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    Papyrus Autorenprogramm

    Der Autorenprogramme habe ich schon einige probiert und doch lande ich immer wieder beim Flagschiff unter ihnen, bei Papyrus. Ich habe dieses Programm seit Jahren. Dass ich mit anderen herumprobiert habe, hat einerseits mit Neugier zu tun, andererseits würde ich sehr gerne auf Windows verzichten und Papyrus läuft nun mal nur auf Windows oder Mac wirklich stabil. Sicher es gibt Möglichkeiten es unter Linux zu installieren, aber die haben sich als recht wackelig erwiesen. Besonders der Dudenkorrektur hat da seine Schwierigkeiten und auch das installieren von Updates klappt nicht reibungslos. Patchwork, ein weiteres Autorenprogramm, dass ich den Funktionen nach schon als gut einordnen würde, hat unter Linux weniger Schwierigkeiten, wenn man es mit Wine oder so installiert, ist mir aber zu unübersichtlich und auch zu teuer. Denn ich habe ja bereits einmal einiges an Geld in Papyrus investiert und so habe ich mich nun entschlossen mich mit Windows abzufinden. Besonders da ich gerade an zwei größeren Projekten arbeite. Ein Roman und eine Anthologie. Für letztere brauche ich hauptsächlich die Formatierungsfunktion zum erstellen der Druckvorlage, für den Roman wird es trickreicher.

    Tatsächlich gibt es ein Autorenprogramm, das gut unter Linux läuft und auch viele Möglichkeiten bietet. Dramaqueen heißt es. Es eignet sich allerdings eher für das Schreiben von Drehbüchern und Serienformaten und nicht so sehr für meine Zwecke.

    So einige meiner längeren Projekte sind mangels Struktur gescheitert. Für einen Roman braucht es einfach mehr Planung und jedesmal, wenn ich einfach drauf los geschrieben habe, kam ich irgendwann nicht weiter. Da kriegte ich auch nichts mehr sortiert, weil der Gedanke, irgendwann löst sich alles schon irgendwie, sich als irrig erwies. Und so wanderte wieder ein angefangenes Projekt ins Archiv, besser gesagt wurde begraben.

    Die Möglichkeit mittels Papyrus ein Projekt zu planen hatte ich ja nun schon lange, doch ich muss gestehen, dass ich zu faul war mich mit dem Organizer zu befassen. Jetzt will ich allerdings genau dieses einmal tun. Mindmap, Figuren-, Orte- und Gegenständedatenbank, Zeitstrahl, diesmal kommt alles zum Einsatz.

    Die Idee zu dem neuen Projekt kam mir, als ich die Kurzgeschichte Die Literamorphin für Sagenhafte Geschichten – Was Sagen sind, bestimmen wir! schrieb. Eleonora Schabowski ist eine zu interessante Figur, über die gibt es mehr zu erzählen. Nun hoffe ich mal, dass es diesmal klappt und nicht wieder eine Idee im Nirwana verpufft.