann ins Kindleformat um, bzw. habe ich auch schon einige ältere Taschenbücher selbst eingescannt und in E-Books verwandelt. Mit ein wenig Übung geht das auch ganz wunderbar.
    Auf Papier lese ich gar nicht mehr, weil mir das schlicht zu anstrengend ist .
    E-Reader sind schon alleine wegen der eingebauten Beleuchtung komfortabler.

  • Frau Momo

    Ich gebe zu, zu der Fraktion verzweifelter Frauen vor dem Kleiderschrank zu gehören. Bücher haben wir allerdings auch mehrere Regalmeter hier stehen. Ich habe sie nie gezählt, will mich aber mal von den meisten trennen. Ich komme selber kaum noch zum Lesen, Martin dafür umso mehr. Allerdings nur noch ebooks, die lesen sich mit zunehmender Sehschwäche besser.
    Ich habe gar keine Amazonkonto und zu Thalia gehe ich höchstens mal zum Gucken, kaufen tun wir bei unserem Inseldealer, aber wie gesagt, ich lese so gut wie gar nicht mehr. Das war auch mal deutlich anders

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