Essen nach Zahlen

Suka und ich nehmen zur Zeit die selben Fitmachen. B-Komplex- und Magnesium Kapseln und  B12, D3 und K2-Tropfen. Danke noch mal an Birgit, die uns gut bevorratet hat. Was soll ich sagen, es wirkt. Suka geht es deutlich besser und auch meine Verfassung war heute nahezu normal. Habe sogar vor dem Haus das Unkraut vom Gehweg entfernt und ordentlich an Tore gearbeitet. Nun allerdings wird es Zeit mich zur Ruhe zu begeben. Nicht unbedingt schlafen, obwohl ich da nachzuholen habe. Heute Morgen bin ich erst früh eingeschlafen, so gegen 03:00. Ich musste unbedingt Land der Söhne von Milena Moser zu Ende lesen. Meine Rezension findet sich hier:

Land der Söhne von Milena Moser

Gerade haben wir den gestern Inspirationskuchen von gestern aufgegessen. Gestern bin ich aus dem Mittagschlaf erwacht und das erste Wort, das mir in den Sinn fuhr, war Apple Crumble. Ich habe das mal für ein göttliches Zeichen gehalten und einen gebacken. Rezept hier:

Apple Crumble

So nun aber Feierabend und ausruhen. Der Liebste wird gleich zur Session gehen und sich richtig beim Musizieren auspowern, während ich stricken und dann lesen werde. 

Tüddeltag

Nicht nur Frau Momo ist matschig, auch mich hat es erwischt. Heute morgen bin ich mit Hals- und Kopfschmerzen aufgemacht und die Nase war auch dicht. Was für eine gute Möglichkeit sich einen freien Tag zu gönnen. Aber erst habe ich dafür gesorgt, dass heute Abend leckeres Essen auf den Tisch kommt.

Bereits gestern hatte ich Sojafleisch für ein vegetarisches Boeuf Bourgionne eingeweicht. Heute habe ich alles zusammengebastelt und der Liebste muss nachher nur noch Spätzle dazu kochen. Auch für morgen ist Leckeres geplant. Eine Kartoffel-Zwiebel-Suppe mit Röstzwiebeln und gebratenen Apfelscheiben. Aber dazu morgen mehr.

Auch wenn eine Erkältung nicht schön ist, so freue ich mich doch über den Herbst und dass ich wieder Lust zum Kochen habe. Die war mir im Sommer ein wenig abhanden gekommen. 

Den Großteil des Tages habe ich also im Bettchen mit meinem Strickzeug verbracht. Das Vorderteil von Selenas Pullover sollte ich wohl bald fertig haben. 

Kochtag

Heute hatte ich Küchendienst und habe dies genutzt, um schon mal vorzukochen und vorzubereiten. Heute soll es für uns Tomaten-Kräuter-Sauce mit Linguini geben. Das ist einer der Klassiker, die herrlich schnell gehen, superlecker sind und die man schon mal auf Vorrat kochen kann. Doch damit war meine Arbeit nicht getan. 

Für Suka musste ich ja auch kochen. Auch gleich auf Vorrat. Gemüse–Bulgur und Hackfleisch, gibt es für das kranke Kind. Alles natürlich in Bio. Vor dem Servieren kommen da noch einige Tropfen Mariendistel und Vitamin B12 bei. Von wegen der Leber. Schaun wir also mal, wie ihr das bekommt. Es geht ihr jedenfalls besser. Sie trinkt weniger und entsprechend moderat ist ihr Output.

Doch damit war mein Werk noch nicht getan. Morgen soll es vegetarisches Boeuf Bourgionne geben und dafür habe ich schon mal das Sojafleisch in Gemüsebrühe und Rotwein mit Lorbeer und Wacholder eingeweicht. Dazu aber morgen mehr im Kochblog.

Das Kochen hat meiner Laune gut getan und ich rieche wunderbar nach Knoblauch und Sellerie. Sehr appetitanregend. Meine Laune war heute morgen nicht die Beste. Ich hatte schlecht geschlafen und musste bereits früh in die Zahnklinik. Da meine Achillessehne wieder zickt, ging es hin mit dem Taxi. Das war das erste Ungemach. Der Taxifahrer meinte wohl, dass meine Mutter Dummköpfe großgezogen hat. Jedenfalls fuhr er munter Umwege, woraufhin ich ihn mir zu Brust genommen habe. In der Zahnklinik war ich um 09:50 im Wartebereich der Anmeldung, mein Termin war um 09:15, doch dank des uneffektiven Anmeldesystems, war ich erst um 09:20 in der Prothetik. Die gute Nachricht, nächsten Freitag sollte meine untere Prothese fertig sein und denn stände nur noch ein Termin an, zwecks Unterfütterung der oberen. Dann habe ich das geschafft. Doch statt erleichtert zu sein, war ich immer noch genervt. Im Bus telefonierte eine Frau in unzumutbarer Lautstärke. Normalerweise sage ich nichts dazu, sondern leide still. Heute ist mir allerdings die Hutschnur geplatzt und ich habe ihr mitgeteilt, dass es Leute gibt, die nicht wissen wollen, ob der Toni sie genagelt hat. Sie tat, als würde sie mich nicht hören, von den anderen Mitreisenden gab es allerdings Applaus. Meine Laune hat sich jedoch erst nach einem Mittagsschläfchen und der Kocherei gebessert. Nun werde ich mal zeichnen. Landkarte die zweite.

