Zeit vergeht, wenn man sich amüsiert

Der heutige Tag ging sehr schnell rum und war äußerst nett. Wir waren zu Kaffee und Flammkuchen im Stattcafé eingeladen. Unsere Freundin Valya hatte Geburtstag und so haben wir einen netten Nachmittag mit ihr, ihrem Mann Sascha und unser gemeinsamen Freundin Nora verbracht. Wir haben über Bücher gesprochen und über Sprache. Viktor und ich wollen nächstes Jahr russisch lernen. Haben wir schon länger vor und nun soll es werden.

Auf dem Rückweg haben wir mit Schrecken registriert, dass der Markt des Grauens aufgebaut wird.

Da wir heute einmal ohne Hund unterwegs waren, sind wir vor dem Treffen noch schnell in die Stadtbücherei. Da kommen wir sonst nicht zusammen hin, weil Suka dort nicht mit rein darf. Das war auch mal schön. Ich bin dann natürlich auch gleich fündig geworden. Hexensaat von Margaret Atwood und Prinzessin Insomnia wollten mit. Feine Sache, so eine Bücherei. 

Aber ein Tag, an dem mensch die sozialen Kontakte pflegt, ist keine Ausrede, nicht zu schreiben. Zumindest ein bisschen.

4 Gedanken zu „Zeit vergeht, wenn man sich amüsiert

  1. Die Weihnachtsmärkte werden hier auch fleißg aufgebaut. Mich kann damit in der Regel jagen. Vielleicht gehe ich mal zum Knispsen auf den auf St. Pauli. Der ist ja doch ein büschen anders. Am Wochenende kriegt mich keiner vor die Tür…. wir haben gerade alles eingekauft und ich werde mich am Wochenende vor dem schlechten Wetter drinnen verkriechen. Das wird schön

    1. Ich plane auch keine Exkursionen, außer den Sukarunden. Ansonsten werde ich schreiben und mich freuen es warm und behaglich zu haben. Lesestoff ist auch genug da. Viktor hat morgen Probe und wird es genießen wieder Musizieren zu können.

  2. Am Markt des Grauens, wie du es beschreibst, werkelt man hier auch schon. Die Tanne hat man wohl heute aufgestellt. Ich war seit Jahren nicht mehr auf dem Markt. Doch, einmal war ich zum Bläserkonzert vom Balkon unseres alten Rathauses. Das Töchterchen war zu Besuch und wollte da hin. Der Markt selber interessiert mich nicht die Bohne. Und da ich keinen Alkohol trinke, kann mich nicht mal der Glühweinduft locken.
    Büchereien sind wirklich toll. Dort kann man auch in Bücher hinein lesen, die man sich nie gekauft hätte. „Sarra-dingens“ sein erstes Buch habe ich tatsächlich gelesen und habe dazu jede Menge zu sagen gehabt. Das Zweite allerdings tu ich mir nicht an.
    Ich wünsche dir ein schönes, kuschliges Wochenende.

    1. Dir auch. Ich kann mit Weihnachtsmärkten gar nichts anfangen. Vom Glühweingeruch wird mit übel und so meide ich in der Weihnachtszeit die Innenstadt. Ich bin gerne in der Bücherei und stöbere da rum. Habe dort schon so viele Bücher gefunden, die ich nie gekauft hätte und nun liebe. Hab du es auch schön.

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