Es sieht nach Regen aus

… und es ist schwül. Dabei sind wir für Gewitter gar nicht vorgesehen. Aber schön wäre es. Ein wenig Abkühlung, können wir gebrauchen. Die geplante Radtour wird allerdings ins Wasser fallen, dafür werden wir lecker Sommerlich essen.

Fürs Abendessen habe ich schon mal die Salsa zu bereitet. Die gibt es zu Frikadellen nach Muttersrezept und Fächerkartoffeln. Das Rezept für die Salsa hier.

Salsa

Seit wir mit dem Yoga begonnen haben, hat sich unser Essverhalten doch sehr verändert. Wir essen weniger, frischer und kochen wieder experimenteller. Sicher gibt es auch noch die alten Lieblinge, allerdings in deutlich kleineren Portionen. Ich bin sehr froh darüber und auch Viktor kommt gut zurecht. Ich bin mir erst nicht sicher gewesen, ob er nicht einfach auf größere Mengen verzichtet, damit es mir leichter fällt. Wäre ihm zuzutrauen, er ist so ein Schatz. Wie es aussieht, ist dem nicht so. Im Gegenteil er berichtet, dass er sich ebenfalls besser fühlt und es gerne beibehalten möchte.

Ob ich abgenommen habe, weiß ich nicht. Es kommt mir so vor. Die verlogene Waage habe ich entsorgt. Ich lass mich doch von so einer Digitalschlampe nicht tyrannisieren.

Saures und Süßes


Gemischtes Programm. Nachdem ich gestern einen der schönsten Tage seit langem hatte, ist heute Alltag angesagt und durchatmen, denn morgen geht es in die Zahnklinik. Mein Esszimmer muss nach 16 Jahren endlich renoviert werden. Das wird kein schöner Tag, denn vor dem Zahnarzt habe ich entsetzliche Angst. Also werde ich mir das Foto des heutigen Tages auf die innere Festplatte pinnen, denn am Samstag geht es raus nach Falkenstein mit Mann und Kindern und das Falkensteiner Ufer ist einer meiner Lieblingsorte.

Ich hatte gehofft, dass wir heute noch einmal Erdbeeren essen können, aber leider waren die im Widerhaken schon weg. Also muss die Pizza reichen und vielleicht noch ein Stück Schokolade.

 

Geburtstagsausflug

Das war ein schöner Tag, den Viktor und ich sehr genossen haben. Zwar hat der, nun offizielle, Senior sein Geburtstagsgeschenk nicht bekommen, weil es eben erst morgen geliefert wird, aber wir hatten ja unseren Ausflug. Um 13:00 ging es an der Hörnrücke, gegenüber vom Kieler Bahnhof, los. Die Fördedampfer sind praktisch ein Wasserbus und laufen im ZickZack verschiedene Stationen an. Wir hatten uns für Heikendorf entschieden, weil ich nicht all zu gut zu Fuß bin und es dort leckeren Fisch auf der Rimo I gibt. Lustig war, wenn man dort alles trifft. Ich gehe an Bord und schmettere “Moin” und es kommt ein “Moin” mit eindeutig russischen Akzent zurück. Meine Freundin Valya war mit einer Freundin unterwegs und dabei Fischbrötchen zu kaufen. Valya ist übrigens die einzige Person, die ich kenne, die es schafft “Moin” mit russischen Akzent auszusprechen.  Jedenfalls haben wir uns sehr gefreut uns zu treffen und demnächst wird es ein russisch/deutsches Literaturtreffen geben. Dann heißt es wieder “Privet Kniga”.

Aber das nur am Rande. Eigentlich hatten wir uns auf Backfisch gefreut, aber der war bereits und 14:10 alle. Also wurde es etwas exklusiver und die Scholle Finkenwerder Art war klasse.

Nun sind wir wieder zurück und erholen uns erst einmal. Einige Bilder sind auch entstanden. So 120 wurden es bei mir. Bei Viktor sicher noch mehr. Die bearbeite ich aber morgen. Habe nur eine kleine Auswahl für den Blog zusammengestellt. Gleich muss ich erst einmal unter die Dusche und dann soll es zum Abschluss des Tages Erdbeeren mit Vanilleeis geben. Wir wissen halt, wie man es richtig krachen lässt.

 

Merkwürdig

Einige Zeit habe ich das Malen so gar nicht vermisst. Sicher dachte ich immer mal, wäre jetzt schön, aber der frühere Drang war nie da. Seit ich meine Wänder gestrichen und die Bilder saubergemacht habe, habe ich wieder Lust zum Malen. Allerdings auch extremen Platzmangel. Also größere Werk sind nicht drin. Daher wird es wohl bei kleinen Kritzeleien und Fotobearbeitung bleiben. Allerdings bin ich schon am Planen, wie es doch funktionieren könnte, mit der Staffelei und den Farben. Vielleicht, wenn ich noch mehr ausgemistet habe. Ich mag gerne mit großen Formaten arbeiten. Das ist immer auch körperlich eine Herausforderung und man kann sich so richtig austoben.

 

Ansonsten waren wir Eisessen. Nicht dieses Eis, das Foto ist nur ein Ersatz, weil das vom heutigen nichts geworden ist. Es war aber wieder ganz wunderbar.

So, nun weiterlesen, dann noch mal Maultaschen und dann früh zu Bett. Morgen 09:10 soll ich zur Mammographie. Bugger!

Wurschteltag

Heute war so ein Tag, an dem nichts richtig klappte. Es gab Internetprobleme, die sich aber beheben ließen. Komischerweise regte mich das alles gar nicht so besonders auf. Ich war eher amüsiert. Ansonsten ist die Freude über das hübsch gemachte Arbeitszimmer immer noch groß. Heute habe ich mir meine Fenster von Außen angesehen. Wunderbar blickdicht. Jahrelang dachte ich immer nur meine distanzlose Mutter neigt dazu anderen Leuten in die Fenster zu gucken, nur weil sie Souterrain wohnen oder keine Gardinen haben. (Glaubt mir, der Hollandurlaub mit der Frau, ist mir noch immer sehr präsent). Da wurde ich schnell eines besseren belehrt, seit ich im Bruchbudenparadies residiere. Mein erster Versuch Gaffer abzuhalten bestand im Bemalen der Fensterscheiben. Da konnte man immer noch durchgucken, allerdings musste man sich schon ein wenig anstrengen und fast die Nase an die Scheibe drücken. Gab immer noch welche, die die Mühe auf sich nahmen. Nun jedenfalls ist alles dicht und der einzige Nachteil ist, dass ich nicht rausgucken kann. Allerdings ist der Ausblick auf den Bürgersteig und auf parkende Autos auch nicht besonders inspirierend.

Heute morgen gab es wieder Frühstück auf dem Balkon. Mein Lieblingsbrot. Käse (Tilster oder Rotschimmelkäse) mit Orangenscheiben, Kresse und Steakpfeffer. Ein Knaller.

 

Renovierung fertig und ich auch

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Das wäre geschafft. Gestern Abend habe ich mit dem Räumen angefangen und schon mal einen Fensterrahmen (also das Mauerwerk) silbern gestrichen. Heute morgen konnte ich um 05:00 nicht mehr schlafen und habe zu streichen angefangen. Besser gesagt zu wischen, dann ich habe mit einem Schwamm die Farbe aufgetragen. Gut, dass man immer vergisst, wie anstrengend solche Arbeiten sind, sonst würde man sie nie in Angriff nehmen. Aber es wurde eindeutig Zeit. Ich wohne nun seit 14 Jahren hier und habe vor vier Jahren, die ersten beiden Wände des Zimmers gestrichen, wollte auch immer gleich weiter machen … Nun ja, wie das Leben so spielt. Irgendwas ist ja immer und ganz sicher immer was, das lustiger ist, als die Wohnung auseinander nehmen und wieder neu zusammen zu setzen. Aber ich bin froh, dass ich es gemacht habe. Nun erstrahlt das Bruchbudenparadies im neuen Glanze. Vor allem freue ich mich über die Rollos, die mir nun doch deutlich mehr Privatsphäre verschaffen. Es ist wirklich nicht zu glauben, manchmal drücken sich doch tatsächlich Leute an meinem Fenster die Nase platt und gucken was ich so mache.

Jetzt gewittert und regnet es. Gerade als ich gegen 14:00 aus der Dusche kam, ging es mit dem ersten Gewitter los und mit den ersten Regentropfen kamen Mann und Hund von ihrem Spaziergang nach Hause.

Heute Abend werden wir irgendwo eine Kleinigkeit essen gehen. Kochen ist nicht mehr drin, dafür bin ich zu erledigt. Gestern Abend habe ich allerdings hochnobel gegessen. Tagliatelle mit grünem Spargel und Lachs in Bassilikumsahnesauce. Rezept gibt es gleich auf dem Cooking Blog.